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Insulin einem Nichtdiabetiker spritzen => Auswirkungen
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Kirtarga
Rang: Gastam 16.05.2006 18:23:20
@heiko
ja, das ist mir auch klar! habe es nur nicht so genau ausgeführt wie du! meine aussage bezog sich natürlich auf das kurzzeit-analog; nicht auf lantus etc.
mit "eigentlich das gleiche" wollte ich sagen, dass abgesehen von der wirkgeschwindigkeit, die wirkung ansich doch die gleiche ist, nämlich eine senkung des bz-spiegels. und der rest deines getextes im bezug auf gesunde, steht bei mir auch drin.
du kannst dir sicher sein, dass ich das mit dem insulin, und seiner wirksamkeit verstanden hab; auch warum die gentechnisch veränderten schneller wirken!!! wollte wie gesagt einfach nur nicht unendlich ins detail gehen. von Kirtarga -
klausdn
Rang: Gastam 16.05.2006 22:10:48
hallo an alle,
entweder weiß es keiner oder keiner hat sich getraut.
in muckibuden wird von gesunden insulin als hilfsmittel gespritzt.
da werden noch mehr sachen gemacht.
deswegen sehen die ja auch so unnormal aus.
und wer mal in alte medibücher der 30-40 ger jahre schaut, da wurde insulin als "aufbauhormon" für unterernährte kinder benutzt.
also alles schon mal dagewesen.
nur bitte nicht vergessen ! körpereigenes unsulin hat eine halbwertzeit von ca 4 minuten-- das heißt nach 4 minuten ist die hälfte weg , nach 8 minuten ist nur noch 1/4tel da, deshalb brauchen gesunde nicht gegen hypos anzuessen.
außerdem wird ein eventueller überschuß auch vom körpereigenen glucagon beseitigt.
mfg klaus
von klausdn -
Stefan
Rang: Gastam 17.05.2006 11:45:41
Danke für die zahlreichen Antworten!
Ich werde mal meine Diabetologin dazu befragen..bin gespannt was sie dazu sagt.
Natürlich will ich das nicht ausprobieren - über solche Sachen denke ich genauso wie ihr - aber ich habe die Frage trotzdem gestellt, weil ich finde, dass es evtl. auch für uns sehr interessant ist.
Als "Diabetes-Profi" will man natürlich so eine Frage nicht unbeantwortet lassen ;-)
(Ihr bestätigt ja, dass die Frage gar keine seltenheit ist)
Viele Grüße
- und mit keinen bösen Absichten im Hinterkopf -,
Stefan -
Fuchs
Rang: Gastam 17.05.2006 13:34:50
Die ganze Diskussion hier ist infantil, nutzlos und so etwas von überflüssig.
Künstliches Insulin ist ein Medikament. Basta. Und Medikamente werden Kranken gegeben, nicht Gesunden. Und kommt mir nicht mit "körpereigen" oder so.
Und wenn ein Diabetiker nicht weiß, was Insulin im Körper von Gesunden bewirken wird, dann weiß ich auch nicht weiter...
Fuchs -
Susanne
Rang: Gastam 18.05.2006 14:12:58
Was ich sagen kann: mein vater hat seinen Tierarzt befragt, was er mit seinem Hund machen kann, wenn der Nachts in den Todeskampf fällt - ein 16 Jahre alter Schäferhund hat eben das ende seiner Lebensdauer erreicht, aber Todeskämpfe bei Hunden können teilweise sehr schlimm sein und um drei uhr früh findet man kaum einen Tierarzt der schnell einschläfern könnte. Der Tierarzt sagte, er solle dem Tier 20 Einheiten Insulin spritzen. das würde den hund innerhalb weniger Minuten schmerzarm töten.
Also berechnen wir mal: Hund von 35 Kilo kann mit 20 Einheiten getötet werden, dann reichen bei einem Menschen von 80 Kilo sicher 30 Einheiten um gewaltigen Schaden anzurichten.
Insulin als Aufbaupräparat ist zwar gebräuchlich,a ber in minimalmengen von ein oder zwei Einheiten in Verbindung mit Nahrung/Eiweißdrinks/Molkepampe, nur ein paar ganz irre versuchen es mit 5 Eiheiten.
