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  • alexandra

    Rang: Gast
    am 23.04.2007 23:18:51
    hallo ihr lieben...

    habe seid oktober typ 2..
    erst tabletten nun insulin spritzen seid dezember da werte um die 400 waren ,,
    nun habe ich die phase das ich gar nichts mache ...
    habe zur zeit viele niederschläge einstecken müssen ,,
    ist es nomal das man darauf so reagiert das es einem egal ist ??
    von alexandra
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 24.04.2007 00:40:43
    bei um 400 hast Du Deinen Typ2 schon seit Oktober 2003 oder noch länger, und weil auch schon der Blutzucker zwischen normal und diagnosereif schädlich ist, sammelst Du wahrscheinlich schon seit der Jahrtausendwende Punkte für diese fiesen Folgekrankheiten. Wenn Du die gerne haben willst, brauchst Du eigentlich nichts mehr zu tun und nur weiter abzuwarten.

    Wenn Du wolltest, könntest Du wohl noch eine ganze Menge davon abwenden. Dafür müsstest Du allerdings mehr tun, als nur ein paar Behandlunglungsanweisungen befolgen. Dazu müsstest Du erst mal anfangen und Dich schlauer machen, z.B. hier bei http://www.einsteiger.diabetesinfo.de/ von Jürgen
  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.04.2007 09:10:25
    Liebe Alexandra,

    Insulin spritzen ist auf jeden Fall besser als Tabletten, denke ich, denn du kannst flüssiges Insulin gezielter dosieren.
    Du hast Niederschläge einstecken müssen? Was denn z.B. Vielleicht hat deine "LeckmichamArschstimmung" mit dem Diabetes gar nichts zu tun? Erzähl mal, wenn du möchtest...
    Du musst als Diabetiker nichts tun, wenn du nicht willst. Es gibt Niemanden, der Dich dazu zwingt, Insulin zu spritzen.
    Wenn der Zucker hoch ist, merkt man das unter anderem auch dadurch, dass man plötzlich schlecht sieht. (Habe ich schon erlebt.) Also die Angst, bei einem unbehandelten Diabetes zu erblinden, mach MIR eine Scheißangst. Deshalb spritze ich. Und ich habe Angst, an einer Dialyse zu hängen, oder Angst vor Schlaganfall...die meiste Angst hatte ich vor der Spritze selber, also vor dem Pen, dabei tut das Messen mehr weh als die Insulinspritze..
    Bei mir wurde Diabetes zufällig festgestellt, ich war heilfroh, dass ich Insulin spritzen kann, damit es mir endlich besser geht... von Pia
  • alexandra

    Rang: Gast
    am 24.04.2007 09:37:03
    hallo ihr lieben,,,
    habe diabetes seit letztes jahr oktober,,
    wurde festgestellt mein hb1c wert war im oktober bei 14,2...
    im februar war er auf 8,2 runtergegangen,,,
    naja niederschläge waren trennung , todesfall, stress,,,

    ich habe mein dia noch nicht akzeptiert trotz schulungen usw,,,

    ich hoffe das ich ihn bald endlich mal akzeptiere,,

    wie gesagt im mom achte ich gar nicht auf mein diabetes,,
    da ich mir denke wer weiss wielange ich es schon im körper habe,,
    hoffe ja nur das es nur eine phase ist ,,
    von alexandra
  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.04.2007 14:39:57
    Liebe Alexandra,
    hui, von 14,2 auf 8,2 runter, mannomann, das ist superklasse!!!!
    Also entweder hast du dich sehr diszipliniert verhalten, regelmäßig gespritzt, denn das ist wirklich ein tolles Ergebnis. Von dir kann ich glaub ich noch ne Menge lernen.
    Oder der Zucker war weit oben durch die Belastungen wie Trennung und Todesfall und hat sich abgesenkt mit der Zeit. Stress zählt nich;-)) Was und wieviel hast du gespritzt in der Zeit?
    Insulin Spritzen wird Routine wie Zähneputzen und Anziehen.
    Das packst du ganz sicher. Und für Fragen, die auftreten, sind die Jungs hier da. von Pia
  • alexandra

