Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Laser bei Retinopathie, wer hat Erfahrung
-
am 05.06.2015 14:01:35
Hallo alle Zusammen,
meine Tochter (inzwischen 30) hat auch eine Diab. Retinopathie mit Einblutung und nun zweimalig eine Lasertherapie. Beide Lasertherapien waren super schmerzhaft mit Kopfschmerzen Übelkeit. Sie hielt sich 3 Tage nur im dunklen auf. Dazu muss ich sagen, dass sie sonst nicht sehr schmerzempfindlich ist. Ich weiß, dass es nicht unbedingt wehtun muss und traue dem Arzt nicht unbedingt. Nun frage ich Euch ob jemand in Berlin einen guten Arzt kennt. Oder sollte man damit gleich in die Uniklinik gehen? -
am 24.07.2015 12:42:36
Hallo zusammen
Ich bin nun seit 16 Jahren Diabetikern (Typ 1). Ich hatte dieses Jahr nach einer schweren Sepsis die Diagnose diabetische Retinopathie, sowie Makulaödeme.
Habe nun auf beiden Augen je 5 Laserbehandlungen hinter mir, sowie je 5 Spritzen. Mein Sehvermögen hat sich wieder stabilisiert, jedoch muss ich monatlich zur Kontrolle und voraussichtlich immer wieder spritzen. Die Spritzen sind weiter nicht schlimm. Jedoch ist es mühsam, dass man für ca. 1,5 Tage sehr verschwommen sieht und sich das Auge körnig und trocken anfühlt. Mein Tipp an euch: Lasst euch nur ein Auge auf einmal spritzen, so könnt ihr euren Alltag eingeschränkt meistern und nicht nur herumliegen. Da ich noch ziemlich jung bin, ist es für mich eine sehr grosse Lebenseinschränkung. Es lässt sich jedoch irgendwie damit leben. -
am 07.10.2015 19:43:00
Ich bin seit 52 Jahren Typ-1-Diabetikerin und die ICT-Behandlung gibt es erst seit ca. 1980. Meine Augen haben unter der schlechten BZ-Einstellung in den ersten Jahren sehr gelitten. Beide Netzhäute wurden mehrfach geläsert, der linke Glaskörper entfernt und eine Kunstlinse eingesetzt.
Nach der letzten Untersuchung muß auch die linke Linse ersetzt werden. Beim Betrachten der Bilder meiner Augen war ich schwer geschockt: die Gefäße sind sehr dünn und die Netzhaut ist mit Laserpunkten übersät.
Meine größte Angst, zu erblinden, wird sich irgendwann bewahrheiten.
Auch ein stabiler Hba1c-Wert kann den Verlauf nach so langer Diabeteszeit offensichtlich nicht beeinflussen. -
Diabmonarch
Rang: Gastam 08.10.2015 10:52:49
Hier zeigt sich doch wieder einmal sehr deutlich wie unterschiedlich der Diabetes mit seinen Folgen verlaufen kann.
Bin nunmehr im 53. Jahr mit meinem Diabetes unterwegs, bei mir gab es bisher eine einzige Lasertherapie! Die fand im Jahr 1983 -nach 20 Jahren Diabetes in denen es keine (oder kaum) ICT gab und Diabetes fast nur über die Aussagen "Du darfst nicht!" behandlet wurde. Auch Messgeräte kamen erst langsam auf den Markt. Danach hat sich die Behandlung deutlich verbessert und ich meine: Folgeschäden konnten dadurch nur durch mich deutlich gemindert werden (weil ich es selber wollte und mir endlich Wissen über und um Diabetes erwerben konnte).
Es ist halt wie es ist, der eine hat Glück, der andere weniger. Was bei mir in den nächsten 5 Jahren (wenn ich sie denn noch erlebe) ansteht wäre eine Op gegen den sich anbahnenden "Grauen Star", aber auch das sind in der heutigen Zeit Routine-Op´s die mir keine Unruhe bereiten.
Zu Kliniken oder Augenärzten in und um Berlin kann ich keine Empfehlung geben, denke aber, Das Wissen der Augenärzt dürfte nicht schlecht sein und auf evtl. Schmerzen oder Empfindlichkeiten wird bestimmt auch vor einer solchen Behandlung hingewiesen.
Bearbeitet von User am 08.10.2015 11:03:07. Grund: Korrektur -
am 08.10.2015 11:05:35
Die Folgeschäden können auch nach kurzer Zeit heftig werden... in einer Facebook-Gruppe ist ein junger Mann unterwegs, der nach 5 Jahren Typ 1 erblindete.
Da spielen auch dann wieder die Gene eine Rolle – mancher ist anfälliger, mancher verträgt dauerhaft hohe HbA1c.
@Teslacare
Ich drücke Dir die Daumen, dass die Sache stehenbleibt. Augenärzte sagen, niedrige Werte, insbesondere Hypos seinen schlimmer als ab und an hohe Werte... -
am 08.10.2015 22:37:03
TypEinser schrieb:
Die Folgeschäden können auch nach kurzer Zeit heftig werden... in einer Facebook-Gruppe ist ein junger Mann unterwegs, der nach 5 Jahren Typ 1 erblindete.
8-o
Da ich da nicht mitlese: 5 Jahre gut oder schlecht eingestellter T1? -
am 09.10.2015 08:06:48
Lag wohl immer um 7,5... wegen Niereninsuffizenz gibt's jetzt ne komplett-OP mit BSD.
Er kommt wohl trotz allem ziemlich gut zurecht.
Da kann man echt sagen: Das Leben ist manchmal absolut unfair. Und der "Typ mit dem weißen Bart" der die ganze Sache geschaffen hat muss ein ziemlich perverser sein.... -
Diabmonarch
Rang: Gastam 09.10.2015 08:18:18
Kann eigentlich auch Fazzebuch zur Blindheit -nicht nur was das Sehen betrifft- führen? Mein Eindruck lautet: Eindeutig JA! -
am 09.02.2016 08:27:44 | IP (Hash): 1831958866
Bin auch Typ1 und wurde schon einmal gelasert. Ich habe aber nach dem Befund noch einen zweiten Augenarzt aufgesucht, zur Sicherheit. Gleicher Befund: Netzhaut eiwenig eingerissen. Das Lasern selber war nicht schlimm, bis auf das grelle Licht. von Jürgen
-
am 30.06.2016 11:31:36 | IP (Hash): 1581161173
Super, dass diese Thema angesprochen wird. ich habe vor einer Woche auch diese Diagnose gekriegt, mit allen Unterdiagnosen: opticopatica ischemica, maculpathia diabetica etc.
ich werde mich in nächster zeit diesem Tretman unterziehen lassen. Danke auf für die Tipps, dass man dies lieber in einer richtigen Klinik machen soll, als bei einem AA.
Vielen Dank, ich hoffe, dass bei uns diees Leiden zumindest gelindert wird durch diese Eingriffe.