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Insulinpumpe / Ablehnung der Krankenkasse
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sunny
Rang: Gastam 24.10.2006 23:36:08
@christina
bei mir wars so, dass die diaberaterin ein paar seiten aus meinem tagebuch kopiert hat und diese dann mit den anderen unterlagen und der begründung für die pumpentherapie an die kk geshickt hat...
in 12 monaten soll ich die kompletten tagebuchaufzeichnungen des zu der zeit letzten monats, sowie den aktuellen hba1c wert an die kk schicken, damit dann der mdk sehen kann, ob die csii meine "lage" wirklich verbessert hat... von sunny -
sera
Rang: Gastam 26.10.2006 01:04:30
Das ist ja mal eine tolle Nachricht, freut mich sehr für Dich Tanja.
Grüßle
Eva von sera -
Markus
Rang: Gastam 02.11.2006 14:16:13
hallo zusammen,
bei mir hat ein widerspruch nichts genützt, ich wurde von der ikk nur hingehalten, meine post ist dort angeblich nicht angekommen genauso die faxe die ich geschickt habe; der arzt vom mdk ist ein internist und hat sich scheinbar den grund für den antrag gar nicht angeschaut und sich anhand der tagebücher darauf versteift dass eine pumpe unsinnig sei weil meine werte zu gut seien. dann der widerspruch ( von mir sowie von meinem arzt ) und wieder eine ablehnung mit der selben begründung und ich solle doch bitte eine stellungnahme bzw. einen widerspruch schreiben. gesagt getan, und jetzt bekomme ich die endgültige ablehnung ( wurde mir eben tel. mitgeteilt).jetzt gehts zum anwalt und ich hoffe dass dann die pumpe durchgeht. von Markus -
Eva
Rang: Gastam 14.12.2006 18:29:36
Hallo zusammen! Ich bin 23 Jahre alt und seit 11 Jahren Diabetikerin. Ich habe eben auch den Bescheid bekommen, dass die KK(TK) meine Pumpe nicht genehmigen will. Meine Ärztin hatte ein sehr ausführliches Gutachten geschrieben mit Dawn-Syndrom und Schwangerschaftsplanung in den nächsten Jahren und mein letzter Hba1c war mit über 7 auch wirklich ein Beweis, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich bin am Boden zerstört, dass sie mir die Pumpe nicht genehmigen wollen. Kann man die Pumpe im allergrößten Notfall auch selbst finanzieren und die KK trägt "nur" die Kosten für das Zubehör? Sollte man bei der KK persönlich vorbei gehen und seine Situation erklären? Es wurde noch nicht mal nach den Werten unter der Pumpenterapie gefragt! LG Eva -
Chris
Rang: Gastam 10.02.2007 13:23:04
Hallo!
Ich selbst habe die Pumpe seit jetzt 3wochen. wie meine KK sich entscheidet, weis ich noch nicht! Ich kann ihnen nur sagen KÄMPFEN, KÄMPFEN...sie um diese Art von Therapie. Will die KK etwa später für Folgeerkrankungen lieber zahlen????Oder will sie zahlen das sie oft im Krankenhaus sind, weil sie eventuell probleme mit dem Zucker haben? Fragen sie mal nach? Die sollten mal ihr denken überprüfen, kann ich nur sagen. Sie sind doch eine Krankenkassenpatienen die regelmäßig ihren Beitrag zahlt.Oder? Dann hanben sie doch allein schon den Anspruch auf Zahlungen ihrer KK. Es ist doch auch so, das wohl jeder Alkohlabhängige oder Drogenabhängige ne Entziehungskur bezahlt bekommt. Die Leute sind doch selbst daran schuld an ihrem Zustand....und WIR können doch nicht dafür das wir Diabetes bekommen haben. Oder? WIR haben uns das doch nicht raus gesucht! von Chris -
Brügge
Rang: Gastam 19.03.2007 19:43:56
Hallo,
habt ihr die Probleme mit der KK nur bei der Erstverordnung oder auch bei den Folgepumpen?
Meine D-Tron Plus läuft im kommenden Herbst ab und ich benötige eine neue Pumpe.