Unterscheiden muss man auch zwischen den Normalnen: Neigt jemand zu typ 2, ist heftig übergewichtig oder hat eien Vorliebe für Cola, etwa vier Liter am Tag steckt er Insulin besser weg als ein gesundheitsbewusster Dünner.
Susanne -
xxx
Rang: Gastam 21.05.2006 20:15:33
das ist ja nicht in ordnung seinen hund mit insulin töten zu wollen.
der arme hund, wenn er nun schon so krank und geschächt ist, dann kann man den tierarzt holen.
man muss doch nicht bis zum bitteren ende warten. das arme tier.......nur um die todesspritze zu sparen..............echt das allerletzte
hundebesitzerin von 10jahre alten mischling.
der hat gerade eine bandscheiben op hinter sich!!!!!! -
Susanne
Rang: Gastam 21.05.2006 23:39:54
Liebe/r Anonym!
Hast Du jemals einen Hund gehabt, der eines Nachts in den Todeskampf geraten ist, und dann zwei Stunden nicht sterben konnte, neben dem Du gesessen hast, ihn gesteichelt hast und gehofft hast, es möge vorbei sein - und Du hast beim besten Willen keinen Tierarzt auftreiben können, weil der bei einer komplizerten Kuhgeburt war und auch keiner seiner Kollegen erreichbar war? Zwei Stunden, bis das arme tier endlich die erlösende Spritze bekam? Man kann einen hund nciht vorsorglich einschläfern, wenn es ihm so weit noch ganz gut geht, und man kann den tag manchmal einfach nciht vorhersagen, und man weiß nicht, wie lange dann im falle eines Falles der Tierarzt braucht. Und wennes nur eine halbe Stunde ist, die der Hund vor Schmerzen schreit, man will dem tier das ersparen. Deswegen hat mein Vater sich erkundigt, damit so etwas nie, nie, nie wieder passiert. Damals hatte er nicht den mut, den hund selber zu töten, er war sich nciht sicher wie er ihn zuverlässig und schmerzarm tot kriegt - er war damals selbst noch ein teenager - aber heute hat er die Möglichkeiten und das Wissen. Ist das jetzt verwerflich? Selbstverständlich ist es besser, eine hund einschläfern zu lassen wenner verkrebst, alt und krank ist, aber wenn er äußerlich gesund ist, nur eben schon 16 muss man auch ohne Krankheit mit seinem tod rechnen, und nicht jeder Hund schläft einfach ein.
Susanne -
xxyy
Rang: Gastam 22.05.2006 20:28:06
Hallo,
ich kann es nicht nachvollziehen.
Meine Schäferhündin war auch schon 14 Jahre alt, aber ich holte den Tierarzt nach hause und sie bekam die Todesspritze in ihrem Körbchen. Das ist mir auch nicht leicht gefallen! Außerdem gibt es Tierkliniken und auch einen ärztlichen Notdienst.
Zwei Katzen musste ich auch schon erlösen, weil sie sehr alt waren und wollten nicht mehr fressen Tage lang.
Ich bin im Tierschutz tätig und habe schon viel gesehen.
Gut, es ist hier ein Diabetiker-Forum, so soll es auch bleiben.
Alles gute für alle, speziell für den alten Hund. -
Sylvia
Rang: Gastam 24.05.2006 15:42:48
Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wieviele Tiere einfach nach der Geburt ertränkt werden? Nur weil die Besitzer das Geld für eine Kastration nicht ausgeben wollen. Das finde ich viel schlimmer, als einen alten Hund die qualen zu nehmen. Okay, wir sind hier mit diesem Thema falsch, aber das wollte ich nur mal gesagt haben.
Gruß Sylvia -
Milena
Rang: Gastam 25.05.2006 15:56:08
Liebe Susanne,
die Diskussion um aktive Hundesterbehilfe einmal ignorierend denke ich nicht, dass die Rechnung nach Körpergewicht so einfach aufgeht. Ein Hund hat einen ganz anderen Stoffwechsel, oder hast du deinen Hund einmal Brötchen und andere große Mengen Kohlehydrate fressen sehen? Hunde ernähren sich von Fleisch und vertragen daher fast kein Insulin. Bei Menschen ist es anders, deswegen kannst du das mit der letalen Dosis nicht einfach so gegenrechnen.
Liebe Grüße, Milena