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Krampfanfall im Unterzucker

  • Nicole

    Rang: Gast
    am 19.01.2006 16:09:16
    Hallo,

    mein Freund (Typ 1, Pumpe) hat seit 12 Jahren Diabetes und die Art seiner Unterzuckerungen haben sich im Lauf der Zeit immer geändert. Seit einiger Zeit bekommt er oft wenn er nachts unterzuckert ist richtige Krampfanfälle, fast wie bei einem epileptischen Anfall. Die ganzen Muskeln verkrampfen sich und der Körper wird richtig steif. Am nächsten morgen kann er sich dann kaum bewegen vor lauter Muskelschmerzen. Er hat sich auch schon zwei mal einen Wirbel dabei ausgerenkt. Die Ärzte sagen, da kann man nichts machen, das läge an einer zu niedrigen Reizschwelle und es sei nicht gefährlich. Aber ich mache mir doch Sorgen. Er kann dabei schlecht Luft holen und ich frage mich, ob solche Anfälle nicht auch schädlich für das Gehirn sind.
    Gibt es jemanden hier, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder mehr darüber bescheid weiß?

    Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen!
    Viele Grüße,
    Nicole
  • Daniela, 27

    Rang: Gast
    am 24.01.2006 01:06:41
    Hallo Nicole,

    ich habe auch eine Pumpe seit einem August 2005 und Diabetes Typ 1 seit 1 1/2 Jahren. Bei mir waren die Unterzuckerwerte bei 30 oder 32, bis ich die Pumpe bekommen habe. Diese haben wir dann so eingestellt daß sie nachts fast gar kein Insulin abgibt und tagsüber einfach mehr. Seit August 2005 (seitdem ich die Pumpe habe) hatte ich nie wieder so niedrige Hypos. Das höchste der Gefühle war 70; und das war wirklich stressbedingt. Ich habe bei den starken Hypos vor der Pumpe auch Krämpfe in den Beinen gehabt aber nicht am ganzen Körper. Was habt ihr in solch einem Fall für Werte und was tut ihr dagegen? Ich habe mir zwar so eine Notspritze geholt, sie aber Gott sei Dank bisher noch nicht gebraucht....
    Liebe Grüße Daniela von Daniela, 27
  • Nicole

    Rang: Gast
    am 24.01.2006 17:03:25
    Hallo,

    lies Dir mal den gleichen Eintrag in der Rubrik "Allgemeines" durch, da haben schon viele Leute geantwortet und du kannst viele Tipps bekommen.
    Diese Krampfanfälle kommen bei unterschiedlichen Werten vor, von 30 bis fast 50. Es hat sicher auch etwas damit zu tun, wie schnell man von einem hohen Wert absinkt. Mehr als Glukagon spritzen und abwarten kann man wohl nicht machen. Vorbeugen ist wohl das einzige Mittel und auch am vernünftigsten. Ist doch sicher schon ganz gut, wie Du das machst, einfach nachts nicht so tief absinken lassen.
    Wie gesagt, die Antworten auf meinen Eintrag in "Allgemeines" helfen schon weiter.
    Viele Grüße,
    Nicole
  • Berkan Kocabiyik

    Rang: Gast
    am 11.03.2009 11:37:55
    Hallo zusammen,
    mein sohn hatte jetzt am wochenende eine starke unterzuckerung mit starkem kramfpanfall.Er wahr ziemlich lange nicht ansprechbahr ( nach 7 Stunden ) im Krankenhaus / Intensivstation) kamm er zu sich. Hatte Jemand schonmal einen ähnliches problem.