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arzt verweigert insulinrezept - zu recht?
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Heiko
Rang: Gastam 31.05.2006 19:01:57
Ich sagte ja nur, dass ich die Verärgerung deines Arztes über den Insulinverlust nachvollziehen kann. Nicht aber sein Verhalten.
Vielleicht liegt aber genau darin das Problem:
Ich bin zunächst davon ausgegangen, dass der Kühlschrank einfach ausgefallen war. Ich war auch schon im Urlaub im Süden und hatte überhaupt keinen Kühlschrank. Aber auch keine Probleme mit dem Insulin. Auch nicht nach dem Urlaub. Insofern dachte ich an einen "Fehler" deinerseits aus Verunsicherung. Ärgerlich wenn es so wäre. Aber so etwas kann nun mal passieren.
Aber habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Kühlschrank geheizt hat und das Insulin dementsprechend heiß geworden ist? Wenn ja, dann mach das deinem Arzt noch einmal klar. Nicht dass er denkt, du wirfst Insulin einfach so mal eben weg...
Einen Tipp für das nächste Mal: Such dir jemandem vom Hotel, der dir das bezeugen kann. Vielleicht kommt für so etwas ja sogar eine Versicherung auf! Vielleicht ist es sogar jetzt noch einen Versuch wert, mit dem Hotel in Kontakt zu treten. Wer weiß. Wenn du im Hotel etwas kaputt machst, dann müsstest ja auch du für den Schaden aufkommen. Andersherum müsste das doch genau so gelten.
Aber egal ob das klappt oder nicht: Dein Arzt kann dir das Insulin nicht verweigern. Da musst du ihm unbedingt auf die Füße treten! von Heiko -
hajo janse
Rang: Gastam 31.05.2006 19:22:05
Hallo,
Wechsele den Hausartz und rufe die Kassenartzliche Verein und den AMTSartz an.
MfG
Hajo Janse von hajo janse -
FLOH
Rang: Gastam 31.05.2006 22:59:13
@all:
Ich würde der Gesundheitsministerin einen guten Anwalt auf den Hals hetzen,denn diese DAME hat das zu verantworten!
Gruß!
FLOH -
Heiner
Rang: Gastam 01.06.2006 09:41:21
Hallo Anonymus,
hier ist niemand gegen Dich. Du mußt schon entschuldigen wenn einem bei einer solchen Story Zweifel kommen. Dabei mußt Du dir den Schuh schon anziehen, dass Du bei dem Kühlschrank selber Schuld hast. Als Diabeitker mußt Du nun mal auf Deine Medikamente und das Insulin achten, erst recht in warmen Regionen. Das Hat aber michts mit dem unrechtmäßigen Verhalten des Arztes zu tun. Ein Tritt vor das Schienbein scheint bei ihm angebracht.
Schadensersatz - wie an anderer Stelle geschrieben - kannst Du vergessen. Es ist Dir kein Schaden entstanden sondern deiner Krankenkasse.
Gruß Heiner -
Michael Otholt
Rang: Gastam 01.06.2006 13:34:16
Hallo,
Insulin nicht zu verschreiben obwohl du deinem Arzt gesagt hast das du nicht mehr genug hast kommt eigentlich einem RAUSWURF aus der Praxis gleich... :-((
Du solltest es nicht mehr nötig haben diesen Arzt weiterhin zu konsultieren. Ich an deiner stelle würde mir umgehend einen anderen Diabetes Arzt suchen.
Dein spezielles Erlebnis mit diesem Arzt würde ich in diversen einschlägigen Foren/Zeitungen/Zeitschriften mit Namensnennung dieses Arztes bekanntmachen. Wenn alles so war wie du schilderst sollte die Öffentlichkeit vor diesem Halbgott in Weiß gewarnt werden!!!
Michael von Michael Otholt -
Heiko
Rang: Gastam 02.06.2006 16:08:58
@Heiner:
(Schadensersatz - wie an anderer Stelle geschrieben - kannst Du vergessen. Es ist Dir kein Schaden entstanden sondern deiner Krankenkasse.)
Wir sind uns jedenfalls einig, dass ein Schaden entstanden ist. Hättest jemand dein Leih-Fahrzeug beschädigt, dann würdest du den Unfallverursacher ja auch nicht gehen lassen, ohne dass er dir seine Personalien gibt, oder? Auch hier ist DIR kein Schaden entstanden. Aber das heißt ja nicht, dass es einen nichts angeht!
Jedenfalls hätte ich es versucht! Und ich hätte ganz sicher einen Augenzeugen vom Hotel organisiert, der meine Story bestätigen kann. Das kann nie schaden.
Und zuhause hätte ich dann die Krankenkasse informiert und nachgefragt, we sie die Sache versicherungstechnisch sehen. Mag sein, dass sie gesagt hätten, Peanuts, vergiss es. Aber ich finde, wer Leistungen in Anspruch nimmt, der hat auch eine gewisse Verantwortung.
von Heiko -
Anke
Rang: Gastam 04.06.2006 17:00:19
Hallo Anonym,
nein, man darf seinem Patienten kein notwendiges Insulin verweigern. Sofern der eine Diabetologe in deiner Nähe nicht mit sich sprechen lässt, ist vorerst die nächste Anlaufstelle für ein Rezept der Hausarzt, dem ich die Geschichte auch unbedingt erzählen würde!
