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Pumpe für Typ 2-Diabetiker?

  • sylvia

    Rang: Gast
    am 31.08.2006 16:23:38
    Hallo Moni,

    du solltest erstmal den Hausarzt gegen einen Diabetologen wechseln. Der kann dir viel besser helfen, deine Werte in den Griff zu bekommen, und der wird dir auch sagen, ob du eine Pumpe benötigst.
    Ein Hausarzt ist zwar meist auch mit Diabetes erfolgreich, aber ich würde immer einen Diabetologen aufsuchen.
    Gruß Sylvia von sylvia
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 31.08.2006 17:15:26
    Hallo!

    Grundsätzlich macht ein Diabetologe immer Sinn - gerade auch für uns typ 2er - Hausärzte haben zwar oft einige Patienten mit Typ 2, aber die meisten von denen sind längst in Rente und haben ensprechend gleichmäßigere, berechnbarere Tagesabläufe. Außerdem kommt es bei Denen nicht mehr auf eine exakte Einstellung an - wer schon 80 ist hat so oder so nicht mehr irre viele Jahre, um Spätschäden zu entwickeln, wer aber schon mit 20, 30 oder40 erkrankt sollte auf deutlich bessere Werte achten. Die Hausräzte sehen das oft anders, mein Hausarzt findet auch Werte ganz ok bei denen ich das kalte Grausen kriege.

    Diese Selber-Schuld-Haltung ist aber auch so beliebt. Fassen wir es kurz zusammen: Die Veranlagung ist erblich, Übergewicht beschleunigt eher nur den Ausbruch, der kann aber auch durch Krankheiten etc. kommen - ohne Übergewicht. es gibt aber nur wenige Menschen, die trotz erblicher Veranlagung mit 80 immer noch keinen Diabetes haben. Früher oder später komt er eben doch - egal wie schlank man ist und wie viel man sich bewegt.

    Pumpe bringt jedoch recht wenig bei Typ 2 - du musst trotzdem messen, gesund und halbwegs regelmäßig essen, viel bewegen und so weiter. Es gibt also wenig Vorteile.

    Versuch dir ein paar tricks anzugewöhnen. etwa, vr einem Termin immernoch ne Kleinigkeit essen, vor allem wenn Du schon ahnst, das das länger dauert. Oder bei ejder MAhlzeit auf reichlich Ballaststoffe achten, die sorgen dafür,d ass Kohlehydrate gleichmäßiger abgegeben werden - also Müsli zum Frühstück, Salat und Vollkornbrot zu Mittag, Abendessen mit viel gemüse dabei. Und wennes geht auch mal etwas zu Fuß erledigen - etwa wen eint ermin nur einen Kilometer weiter ist kann man den auch mal zu Fuß überwinden. Dein Beruf hat ja auch durchaus Vorteile Du bist ja flexibler mit Deiner Zeiteintelung als manch Angestellter, der dann das tun muss, was sein Chef gerade will. Und noch dazu aufpassen muss,d ass niemand rausfidnet dass er rkank ist - für manchen Chef gilt schond as vorhandensein von Diabetes als Kündigungsgrund.

    Alles gute und Besuch bloß mich nicht
    Susanne