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Mein kind leidet nun an diabetis was nun?
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susanne
Rang: Gastam 14.10.2006 00:09:35
Meine tochter leidet nun an diabetis, doch kam diese wende für mich total überraschend, vorher hatt noch niemand in unserer familie diabetis, warum jetzt sie? Wird die diabetis ihren alltag nun stark ihren alltag beeinflussen, wie sieht es mit sport aus, gibt es einschränkungen? Was können wir als eltern für sie tun? was für kosten werden auf uns zukommen? Ich möchte ihr doch trotz allem eine schöne kindheit bereiten! von susanne -
diesel
Rang: Gastam 14.10.2006 12:48:59
Hallo,
leider hat es Dein erwischt, wie viele andere auch. Alle kommen damit bestimmt mehr oder weniger gut klar. Aus Deinem Text geht leider nicht hervor, ob es sich um Typ I oder II handelt. Aber ich nehme mal an, es ist Typ I. Ja gut, dann muß Dein Kind den Rest seines Lebens das fehlende Insulin von außen zufügen. Das heißt per Spritze, Pen oder später mal komfortabel mit einer Insulinpumpe. Ich kenne Typ I-er, welche schon seit 42 Jahren mit Diabetes leben und keine Spätfolgen haben. Dazu gehört natürlich, das man sich darum kümmert und gut geschult ist.
Lese einfach dieses und andere Foren aufmerksam durch. Empfehlen kann ich Dir :"diabetes.de". Nur nicht unterkriegen lassen, es ist halb so schlimm, wie es scheint. -
Sylvia
Rang: Gastam 14.10.2006 14:25:14
Hallo Susanne,
ich bin auch Typ 1, und habe Angst das mein Kind (2 jahre) auch irgendwann Diabetes bekommt. Ich denke mal Dein Kind kommt damit besser zu Recht, als wir Erwachsenen, weil man Angst hat. Wichitg ist für Euch, dass Ihr einen guten Diabetologen habt, (noch besser Kinderdiabetologen, wenn in der Nähe vorhanden) die können Euch sehr gut helfen. Kosten werden denke ich mal keine entstehen, da Kinder ja befreit sind( wie alt ist Dein Kind?)
Selbst Insulinpumpen werden bei Kindern schon genommen. Wichtig ist denke ich mal, dass Ihr gut informiert seid, was in Notfällen zu tun ist. Und Kindergärtnerin (Wenn noch Kleinkind) oder Lehrer (wenn Schulpflichtig)
Was ich auf jeden Fall immer rate, Immer!!! genug Traubenzucker dabei haben, oder Cola oder Gummibärchen, damit wenn eine UZ kommt, gleich gehandelt werden kann.
Eine Schulung ist auch ganz wichtig, aber das denke ich mal macht ihr, oder habt schon eine hinter Euch.
Ich habe übrigens mit 29 Jahren Diabetes bekommen, obwohl keiner in der Familie Diabetes hatte. Sowas kommt vor, und so wird das wohl auch bei Eurem Kind sein. Mach Dich nicht verrückt, es wird bald Rutine sein, und man kann gut damit leben und alt werden.
Gruß Sylvia -
S
Rang: Gastam 14.10.2006 14:35:50
Achso google mal im Internet, nach Diabetes und Kinder, da findest du viele Informationen, und kannst dich viel austauschen.
Gruß Sylvia -
karen meier
Rang: Gastam 14.10.2006 21:56:35
Danke, ihr konntet mir schon etwas helfen. Weil das gespräch mit dem diabetologen dauert noch, weil er zur zeit im urlaub ist. Doch wollte ich nicht völlig ahnungslos in der zeit sein. Und ihr meint es dürfte keine weittere probleme für meine tochter gebe, sie ist übrigens neun geworden?? Sport und alles ist möglich, wie häufig können solche zuckerschocks den auftreten? Kann sie im notfall auch allein damit zu recht kommen, wenn keine lehrerin oder wir die eltern nicht mit dabei sind?Meine tochter ahnt wo noch selbst nicht was passiert ist, doch denke ich das sie damit mit der zeit umgehen kann? Kann diabetis auch andere krankheiten hervorrufen, wie etwas mit dem herzen?
