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Paradontitis
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Regine
Rang: Gastam 27.01.2007 18:27:51
Wer kennt den Leidensweg Diabetes mit Parodontitis? Ich laufe seit 2 Monaten zu Ärtzten wegen Zahnfleischrückgang an allen Zähne und starken Schmerzen. Außer Zahnreinigung und Antibiotikum ist noch nicht viel gelaufen, aber mir geht es immer schlechter. Meine Zuckerwerte sind schlechter geworden und die Entzündung geht langsam in den Körper über. Hat jemand Tipps wie ich weiter verfahren kann?
Gruß
Regine -
Haschi
Rang: Gastam 28.01.2007 11:38:46
Hallo Regina,
circulus vitiosus = Teufelskreis nenn man sowas. Bei schlecht eingestellem Diabetes kommen Entzündungen im Mundbereich leichter vor. Haben sich solche Prozesse einmal festgesetzt , wie die Paradontitis, sind weiterhin höhere Blutzuckerwerte zu befürchten wie sie bei Entzündungsvorgängen nicht selten sind .
Um den Teufelskreis zu durchbrechen, solltest du dich parallel zur antibiotischen Behandlung um eine normnahe Blutzuckerführung mit entsprechender Therapieanpassung bemühen.
von Haschi -
niemand60
Rang: Gastam 05.02.2007 16:26:22
Hallo, versuchs mal mit Meersalzlösungen. Ganz sicher helfen Vitamin -C- Infusionen, mind. 1 g pro Tag und 7 Tage lang, morgens, Danach oral, falls Du es verträgst, 3x Tabletten C300 nach dem Essen ,Firma Abtei , oder bessere Quälität. Bestimmte Naturärzte bieten hierzu eine ganzheitliche Therapie an. Gruß von niemand60 -
Radima
Rang: Gastam 04.07.2007 20:19:14
Liebe Leidensfreundin!
Habe Mitgefühl,ich kenne es nämlich auch.
Bei mir beraten sich gerade die Ärzte was sie mit mir anstellen sollen!
Laufe gerade Gefahr dass ich meine obere Zähne verliere! Für mich ist es eine Katastrofe weil ich nicht weiss was auf mich noch in der nächste Zukunft zukommt. In Moment muss ich mich gedulden und aam 23.07. möchte man mit mir sprechen und nächste Schritte mitteilen. Wenn ich ehrlich bin- ich habe große Angst. Ich doch erst 51 Jahre alt und es macht mir Angst! Wenn Du mir einen Rat geben kannst-wäre ic sehr dankbar! enweder Du oder jemand wer Erfahrung hat! Freue mich auf eine Antwort.
von Radima -
Regine
Rang: Gastam 05.07.2007 23:25:04
Liebe Radima,
ich würde dir so gerne einen Rat geben, leider bin ich noch nicht viel weiter als vor einigen Monaten. Ich habe mehrere Ärzte aufgesucht um Lösungen zu finden, aber es scheint nicht so viele Möglichkeiten zu geben. Vom Emdogain, was man angeblich zur Anregung des Schleimhautwachstums spritzt, hat man mir wegen falscher Versprechungen abgeraten. Es sei eben das Schicksal vieler Diabetiker. Ich hatte und habe immer noch so viel Angst wie du, bin auch erst 41. Ich würde mich auch über jeden Rat freuen und wünsche allen viel Mut und hoffentlich schnelle Hilfe.
Gruß
Regine
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Cardea
Rang: Gastam 08.11.2012 16:12:29
Liebe Regine,
ich würde mich an Deiner Stelle noch nicht geschlagen und per Google nach interdisziplinär Orientierten Ärzten suchen. Es gibt inzwischen tolle Kooperationen zwischen innovativen und gut fortgebildeten Internisten und Zahnärzten.
Schlimm wird die PA wenn tatsächlich das Gewebe degeneriert und Knochen abgebaut wird. Ob dies der Fall ist kann ein aMMP-8 Test zeigen.
ZUSAMMEN können beide eine unglaublich Hilfe sein wie ich erfahren habe. Sind Deine Werte zunächst gut eingestellt, kann der Zahnarzt mit verschiedenen Therapien (Kürettage, ChloSite, Laser aPDT Behandlung, lokale Antibiotika etc) auch Parodontitis in den Griff bekommen.
Ist dieser Entzündungsherd erst einmal in den Griff bekommen, dann kämpft Dein Immunssystem nicht dauernd an verschiedenen Fronten und kann sich merklich erholen.
Nicht so einfach ist es hier jedoch den passenden Arzt und Zahnarzt zu finden, die sich um diese Zusammenhänge bemühen und auch tatsächlich untereinander austauschen..
Google hilft..
Lieben Gruß, Cardea
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