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dmtyp1, folgen, job, kennenlernen
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jaume
Rang: Gastam 26.03.2007 00:08:32
hallo,
wahrscheinlich ist das hier das falsche forum, aber weiß nicht wo ich mit dem beitrag hin soll. ich wollte fragen, ob irgendjemand ähnliche probleme u. erfahrungen gemacht hat u. diese bewältigen konnte: bei mir wurde vor exakt 15 monaten dmtyp1 festgestellt. Ich habe damals gerade das studium beendet u. wollte beruflich loslegen. Nach 12 tagen einstellung ging es mir zunächst gut, jedoch entstand eine akut schmerzhafte pnp, wahrscheinlich weil die hohen werte zu rasch gesenkt wurde. Zunächst wusste aber kein arzt, warum ich keinen einzigen schritt mehr gehen konnte u. vor schmerzen mehrere wochen nicht mehr schlafen konnte. Das ergebnis war, dass ich ab dez.05 in die reha musste, sport, muskelaufbau, belastungen etc. nachdem ich auf 49kg abgemagert war. März 06 brauchte ich keine schmerzmittel mehr, habe dann ein halbes jahr später einen job begonnen; eine art erstbeste gelegenheit, die natürlich auch noch in die hosen ging u. ich die brocken im jan hingeworfen hab. Irgendwie bekomme ich beruflich seit der diagnose nichts hin u. aufgrund der akutgeschichte habe ich seitdem psychisch einen knacks. Zwar war ich zunächst bis dez 05 stationär in therapie, aber der psychiater hatte quasi mit meiner entlassung aus der klinik plötzlich keine zeit mehr für eine ambulante betreuung. Über den sport habe ich mich rausgekämpft, aber immer wieder rückfälle, v.a. momentan auch weil’s nicht gerade jobmäßig positiv aussieht. Das besch.. ist die konfrontation mit den folgen praktisch mit der diagnose. Kenne inzwischen einige typ1er, aber die leben u. arbeiten seit zig jahren ohne einschränkungen. Und wenn das andere geschlecht mich anspricht u. wir ins gespräch kommen, blocke ich ab, will mit der ganzen geschichte niemanden belasten.
Ich weiß nicht, ob das hier die richtige adresse ist, aber: wer hat ähnliche erfahrungen gemacht?
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WUn
Rang: Gastam 27.03.2007 15:57:52
Hallo,
nach Schule und Uni dann den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen ist überhaupt nicht einfach!!!
Und Du hast gerade da noch Deinen Diabetes bekommen. Kann Dir nachfühlen, dass das ziemlich Scheisse war!
Ich denke mir auch, dass Deine Probleme nur zu geringem Ausmaß vom DM kommen. Deine Schilderung wirkt so, als hättest mehr Angst vorm Job als sonstwas....
Was ja wohl die nächste Aufgabe wäre in Deinem Leben.
Such Dir die Hilfe, die Du brauchst - Therapeuten, Sozialarbeiter, Frau, was immer. Und dann viel Erfolg!!
LG
von WUn -
Ruth Schwarting
Rang: Gastam 03.04.2007 23:44:06
Hallo,
wenden Sie sich doch an einen Arzt für Chinesische Medizin. Der kann Ihnen sicherlich helfen aus dem Stimmungstief herauszukommen, usw. Ist außerdem sehr hilfreich bezogen auf Folgeerkrankungen und stark schwankenden BZ-Werten.
Problem die Krankenkassen übernehmen nicht die Kosten . Gute Adressen erfahren Sie unter: www.dgtcm.de
Viel Glück!