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Laser bei Retinopathie, wer hat Erfahrung

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 30.06.2016 19:52:06 | IP (Hash): 1653839935
    Ich bin seit 30 Jahren Diabetiker Typ I, davon 25 Jahre mit Spritze und 5 Jahre mit Pumpe. Mein erstes Messgerät habe ich nach 5 Jahren bekommen, das noch mit den bunten Streifen. Ich denke auch dass die Einstellung des Hba1 entscheidend für die Spätfolgen ist. Mein HbA1 war bestimmt durch die oft verlängerten Schichten und Wechselschichten nicht optimal eingestellt.
    Bei mir traten nach 25 Jahren Diabetes Sehprobleme auf, die mit dem einsetzen von Kunststofflinsen behandelt wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Einblutungen am Augenhintergrund.
    Nach 2 Jahren Plastiklinse trat bei mir der sogenannte "Nachstar" auf. Das wurde auf beiden Augen gelasert, danach erst konnte der Augenhintergrund wieder auf Einblutungen untersucht werden, ja Einblutungen waren dieses Mal vorhanden. Die Defekte werden mit Farbstoff welcher in die Vene gespritzt wird sichtbar gemacht und vom Arzt fotografiert. Nach Auswertung der Bilder bekommt man dann einen Termin zum lasern. Ein Jahr später das gleiche noch einmal. Jetzt 2016 muss ich im August wieder in die Augenklinik da der Augenarzt mit dem Augenhintergrund nicht zufrieden war.

    Ich bin dazu in der Augenklink in Erfurt in Behandlung, das ist zwar von der Anfahrt her etwas umständlich, aber m. E. immer noch die beste Lösung.

    Meine Langzeitwerte liegen zwischen 7,5 und 8,3 mmol/L. Die hohe Einstellung wurde bei der REHA 2013 festgelegt da ich massive Hypoglykämiewahrnehmungsstörungen habe. Ich bemerke die Unterzuckerung erst ab Werten von 2,2 mmol/L.

    Dass bei o. g. die Einengung des Sichtfeldes eintritt kann ich bestätigen, denn ich habe den Sehtest für Führerscheinklasse CE nicht wieder bestanden.

    Reiner
    Bearbeitet von User am 01.07.2016 13:26:38. Grund: Text hinzu gefügt
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    Mitglied seit: 21.06.2016
    am 18.07.2016 17:28:41 | IP (Hash): 492439862
    Hallo zusammen,
    jetzt warte ich auch auf eine Laserbehandlung. Mein Arzt sagt, es ist nicht schmerzhaft. Schade, dass man die Sehkraft nicht zurückholen kann. Zum Glück wird sie nicht schlechter nach dieser Operation sein.

    Bearbeitet von User am 18.07.2016 17:34:33. Grund: Der Name des Benutzers war geändert
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    Mitglied seit: 23.12.2016
    am 23.12.2016 12:55:39 | IP (Hash): 1570651740
    Hallo zusammen,
    ich habe jetzt wegen diabetischer Makulaödeme in beiden Augen mehrere Behandlungen vor mir, Spritzen in beide Augen, na ja, nicht angenehm aber nur kleiner Einstichschmerz. Die Laserbehandlung allerdings, die sehr lange dauerte, war einfach unerträglich schmerzhaft als würde ein Kriegsheer ununterbrochen Pfeile in mein Auge schießen. Dazu noch die aufgesetzte Linse, die grelle Helligkeit, die tränenden Augen. 2 Tage lag ich mit Schmerzen im abgedunkelten Zimmer. Nie hätte ich solche Folter erwartet.
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    am 20.01.2017 07:05:10 | IP (Hash): 661998625
    Ich habe jetzt meine 2. Laserung hinter mir. Wie schon beim ersten Mal waren die Schmerzen so unerträglich, dass die Behandlung abgebrochen werden musste. Der Arzt bestätigte, dass solche Schmerzen normal seien, da ja auch die Nerven mit getroffen werden.
    Ich soll jetzt 2 Std. vor der nächsten Laserung Tilidin 100mg/8mg Retardtablette nehmen - das ist wohl ein Opiat. Ich habe aber Angst vor solch einer Droge.
    Man kann auch die Laserung unter Narkose machen lassen.
    Hat jemand Erfahrung mit den beiden Möglichkeiten?
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    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 28.07.2017 10:01:11 | IP (Hash): 1520553890
    Wie o. g. im August 2016 wurde nach Farbstoffspritze das rechte Auge gelasert und im September 2016 das linke Auge. Den stechenden Schmerz kann ich bestätigen. Nach dem lasern wurde ich gleich entlassen und konnte gehen.
    Logisch ist dass ich mich von jemanden in die Klink habe fahren und abholen lassen. Mit Sonnenbrille geht es.

    Die Farbstoffspritze ist bei mir auf dem Handrücken gesetzt worden.

    Spritzen in die Augen habe ich keine bekommen, die Betäubung erfolgte durch 2 maliges eingeben von Tropfen in die Augen. Die Betäubung hält dann ca. 4 h an.

    Im September 2017 muss ich zur Nachkontrolle in die Augenklinik.

    Zischenzeitlich wurde bei mir noch das Sjögren Syndrom festgestellt, was die trockenen Augen mit erklärt. Dazu wurde für die nächtliche Anwendung ein Feuchte-Gel verordnet.

    Reiner