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  • ThomasK

    Rang: Gast
    am 25.01.2006 22:28:36
    Hallo,
    mein Diabetes Typ 2 wurde im Ende Sep 05 entdeckt und ich habe den Hba1C von damals 12,5 auf heute 6,0 reduziert (Sport, Ernährung, ohneTabletten oder Spritzen)
    Jetzt habe ich seit ca. 2 Monaten das Gefühl
    ständiger Unterzuckerung mit leichtem Zittern, Schwäche in den Beinen, mal etwas
    verschwommen Sehen. Ich habe schon MRT vom Hirn, Herzuntersuchung, Blutuntersuchung, Neurologie, HNO und in 2 Monaten 4 Besuche beim Augenarzt hinter mir: alles ohne Befund.
    Der Augenarzt meinte, das könne eine langfristige Anpassung des Stoffwechsels an niedrige Zuckerwerte sein, obwohl ich nie richtig niedrige Unterzuckerwerte hatte. Er meint, wenn man lange auf hohem Niveau war, merkt man diese Umstellung.
    Ich weiss allerdings nicht, ob man dies nach 3 Monaten auch noch merken kann.
    Hat evtl. jemand die gleichen Erfahrungen? von ThomasK
  • a

    Rang: Gast
    am 25.01.2006 23:57:19
    Ja. Kenne ich. Diagnose seit einem Jahr. Allerdings keine schlechten Werte.

    Beim schnellen aufstehen macnhmal leichter Schwindel.

    "Weiche Knie" nur vor einem halben Jahr ganz selten.

    Allerdings seitdem mit dem Augen. Anfangs auf immer einem Auge!! Mal verschwommen mal nicht. Geht aber immer mehr Richtung normales sehen. Nervt aber. Augenarzt ohne Befund. Diiabetologe ungläubig "Kann nicht sein bei Ihren Werten".

    Das einzige was ich dazu im Netz gefunden habe:

    >>
    Besonders erwähnt sei noch ein ständig wechselnder Visus, der ein Hinweis für einen Diabetes ist. Der Linsenapparat verändert sich mit den wechselnden osmotischen Verhältnissen.
    >>

    Auf dieser Seite im unteren Bereich:

    http://www.diabetologieportal.de/index.php?ID=125

    Gruß
  • Zuckermeier

    Rang: Gast
    am 26.01.2006 09:35:44
    Hallo!

    Ist schon erstaunlich, wenn das dann dem Augenarzt einfällt!

    Mit der Aussage "das kann nicht sein" disqualifizieren sich Ärzte eher, als daß sie durch Wissen überzeugen. Da wird grenzenlos diagnostiziert, mit "freundlichen Überweisungen" an die Kollegen, weil ja die gute Therapie nicht die Ursache sein kann.


    Zuckermeier
  • Georg

    Rang: Gast
    am 26.01.2006 09:38:38
    Stark schwankende Werte können tatsächlich zu Sehstörungen führen. Das sollte einen aber nicht dazu verleiten, eine Brille zu kaufen.

    Gefährlich kann es allerdings sein, hohe Werte zu schnell abzusenken, schlimmstenfalls droht Erblindung.. Das braucht nicht sofort zu passieren, kann auch nach Monaten noch auftreten, macht sich z.B. bemerkbar durch Netzhauteinblutungen in den Glaskörper. von Georg
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 07.02.2006 22:44:14
    Deine Frage im Forum ist berechtigt. Es sollte keine 3 Monate andauern, nahe liegt, dass Dein Diabetes das Problem ist und die Werte eben nicht ok sind, vielleicht nach dem Essen sogar viel zu niedrig. Ab zum Endokrinologen, Diabetologen.

    Grüße, Daniela