Es ist definitiv keine Lösung, nun den Diätplan um- bzw. einen aufzustellen, um Insulin "zu sparen"!!
Herzliche Grüße Anke
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anita
Rang: Gastam 08.06.2006 18:47:50
Hallo,
Ich bin mit dem Diabetologen vor Ort auch nicht gerade glücklich und nehme deshalb den einfachen weg von 150 km auf mich. Ich fahre mit dem Zug, so kostet mich das mit dem "Bayernticket single" insgesamt 18,00 Euro. Ich weiss zwar nicht, wo Du her bist, aber ähnliche Tickets gibt es auch in anderen Bundesländern) Diese Anlaufstelle ist bei mir dann eine Diabetische Ambulanz (mit Terminvereinbarungen), die an eine Klinik mit Diabetologie angegliedert ist. Bei der Diabetesamulanz bekomme ich dann auch immer Rezepte für 300-500 Teststreifen und all den anderen Kram, die ich dann einfach an einen Medizintechniker schicke (Portofrei) und 2 tage später habe ich dann meine streifen (zahle dabei nicht mal Eigenanteil drauf - übernimmt vermutlich der Medizintechniker). Das Insulin hole ich aber trotzdem in meiner Stammapotheke; (Streifen und dergleichen dürfen sowieso nicht auf dem selben Rezept stehen wie das Insulin, also ist das auch egal)
Die 18,-- Euro sind mir die kompetente Beratung dann auch wert. Übrigens ich fahre so alle 9- 13 Wochen dorthin.
CIAO,
Anita von anita -
am 20.03.2013 14:18:56
Genau das selbe ist mir bereits zwei mal passiert, wie es biene05 erwähnte. Einmal mit den Teststreifen und einmal mit Insulin. Nur weil ich zu den Termin, der Untersuchung nicht anwesend sein konnte. Ich war krank und lag mit Fieber im Bett.
Meine Diabetologin scheint mit mir irgend wie nicht klar zu kommen, da ich mir nichts gefallen lasse.
In einem Quartal bekomme ich nur 300 Teststreifen, muss mich drei mal Taginsulin, öfter auch dazwischen, wiel ich nicht nur Morgens, Mittag und Abends esse, sondern auch zwei kleine Zwischenmahlzeiten, wie man es mir im Krankenhaus beibrachte, einhalte.
Da ich aber einige andere Krankheiten habe uind einen sehr, sehr niedrigen Blutdruck und nie weiß, ist mir nun vom Zucker oder vom Blutdruck so schwindelig, kontolliere ich lieber, bevor ich falsch liege.
Da reichen mir die 300 Teststreifen einfach nicht aus. Doch Madamè Diabetologin verschreibt steif und stur nur 300 im Quartal.
Was kann man machen? Mein Pfleger und ich haben schon lange nach einem anderen Diabetologen geschaut, aber barrierefrei ist verdammt schwer, denn ich bin am Rollstuhl gefesselt!
Ich habe schon bei meiner Krankenkasse angerufen und nachgefragt, wieviel Testsreifen mir als Diabetiker zustehen! Gab man mir zur Antwort, so viel sie brauchen, ob 1000 oder 300, das liegt am Arzt, wieviel er,(sie) f+r richtig hält.
Bei mir machen schon nur 3 Tag Insulin mit Kontrolle und ein Mal Nachinsulin, mindestens 4x kontrolle also 4 Teststreifen aus.
Das ergibt bei mir eine Summe von ca, 336 Teststreifen.
Wie kommt die Frau nur auf 300 Teststreifen?
Weiß jemand Rat. Mir graut es schon wieder Morgen zu Ihr zu fahren. Da habe ich einen Termin. Für was blos, um Blut abzunehmen und mich anschnautzen zu lassen? So ist es aber!
Weil ich keinen barrierefreien Diabetologen finden kann, der in meinem Umfeld wäre. Immerhin fahre ich nur einen Elektrischen Rollstuhl, einen Scooter, der fährt nicht so irre weit! Außerdem ist es auch anstrengend!
Wünsche einen schönen Tag und bitte, wer einen Rat weiß, möge helfen! Danke! -
Gast
Rang: Gastam 20.03.2013 17:39:47
son alter thrad und das problem ist immer noch aktuell.
1. anschnauzen braucht man sich nicht zu lassen, da mußt du mal ganz trocken gegenhalten,
und zurückschnauzen, bloß weil die laufen kann ist sie doch ein halbgott, dafür fehlts in der birne.
2. ja das antwortproblem der kk ist allgemein und immer, die entscheidung sagen die liegt beim arzt, ich brauche 500 im quartel und gehe nicht raus bis ich das rezept dafür habe.
(bei mir sinds die thekendrachen, die noch viel besser als ärzte sind)
3. sag ihr ich bin zwar "behindert" aber nicht "blöd" , hat mal ein bekannter der blind ist zu seinem arzt gesagt, (mit blind statt behindert) seitdem kommen die recht passabel miteinander aus.
4. gehe in einen der sozialvebände, sovd zb. da geht dann mal ein anwalt mit zum arzt,
soll helfen.