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diabetes und Gewichtsverlust
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Manuela
Rang: Gastam 17.05.2006 17:48:45
hallo,
bei meiner mutter (72) wurde vor ca. 2 Jahren eine Typ 2 Diabetes diagnotstiziert. die ärztin ging sehr schenll von tabletten zu isulin-spritzen über.
meiner mutter ging es damit nicht gut und sie hat es auch nicht angenommen. sie fühlte sich immer schlechter, da die ärztin nichts änderte, ging meine mutter kurzerhand nicht mehr hin und setzt das insulin ab.
sie fühlt sich besse, aber ich mache mir große sorgen, weil sie in einem jahr schon 17 kg abgenommen hat. natürlich, sie ist nicht so viel. aber ich finde den gewichtsverlust schon sehr stark.
sie sagt es geht ihr besser, als mit dem insulin, sie ist aber häufig sehr müde und fühlt sich erschöpft.
können sie mir argumente liefern, dass die wieder zu einem (anderen) arzt geht?
Viele Grüße
Manuela -
klausdn
Rang: Gastam 17.05.2006 19:00:40
hallo,
sorry , aber die argumente hast du doch selber aufgeführt !
schwäche, gewichtsverlust, und wenn sie weiter macht kommt noch mehr.
sie ist ständig über der nierenschwelle, die lassen zuerst nach.
tut mir leid aber mein opa ist an dm gestorben, ich bin betroffener, wie kann man in der heutigen zeit so verbohrt sein, und seine gesundheit mit gewalt kaputt machen ?
jeder mückenstich tut mehr weh als insulin mit dem pen !
mfg klaus von klausdn -
Manuela
Rang: Gastam 17.05.2006 19:30:52
Hi,
bei meiner mutter geht es nicht um die schmerzen des spritzens. sie mußte morgens und abends eine langzeitspritze machen und dann vor jeder mahlzeit. sie hat es nicht ertragen, dass sie davon abhängig war, wußte im restaurant nicht wann sie spritzen sollte (wie lange dauert es bis das essen kommt?)
dazu kommt das meine mutter wohl keine tolle ärztin erwischt hat, die erlebnisse, die es da gab waren sehr unschön. sie hat wegen über 25 Op´s in ihrem leben eh einen horror vor weißen kitteln und behauptet, dass es ihr besser geht.
ich habe große angst um sie, zumal sie in den letzten wochen ein paar mal umgefallen ist.
wenn ich nur wüßte was ich tun soll? zwingen kann ich sie nicht.
LG
Manuela -
klausdn
Rang: Gastam 17.05.2006 20:11:28
hallo,
die kiste klingt total verfahren,
was ist : mit docwechsel ?
mit analog zb im restaurant da kann man spritzen wenn das essen kommt.
was ist mit lantus als langzeit , das braucht nur einmal am tag gespritzt werden ?
mfg klaus von klausdn -
Enno
Rang: Gastam 18.05.2006 10:10:48
Daß eine Typ 2 Diabetikerin so stark abnimmt, hat vermutlich andere Krankheitsgründe, die abgeklärt werden sollten. Ansonsten ist Der Diabetologe zuständig. Wenn sie da nicht hin will, muß sie die Konsequenzen tragen. Für Dich schlimm, aber man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. von Enno -
Susanne
Rang: Gastam 18.05.2006 13:59:34
Hallo!
Mit Typ 2 Diabetes kann man genauso abnehmen wie mit Typ 1 - wenn die Werte schon sehr sehr schlecht sind. Vor allem Müdigkeit und so sprechen für katastrophale Werte.
Was Du tun kannst: Geh und guck Dir ein paar Ärzte an, warne sie vor wie die Dame so ist, frag nach HAusbesuchen. Dann ist es schon viel weniger beängstigend. Und dann erklär Deiner Oma was kommen kann: Koma weil die Zuckerwerte erheblich zu hoch sind, sie könnte deswegen auch zum Pflegefall werden. Sie könnte erblinden. Sie könnte die BEine abgenommen kriegen. erklär ihr,d ass es eine therapie gibt mit der sie sich wohl fühlt bei einem guten Arzt, und die nciht so schlimm ist. sag ihr sie soll es wenigstens proberen. Sei dabei wenn der Arzt da ist, und helf ihr zu verstehen worum es geht.
Und erklär ihr die unmittelbaren Vorteile: sehr viel seltener auf toilette müssen, nachts durchschlafen können, nicht dauernd müde und unkonzentriert, bessere Laune.
Biete an das Spitzen zu übernehmen und sag ihr dass es nciht so wild ist, wenn der Abstand vor dem essen ein weng kürzer ist. frag ob nur Langzeitinsulin nciht besser wäre als gar keines und sprich Dich mit dem Arzt ab.
Viel Erfolg damit ich weiß zu gut wie so was ist mit alten MEnschen...
Susanne -
Manuela
Rang: Gastam 18.05.2006 15:22:06
Hallo,
vielen Dank für eure Tips. Mein Mutter ist geistig total fit, ihr Gedächtnis ist besser als meins. In diesem Fall macht das die sache leider eher schwerer. Das was sie mit der Ärztin hier erlebt hat, war wirklich zum abgewöhnen. Z.B. hat sie meine Mutter mit einer massiven inneren Blutung (Blase) wegen einer Blutgerinnungstörung a. G. falscher Medikation ZU FUSS und allein zum Urologen geschickt, der ihr einen Blasenkatheder gelegt und sie auf dem gleichen Wege wieder nach Hause geschickt hat. In der Nacht ist sie dann fast gestorben (verblutet), wäre ich nicht dagewesen hätte sie das nicht geschafft.
Die Insulineinstellung kann auch nicht gestimmt haben, sie wurde immer depressiver, konnte gar nicht mehr schlafen und lief ständig mit einem rießig aufgeblähten Bauch rum. Es war echt schlimm.
LG
Manuela
P.S. weiß denn vielleicht jemand einen wirklich guten Arzt in Berlin (PLZ 13055/Hohenschönhausen)