    Rang: Gast
    am 24.04.2007 19:05:26
    hallo ihr lieben---
    ich habe immer zu den mahlzeiten gespritzt pr be 1,5 einheiten zu anfang..
    habe es aber erhöht da ich nach 3 st immer noch über 300 war ..
    mal sehen wie es weiter geht,,
    die zeit bei der trauer hatte ich über 500...
    dachte erst mein gerät wäre kaputt .. bin zur apotheke die zeigten das gleiche an,, danach sollte ich nach 4 stunden noch mal messen zu hause und dann in der apotheke,,
    beides zeigte 4 stunden später ohne runterspritzen ein ergebniss von knapp 50 an,,
    und ich habe es nicht gemerkt wo ich 500 hatte und auch nicht stunden später das ich 50 hatte,, es ging mir wie immer--
    eigentlich müsste man solche schnwankungen merken ewas ich leider nicht tue,,,

    von alexandra
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 24.04.2007 20:37:31
    Moin Alexandra,

    die wenigsten von uns merken Blutzucker-Schwankungen, und auch dann erst, wenn sie Übung drin haben und wissen, worauf sie achten wollen. Denn dafür gibt es wie für die Wirkung von Stärke und Zucker (Blutzucker hoch) und die Wirkung von Bewegung und Insulin und Zeit (Blutzucker runter) keine allgemein verbindlichen Größen, sondern all das ist von Mensch zu Mensch verschieden.

    Ein Beispiel: Jemand braucht 1 IE/BE, also 1 Einheit Insulin pro BE, spritzt 6 IE und isst 3 Scheiben Brot.
    Die 3 Scheiben Brot kannst Du dir auf kariertem Papier in der Wirkung wie 6 aufeinander gestapelte Kästchen vorstellen, wenn Du pro Stunde 1 Kästchen rechnest. Denn die Glukose aus dem Brot ist zum größten Teil nach 1 Stunde im Blut.
    Dagegen funktioniert die Wirkung von normalem Insulin bei vielen von uns wie 1 Kästchen pro Stunde, also 6 Kästchen nebeneinander. Das heißt, Du hast nach 1 Stunde diesen BZ-Turm, also einen riesig hohen BZ, und davon wird jede Stunde ein Kästchen abgearbeitet, so lange das Insulin wirkt. Am Ende hättest Du im günstigsten Fall ohne nachzuspritzen wieder einen normalen BZ.
    Passend wäre also in diesem Falle eigentlich, wenn der Betroffene jede Stunde 1 BE essen würde oder vielleicht noch vertretbar alle 2 Stunden 2.

    Was für Dich passt, kann niemand anderes für Dich herausfinden, als Du selbst. Du brauchst dafür zu Anfang halt Geduld, für jeden Tag einen großen Zettel, Dein Messgerät und Streifen und ne Uhr.

    Bisdann, Jürgen
  • Pia

    Rang: Gast
    am 25.04.2007 09:51:43
    Liebe Alexandra,

    der Blutzuckerspiegel ist sensibel und reagiert nicht nur auf Essen und Spritzen.
    Er kann stark steigen, ohne dass Du isst, bei Schmerzen und auch bei psychischer Belastung, also seelischen Schmerzen. Und auch bei Stress.
    Was den Verlust eines geliebten Menschen angeht... Der Mann meiner Freundin starb vor 3 Jahren mit 39 J. Sie suchte sich einen sogenannten Trauerkreis. Dort trafen sich Leute, denen es ähnlich ging. Du musst Trauer zulassen, da ist nichts mit: Du schaffst das schon oder Kopf hoch oder anderen schlauen Sprüchen, die man bekommt.
    Meine Freundin ging da nur eine Zeit hin (3 Monate). Dort habe ich sie das erste Mal richtig "heulen" sehn. Denn bis dahin hatte sie gar keine Zeit, weil es so viel zu erledigen gab. Vielleicht wäre das eine Idee für dich? Angucken schadet ja nichts.

    Und, was die Trennung angeht: Ist immer schlimm, aber hier heilt die Zeit die Wunden, doofes Sprichwort, aber gültig. Aber auch hier darfst du trauern. Aber nicht zu lange bitte. Am Besten Ablenken, in die Arbeit stürzen, endlich das machen, was du schon immer machen wolltest und was dem Ex nicht passte. von Pia