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Wie sicher ist ein oGTT ?
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kaett
Rang: Gastam 25.03.2007 17:26:34
Hallo zusammen,
da ich schon seit über einem halben Jahr diverse Beschwerden habe und diverse Arztbesuche hinter mir habe (ohne Erfolg), bin ich nun nochmal zum Arzt um auf Diabetes testen zu lassen.
Bei mir fing es an mit ständigem Harndrang, worauf ich ständig Antibiotika bekam, da ich angeblich BE hätte. Diese AB's schlugen jedoch nie an. Hinzu kam dann, je mehr ich trank, desto mehr und schneller mußte ich zur Toilette. Manchmal hielt ich keine 10 Minuten aus. Symptome die hinzukamen, schenkte ich zuerst keine Beachtung. Ständige Pilzinfektionen (immer auf das AB geschoben), Heisshunger, trotz vielen Süssigkeiten habe ich 3 kg abgenommen. Den morgendlichen großen Durst den ich sonst nie hatte kam hinzu.
Die Müdigkeit und Schlappheit schob ich ebenfalls auf das AB, berichtete aber den HA darüber.
Der HA meinte, die Symptome würden nicht dafür sprechen, machte aber einen Pricktest. Der ergab nüchtern einen Wert von 87. Dieser Wert wäre normal, aber zur Sicherheit soll ich nun diesen oGTT machen. Es soll dann nüchtern Blut über den Schnelltest untersucht werden und auch aus der Vene entnommen werden und nach 2 Stunden dann nochmal beides. Für eine Diabetes Typ 2 wäre ich zu jung (33) wurde mir gesagt. Ich bin übergewichtig weiß aber von niemanden aus unserer Familie ob Diabetes vorliegt.
Sind solche Symptome immer da, oder können sie auch kommen und gehen ?
Ich weiß das Ferndiagnosen nicht möglich sind, aber evtl. kann mir hierzu jemand etwas sagen ?!
Danke ! von kaett -
Jürgen
Rang: Gastam 25.03.2007 18:02:20
Moin,
hier im Thread Diabetes II...? hast Du nen oralen Glukosetoleranztest (oGTT) beschrieben und dazu völlig gesunde Glukosewerte. Wenn der Wert nach 2 Stunden über 200 mg/dl ist, wird man zum Diabetiker ernannt. Der Wert ist reine Definition und hat weder etwas mit Beschwerden oder Symptomen, noch mit darüber irgendwie deutlich mehr krank als darunter zu tun.
Die Werte dazwischen gelten den meisten Ärzten als gesund, auch wenn höhere Werte vielleicht weniger gesund sagen.
Bisdann, Jürgen -
klausdn
Rang: Gastam 25.03.2007 18:59:34
hallo,
zusatz, zu vorherigem.
alles was du da so beschrieben hast, über wahrscheinlich, vererbung,alter..... vergiß es.
alles was du beschriebn hast zur diagnose(bz schnelltest.......) vergiß es.
es gibt nur einen "richtigen" ogtt(für erwachsene) normal mit 75g glucose in lösung, und bz vor , nach 1h , 2h , ev noch halbstündlich, ev nach 3h.
"aber" bestimmung mit einem "laborgerät", wobei es völlig egal ist ob aus der vene oder tropfen aus dem ohrläppchen, das ist nur eine frage wie modern ist das gerät.(wieviel blut braut es zur bestimmung)
und das ist bei einem diabetologen vor ort, alles andere sind keine diagnosen sondern raten "was hab ich".
hat den vorteil, du weißt hinterher sofort bescheid.
zudem sind antibiotika viel zu wichtige und zielwirksame medikamente , als daß man sie mit dem gießkannenprinzip verschütten sollte. nach der devise mal sehen was passiert.
mfg klaus von klausdn -
kaett
Rang: Gastam 25.03.2007 21:38:15
Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten.
Ich werde nun erstmal sehen, wie das Ergebnis ausfällt. Aber so wie ich das verstehe, ist der Hausarzt nicht gerade die richtige Anlaufadresse !? von kaett -
klausdn
Rang: Gastam 25.03.2007 21:50:13
nein auf keinen fall.
denn hinterher bist du so schlau wie vorher.
und wenn du einen t1 entwickelst, bist du mit dem ha sowieso nicht gut beraten.
wenns ein t2 wird auch nicht.
und wenn du garnichts hast, bist du beim fachman sicher, beim ha weißt du nichts genaues.
mfg klaus von klausdn -
Pia
Rang: Gastam 26.03.2007 13:17:42
Die Pilzinfektionen sind mit Sicherheit eine Reaktion auf das Anitbiotikum, denn das macht auch die Milchsäurebakterien kaputt. Aber lass unbedingt einen Abstrich machen, denn die Symptome sind sehr ähnlich auch wenn nur eine Schleimhautreizung vorliegt.
von Pia -
Kathrin
Rang: Gastam 26.03.2007 14:10:43
Hallo!
Das was Du schreibst kommt mir bekannt vor. Ich hatte aus heiterem Himmel die gleichen Symptome (Wasserlassen, Pilzinfektionen, Gewichtsverlust,...) und mein Hausarzt hat nüchtern und 2h nach dem Essen den Blutzucker gemessen: Meine Werte waren damals zwar leich erhöht, aber noch im oberen Bereich der Normgrenze. Daraufhin hat der Hausarzt gesagt, es bestünde keinerlei "Gefahr" zu befürchten, dass das ein Diabetes dahinter steckt, ich solle einfach mal abwarten. Das habe ich zum Glück nicht getan, sondern bin direkt zum Diabetologen. Der hat dann alle Glucosetoleranztests und Blutuntersuchungen gemacht um eine sichere Diagnose stellen zu können. Und Tatsache: Diabetes Typ 1, sofortige Umstellung auf Insulin!
Daher meiN Rat: Unbedingt Facharzt aufsuchen!!!! Du ersparst Dir damit ggf. große Probleme!
Viele Grüße, Kathrin -
kaett
Rang: Gastam 26.03.2007 18:43:25
Hallo Kathrin,
oh, das hört sich wirklich an wie bei mir. Dann sollte ich doch wirklich mal einen Facharzt aufsuchen.
Kennt jemand einen guten Diabetologen in Neuss oder Düsseldorf ?
LG
kaett -
klausdn
Rang: Gastam 26.03.2007 19:09:59
hallo,
dieses forum ist eine klasse für sich,
weshalb ?
du schreibst, was du meinst, und mußt zu dem was du geschrieben hast stehen(nachträglich ändern geht nicht) das hat viele vorteile.
du mußt zu dem stehen was du schreibst
klugscheißer werden schnell entlarvt.
und noch viele andere.
"ein" nachteil : solche tipps werden nicht öffentlich verbreitet, denn dann sind es keine tipps mehr.
dafür sollte man auf ein forum mit pn funktion mal gehen.(diabetesgate,diabetesinfo,diab forum,
diabetes erfahrungsaustausch usw)
viel glück, mfg klaus von klausdn -
kaett
Rang: Gast