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Siofor (Metformin)
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Pia
Rang: Gastam 17.04.2007 14:14:50
Ich war ja gewarnt, wollte es dennoch probieren. Das ist ein Dreckszeug, sorry.
Das bringe ich der Diabetologin auf jeden Fall wieder mit. Das kommt für mich nicht in Frage. Ich sollte 1 Woche je früh und abends 500 mg nehmen, dann je 1000 mg.
Das wäre dann ab vorgestern. Mir ist es ständig schlecht, Magenschmerzen, Bauchschmerzen, aber vom Feinsten, und die Übelkeit birgt die Gefahr, dass ich meine gut wirksamen Schmerzmedikamente wieder auskotze....
Das lehne ich ab. von Pia -
Molly
Rang: Gastam 17.04.2007 14:50:30
Hallo Pia
Ich glaube, dass sich das bald wieder legt. Nach 2-4 Wochen bei mir.
Grüssli Molly -
klausdn
Rang: Gastam 17.04.2007 15:10:30
hallo molly,
bei ca 1/3 der metforminnutzern legt sich leider nichts.
selbst wenn es bei pia nach 2-3 wochen besser werden würde, was nutzt es wenn sie bis dahin vor schmerzen irre geworden ist?
mfg klaus
(wer nicht pias und mein problem hat, kann da nicht mitreden) von klausdn -
Pia
Rang: Gastam 17.04.2007 15:30:22
2-4 Wochen? Mir ist den ganzen Tag über übel..noch 2 Pillen mehr, dann bin ich ohne zusätzliche Nahrung satt;-))
Aber meine Quark-Aera macht sich gut. Macht satt, ich spritze weniger und man kann alles Mögliche dranhauen...blöd nur, dass der Bürohund auch Quark frisst..neuerdings, heute habe ich ihm Hundekuchen drunter gebröckelt....übrigens schmeckt Hundekuchen auch nicht übel.... von Pia -
Inka
Rang: Gastam 17.04.2007 15:57:08
Hallo Pia!
Ich nehme jetzt seit gut drei Wochen Metformin, und mir geht´s ähnlich wie Dir. Dabei nehme ich es wirklich niedrig dosiert (eine halbe 500er Tablette am abend), da ich ja "nur" eine gestörte Glucosetoleranz habe. Es ist zwar etwas besser geworden, aber mir ist oft so schlecht, dass ich langsam auch keinen Nerv mehr habe. Und so wie es aussieht reicht mir die halbe Tablette auch nicht, denn meine Werte sind zwar besser, aber trotzdem noch zu hoch. Ich finde das Zeug auch ziemlich heftig und kann Dich gut verstehen, zumal wenn Du auch noch andere Medis nehmen musst und da Gefahr läufst, dass Du die wieder erbrichtst.
Hilt Dir jetzt zwar auch nicht wirklich, aber Du bist wenigstens nicht die Einzige, der schlecht ist! :-)
Liebe Grüsse!
Inka -
Jürgen
Rang: Gastam 17.04.2007 16:56:51
Moin Inka,
eine gestörte Glukosetoleranz bedeutet, dass Dein Blutzucker nach dem Essen von KHs über 140 mg/dl ansteigt, aber anschließend noch wieder bis auf normale etwa 80 absinkt. Wenn Du mit dem Messgerät einmal mit und einmal ohne Metformin vergleichst, wirst Du wahrscheinlich keinen Unterschied messen. Denn Metformin senkt den Blutzucker nicht, sondern behindert die Leber nur wie auch Alkohol, selbst welchen zu machen, wenn keine Glukose gegessen wird, also vor allem gegen morgen. Und wer da auch keinen Nutzen messen kann, sollte das Zeug rauslassen.
Bisdann, Jürgen -
Pia
Rang: Gastam 17.04.2007 17:12:51
Na dann guckt Euch mal spaßeshalber die Dosierungsempfehlung von Siofor an, dort wird auf 3000mg Tagesdosis gegangen. Wenn noch dazu der Blutzucker nicht gesenkt wird, ist das wirklich Schrott.
Ich stelle mir manches Mal die Medikamente so vor, wie sie im Magen untereinander reagieren..die schäumen sicher...... von Pia -
Cora
Rang: Gastam 18.04.2007 05:41:57
Hallo Pia,
vor einigen Tagen habe ich auch hier gefragt, wie Nebenwirkungen von Metformin sind (Diskussion).
Ich bin froh, dass ich das jetzt hier gelesen habe, das bestärkt mich darin, Metformin weiterhin abzulehnen.
Was wirst Du tun?
Ich wünsch Dir alles Gute, liebe Grüße,
Cora -
Pia
Rang: Gastam 18.04.2007 11:01:02
Liebe Cora,
mir ist heute morgen eingefallen, wie die Art der Übelkeit war. Wie bei einer Gallenentzündung kurz vor einer Kolik.
Ich hatte das Gefühl, wenn ich jetzt einen 2. Kaffee trinke, springt mir die Galleblase ins Gesicht. Und Bauchkrämpfe und Durchfall..
Heute geht es mir wieder richtig gut.
Ich habe es seit gestern morgen nicht mehr genommen, und werde heute meine Diabetologin anrufen und ihr sagen, dass ich das Medikament nicht nehmen möchte und sie nach einer anderen Variante fragen;-)). Ich denke wirklich, es hilft bei mir nur, die Ernährung so zu reduzieren, auch zu ändern, dass ich somit weniger spritzen muss.
Ich bin dabei zu überlegen, ob ich die Diabetologin überhaupt anrufe. Ich könnte mir vorstellen, dass sie nach dem nächsten Laborbefund sagt: prima, sehen Sie, wie gut das gewirkt hat...ich glaube, ich rufe sie doch nicht an.
von Pia -
Siggi
Rang: Gastam 18.04.2007 11:57:46
Hallo Pia,
mir ging es ähnlich.
In der Klinik meinte man mit Pillchen dem DM zu Leibe zu rücken. Also bekam ich auch Metformin. Habe das einen Tag mitgemacht und dann gesagt das ich kein Versuchskarnikel bin und das sie mich auf Insulin einstellen sollen. Die Götter in weiß waren wohl etwas erschrocken über nen mündigen Patienten aber sie haben mich dann auch wie gewollt auf Insulin eingestellt und ich muß sagen es geht mir hervorragend!
Wieso sollte man sich mit Nebenwirkungen rumquälen wenn es anderes viel besser geht?
Und ich denke mal das niemand der Ärzte es überhaupt mal selbst mit Tabletten versuchen würde - sich selbst würden sie sich so eine Tortur niemals antun.
herzliche Grüße von Siggi