Nach meinem Umzug bin ich jetzt bei der AOK Bayern versichert. Bei der vorherigen KK (AOK BW) gab es das letzte Mal keine Probleme mit der Genehmigung.
Liebe Grüße,
Sebastian -
Ulrike
Rang: Gastam 10.04.2007 01:32:32
Hallo Tanja,
ich habe auch das Problem, das mein Antrag auf CSII vom MDK abgelehnt wurde. Kommentar an meine Diabetologien war: ... keine wesentliche Verbesserung der Diabeteseinstellung ... Nun meine Frage: wie hast Du Deinen Widerspruch an die KK formuliert?
Gruß Ulrike
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Nadine
Rang: Gastam 10.08.2007 14:17:43
Hallo zusammen,
mir wurde gestern von meiner Barmer mitgeteilt, dass diese die Folgeversorgung meiner Insulinpumpe, aufgrund von schlechten BZ-Werten abgelehnt wird.
Ich (29) trage jetzt seit 16 Jahren die Insulinpumpe und meine Werte waren in den letzten 6 Monaten wirklich nicht gut, aber Besserung ist in Sicht.
Ich bin völlig am Ende und weiß überhaupt nicht was ich machen soll. Mit einer intensiven Spritztherapie kann ich meinen Job als Kreative in der Werbebranche nicht mehr ausführen.
Habt ihr damit Erfahrung und wisst ihr was ich tun kann?
Würde ein Wechsel der KK helfen und gibt es überhaupt noch Krankenkassen die einen wie "uns" aufnehmen??
Liebe Grüße,
Nadine -
Sy
Rang: Gastam 18.02.2008 16:38:59
Hallo an alle,
toll, dass es das Forum gibt.
Das Problem der nicht / nicht mehr finanzierten Pumpen ist grad weit verbreitet.
Weiß jemand, ob es schon irgendwo offizielle Stellungnahmen z.B. vom DDB oder den "INSULINERn" gibt?
Ich habe seit 1997 die Pumpe und nunmehr 20 Jahre Diabetes ohne Folgeerkrankungen und HbA1c-Werten zw. 6,7 und 7,8. Die Barmer hat meinen Folgeantrag auch an den MDK gegeben - nun bin ich gespannt. Zum Glück hat mir DiaExpert die A-Pumpe von Roche (Spirit) schon zugeschickt, so dass ich nicht spritzen brauche.
Ich finde dass ne riesige Frechheit, was grad unter der Behauptung "Wirtschaftlichkeit" läuft.
Ich bin Gesundheitswissenschaftlerin und würde mich auch gern zur Studienlage austauschen. Kennt jemand dazu ein Fach-Diskussionsforum?
Bis jetzt habe ich auch noch keine Ahnung, was man machen kann (außer natürlich erst einmal Widerspruch einzureichen), wenn die Kostenübernahme abgelehnt wurde. von Sy -
Tanja S
Rang: Gastam 23.03.2008 20:56:20
Hallo
Bei mir steht die Wieder-Verordnung meiner Pumpe vor der Tür.
Ich habe damals nur unter Nachweis der BZ-Tagebücher von fast einem ganzen Jahr die Pumpe genehmigt bekommen. Nachdem sich mein Langzeitwert von damals 8 auf dann 6 erstmal verbessert hat, bin ich mittlerweile wieder bei 8, habe eine enorme Wahrnehmungsstörung für Unterzucker (> 10 schwere Unterzuckerungen im letzten halben Jahr) und weiss nicht mehr weiter. Die Psyche ist entsprechend fertig - ich bin echt am Ende.
Eigentlich weiss ich nur eines: Wenn ich die Pumpe jetzt auch noch hergeben muss weiss ich gar nimmer, wie ich die nächsten Jahre überleben soll...
Wie sieht das bei euch aus - bringt es was, die TAgebücher zu fäschen? Ein gutes Gewissen hätte ich dabei sicherlihc nicht mehr - aber bleibt mir denn eine Wahl?
Ich strenge mich ungemein an, bin alle vier Wochen beim Arzt, messe ca. 6x am Tag - aber ich kriegs einfach nicht in den Griff. Nachweisen kann ich die Mühe - aber hilft das was?
Verzweifelte Grüße,
Tanja