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autoantikörper gegen insulin!!!

  • Daniela

    Rang: Gast
    am 16.01.2006 15:30:43
    Hallo Zuckermeier,

    das kann man beim Rheumatologen untersuchen lassen, auch Allergologen, bzw. Ärzte in der Fachrichtung Autoimmunerkrankungen machen sowas, es ist relativ einfach den Arzt dazu zu bringen.
    Diabetologen wissen eh gerade mal wie sie heissen..
    Eine andere Untersuchung wäre ein LTT, der ist nicht so einfach durch einen Arzt machen zu lassen, da er in Fachkreisen noch relativ umstritten ist.

    @Lise: Wenn Du Probleme mit der Insulinwirkung hast, KÖNNTE ein tierisches Insulin vom Schwein besser sein (aber Bitte KEIN RINDERINSULIN!), nur die Sache mit der Allergie ist wirklich heikel, in der Regel ist Schweineinsulin, wie es heute produziert wird (von CPPharma) sehr verträglich, Allergien kamen hauptsächlich durch Verunreinigungen zustande. Schweineinsulin ist meines Wissens nach sogar menschenähnlicher als Analoginsulin, trotzdem fremd, sodass gerade bei Typ I-Diabetikern Insulin vom Schwein besser und zuverlässiger wirken kann als Humaninsulin. Das liegt daran, dass Typ I-Diabetes durch T-Zellen gegen das Insulin zustande kommt, worauf sich dann Insulinautoantikörper und/oder Antikörper gegen Inselzellen bilden.

    Wegbekommen kann man das entweder durch Aussitzen, die gehen meistens von alleine wieder oder Immunsuppressiva, Cortison, wenn sie nicht wieder gehen :-(
    Cortison ist kontraindiziert beim Diabetes mellitus, Du bräuchtest dann wesentlich mehr Insulin. Ich an Deiner Stelle würde erst einmal auf ein anderes Analoginsulin umschwenken, z.B. NovoRapid, das ist verträglicher (Humalog ist, glaube ich, eines der Medikamente mit vielen bei der BfArM gemeldetenNebenwirkungen).

    Ich persönlich habe eine Insulinallergie und eine Insulinunverträglichkeit, wobei ich die Insulinallergie mitunter als eher zu ertragen empfinde. Die Unverträglichkeit ist sehr diffus und betrifft auch Nerven, die Allergie (Urtikaria) ist mit Antihistaminika relativ gut zu behandeln. Gegen die Unverträglichkeit kann ich nur Cortison nehmen, was natürlich nicht im Sinne des Betrachters ist..
    Allerdings ist beides nicht gerade angenehm und das Schlimme ist, dass ein Arzt die Beschwerden nicht sehen kann, was meine Glaubwürdigkeit vor Ärzten erschwert :-(

    Achso, ich komme mit Schweineinsulin wesentlich besser zurande, das war schon nach der Einstellung mit Analog- und Humaninsuline so, als ich damit Probleme hatte, half mir Schweineinsulin recht lange ohne Beschwerden zu haben.

    Grüße, Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 16.01.2006 15:51:07
    @lovley, ich glaube mit den "7000" war nicht der Blutzucker sondern der Antikörper-Titer gemeint ;-) von Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 16.01.2006 15:52:53
    oh man, auf die Augen schlägt sich das wohl auch nieder, ich meinte die lis und lovely.. von Daniela
  • Christoph Wiese

    Rang: Gast
    am 07.02.2006 22:52:03
    Hallo zusammen,
    ich bin auf diese Seite gestossen, weil ich, 39 Jahre alt und seit 28 Jahren Diabetiker, nach einem vor drei Jahren zwangsweise (laut Aussage der "Fachleute" wuerde es bald eh kein Schweineinsulin mehr geben) auf Inshuman Basal und Inshuman Rapid umgestellt.
    Nach zunehmenden Problemen mit denm Nacht-BZ habe ich schliesslich festgestellt, dass das Verzoegerunginsulin keine, oder bestenfalls eine extrem geringe Wirkung hat.
    Allergische Reaktion im Sinne von rheumatischen Beschwerden habe ich nicht, oder wenn dann nur sehr minimal. Mit Protaphane habe ich jetzt, wieder zwangswiese, da es in Italien, wo ich mich aufhalte, kein Inshuman gibt, eine wirkende Alternative gefunden.
    Interessant fand ich, dass Daniela auch von Problemen mit Schweininsulin berichtet. Ist dies eine zu generalisiende Tendenz bei Wirkungslosigkeit von Insulinen?? Gleiches gilt fuer " Treten Allergie und Wikrungslosigkeit, fueher, oder spaeter, zusammen auf?"

    Liebe Gruesse und vielen Dank fuer die Infos Christoph Wiese