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Wer hat vor auch bei "BKK MedPlus"
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Gut-Drauf
Rang: Gastam 05.01.2006 07:16:39
mit zu machen?
Ich habe auch vor mich an dem Betreuungsprogramm für chronisch Kranke anzumelden. Was haltet Ihr denn davon?
Mehr Info unter: www.bkk-medplus.de
Cu, F.U. von Gut-Drauf -
Harry
Rang: Gastam 05.01.2006 10:23:07
Ich habe DMP bewußt nicht unterschrieben, verursacht nur jede Menge Datenmüll. Die KK sind allerdings scharf drauf, sie bekommen 5.800 Euro oder noch mehr pro Patient. Das Thema wurde hier schon besprochen.
Eine Studie nach einem Jahr DMP brachte zu Tage, da0 sich an der Patientenbetreuung bzw. Einstellung so gut wie nix zum Positiven gebessert hat.
Ich habe einen guten Diabetologen, bin ausführlich geschult und brauche DMP nicht.
Am DMP können ja auch Hausärzte teilnehmen, die nur eine Kurzschulung über Diabetes mitgemacht haben. Ich würde immer einen Diabetologen vorziehen. von Harry -
Susanne
Rang: Gastam 05.01.2006 14:46:10
Hallo!
Icxh möchte mich da anmelden - in erster Linie weil ich dafür 40 Euro Bonus erhalte und Messtreifen Sondererstattet bekommen kann. Diabetologen habe ich auch keinen in Erreichbarer Umgebung, da muss ein Hausarzt reichen - hilft ja nichts. Ob es viel bringt - keine Ahnung, ich denke mein Arzt würde mich ohne auch nciht anders behandeln, aber wenn ich über den Bonus wenigstens die Praxisgebühr zurück bekomme spüre ich das deutlich im Geldbeutel.
Susanne -
Astrid
Rang: Gastam 05.01.2006 20:40:33
Hallo!
Ich habe mich aus diesemProgramm gerade wieder verabschiedet.
Eigentlich sollte es ja die Behandlungen optimieren, Doppeluntersuchungen und entsprechende Arztbesuche vermeiden helfen. Anreiz ist die teilweise oder sogar ganze(?) Erlassung der Praxisgebühr.
Doch wie sieht's aus?
Mit der Befreiungskarte kann ich ansich den FA aufsuchen, ohne bezahlen zu müssen.
Nun hatte ich mich aber dummerweise überreden lassen, in diesem Programm mitzuwirken. Ganz schnell mußte ich feststellen, daß Arztbesuche nicht vermieden werden, sondern sich verfielfältigen.
Ich mußte z.B. zum HNO- Arzt. Brauchte ja nun aufgrund dieses Programms einen Überweisungsschein.
Also vor dem Facharztbesuch zusätzlich noch zum Hausarzt. Den Ü.Schein bekam ich nicht, sollte mich wegen der Sache erst dem Hausarzt vorstellen. Also 2 Stunden Wartezeit, Arztkonsultation und schließlich dann doch mit einem Ü.Schein zum FA.
In dieser Form gäbe es viele weitere Beispiele.
Keine Ahnung, wer wieviel an der Sache verdient, aber für mich ist dieses Programm ein Schritt in Richtung weiterer Patientenentmündigung.
Seid gegrüßt, wo auch immer Ihr lebt! Astrid