von karen meier -
Sabine Kegel
Rang: Gastam 18.10.2006 19:04:32
Hallo, bei meinem Kind wurde vor 6 Wochen Diabetes festgestellt. Sabrina ist 12 Jahre. Es war ein riesen Schock für uns, doch sie macht das alles super. Jetzt haben wir seit 4 Tagen Haarausfall und keiner kann mir sagen woran es liegt. Ob das die Umstellung jetzt ist, der Stoffwechsel. Die in der Klinik verweisen mich an einen Hautarzt. Man ist dann so ratlos und hilflos. Es tut aber auch gut, wenn man sich über Internet austauschen kann. Wir wohnen in Winterberg und haben hier niemanden, mit dem man darüber reden kann oder wo die Kinder das gleiche haben. Das nächste Krankenhaus wo wir waren, war in Paderborn. Ist 75 Km. entfernt und da hat es mich erschreckt, wieviel Kinder es mit Diabetes gibt. Also, wenn du noch fragen hast, melde dich ruhig mal.
Sabine von Sabine Kegel -
A.
Rang: Gastam 20.10.2006 14:00:21
Hallo,
eine Seite zum Nachlesen:
www.diabetes-kids.de
Gruß
A. -
Susanne
Rang: Gastam 29.10.2006 16:03:14
Lieb Sabine,
natürlich unterhalte ich mich gern mit dir, schließlich geht es mir wie dir mein kind hat es noch nich sehr lange und ich selbst habe mich darüber noch nicht weiter beschäftigt und muss es alles langsam erarbeitzen, deswegen gehe ich auch in dieses forum um mich zu erkundigen. Was für kosten kommen denn durchschnittlich auf uns eltern zu, übernimmt die krankenkasse viel? Wie ist es mit der ernährung und den sport? gibt es einschränkungen und was muss man beachten? Wie gehen bei euch andere leute damit um, verwandte, bekannte oder spielkammeraden deiner kleinen? Wie sieht es mit arztbesuchen aus? Gibt es sonst noch viel was man beachten muss, bei zuckerschocks usw. Ich weiß das es viele fragen sind, doch wäre ich dir sehr verbunden wenn du mir helfen könntest.
Liebe Grüße Susanne -
st6efi
Rang: Gastam 03.12.2006 23:09:58
hallo
meine ist fast 3 gewesen als sie an diabetes erkrankte nun ist sie 1 jahr mit dieser krankheit
es ist immer schwer das zu akzeptieren
wenn du interesse hast dann können wir uns mal zusammen schreiben und austauschen
lieben gruß stefi von st6efi -
Eva Enthofer
Rang: Gastam 14.12.2006 09:46:35
Hallo !
Mein Sohn ist 11 Jahre alt und wir haben die Diagnose Typ I im Mai d.J. bekommen. Bei uns ist auch niemand in der Familie mit Diabetes, deshalb waren wir auch wie vor den Kopf gestoßen.
Nach nunmehr einem halben Jahr gehen wir zum Glück ganz gelassen damit um und sind echt froh, daß uns das Schicksal nicht noch "Schlimmeres " beschert hat. Klar ist man anfangs total am Boden, handelt es sich doch bei Diabetes um eine lebenslange Krankheit. Aber je unverkrampfter ihr damit umgeht, umso besser wird es Euch gehen! Ehrlich! Ich hatte auch zu kämpfen, aber mein Sohn muß auf nichts verzichten, er spielt Fußball, er geht ganz normal zur Schule, er kann alles essen, es tut ihm nichts weh. Das ist doch schon nicht schlecht für eine chronische Krankheit, oder? Und er hat das Glück, daß er eine Lehrerin als Klassenvorstand hat, deren Tochter ebenfalls Diabetikerin ist, also wird er von einer wahren Spezialistin betreut, da brauche ich nicht mal auf Landschulwoche oder Skikurs mitfahren!
Ein guter Diabetologe und eine entsprechende Diabetesbetreuerin im Krankenhaus, welche man jederzeit erreichen kann, sind natürlich auch ganz wichtig.
Ich wünsche Dir und Deiner Tochter, daß es Euch bald besser geht und Ihr mit den geänderten Lebensumständen trotzdem ein schönes Leben habt.
Alles Liebe aus Österreich !
von Eva Enthofer