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Insulinbedarf erhöht sich...

  • John

    Rang: Gast
    am 02.01.2011 09:34:07
    Tag, ich bin seit ca. einundhalb Jahren Typ 1 Diabetiker und ich kann wohl behaupten das ich mich gut schlage mit der Krankheit. Jedenfalls hat sich in der Zeit bei mir jedoch ein Problem "vergrößert" das mir dann doch in der letzten Zeit ein paar Sorgen bereitet und zwar steigt langsam aber sicher mein Insulinbedarf. Anfangs musste ich noch für 1 Brotheinheit - 1 Einheit Insulin nehmen, dann hat es sich auf 2 erhöht und dann auf 3 und jetzt vor kurzem auf 4.

    Manche mir Sorgen, als ich das letzte mal beim Arzt war (so gegen Oktober) musste ich zwar schon 2 Einheiten pro Brotheinheit nehmen aber ich dachte das sei normal da die Drüse halt nun garnicht mehr arbeitet und habs nicht erwähnt und der nächste Termin ist erst am 24then Jänner. Sport mache ich übrigens kaum (ich mags halt nicht so gern...), aber dafür ernähre ich mich sehr gesund.

    Einer ne Idee was oder wieso das so ist?

    Ach und Guten Rutsch!
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 02.01.2011 11:01:21
    Da gibt es mehrere mögliche Gründe. Hier die häufigsten:

    1. Es gibt wenig Möglichkeiten zur Unterscheidung zwischen Typ1 und Typ2, und praktisch keine eindeutigen. Der Übergang scheint eher fließend. Medizinische Faustregeln: Wer mit der Diagnose oder baĺd danach spritzen muss, ist Typ1. Wer etwas fülliger ist, ist Typ2. Auf der Typ1 Seite gibt es am äußeren Rand 1 IE pro 2 BE, während am entgegengesetzten Typ2 Rand 10 IE pro BE keine große Seltenheit sind, vor allem mit traditionell gesunder Ernährung.

    2. Die traditionell gesunde KH-lastige Ernährung nach der Kelloggs-Pyramide kann die Ausgleichsmöglichkeiten mit Insulin schnell überfordern, wenn man für den Bolus Human-Insulin spritzt oder mit schnellem Analog im Gegensatz zur erwarteten kurzen und spitzen Wirkkurve eine relativ breite und eher kugelige Wirkkurve entwickelt. Mit der breiteren Analog-Wirkkurve empfiehlt sich für den Input eher die inzwischen immer weniger umstrittene Logi-Pyramide.

    3. Mit BZs für einen HBA1c-Wert um 7, also meistens zwischen 140 und 200 und auch schon mal ein bisschen drüber, kann man locker für das gleiche Essen sehr viel mehr Insulin gebrauchen, als für den BZ meistens zwischen 80 und 140. Wer seinen BZ-Verlauf also insgesamt ein bisschen ansteigen lässt, sollte mit einem höheren Insulin-Bedarf rechnen. Wer das nicht tut, klagt hier dann häufig über nachlassende/mangelhafte Insulinwirkung.

    Auf einen guten Rest von 2011, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 03.01.2011 02:09:41
    > Einer ne Idee was oder wieso das so ist?

    Spritzt Du auch Basalinsulin?

    Wenn nein, warum nicht?

    Wenn ja, wurde die Basaldosis jemals an den steigenden Bedarf angepasst?

    Wie oft spritzt Du Basal?
    Welches Basal und wann in welcher Menge?

    Wie ist Dein
    Gewicht?
    Körpergröße?
    Tages-BE-Konsum?

    Welches Bolusinsulin ist am Start.

    Ohne ein paar Zusatzinfos lässt sich zu Deiner Frage nichts sinnvolles sagen, außer dass Du wahrscheinlich deftige Basallücken im Tagesverlauf zu haben scheinst.

    Gruß
    Joa
  • monique

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 08:31:24
    hallo!
    ich möchte ganz klare Antwort auf deine Frage geben : zu viele Kohlenhydrate in der Nahrung !

    Dein Körper wird resistent gegen Insulin,und deswegen brauchst du immer mehr.

    Du kanst deine Zuckerkrankhet heilen indem du Kohlenhydrate drastisch reduzierst und zwar auf 0,8 g pro kg Körpergewicht , und statt kohlenhydrathatlig fetthaltig isst
    .Das ist naturgerechte Ernährung für den Menschen denn wir sind nicht genetisch programiert auf Kohlenhydratüberfluss.
    Meine Mutter hatte auch Diabetes und dank DR.Kwasniewski und sein Ernährungsmodel ( Optimale Ernährung ) IST SIE GEHEILT.
    Man muss aber die Ernährung auf Dauer umstellen.Dr.Kwasniewski hat in Polen 100 tausende Menschen geheilt ,allein durch einhaltung seines Ernährungsmodels.
    Lese einfach im Internet dadrüber.
    Interresante und informative Seite:
    www.josef-stocker.de
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 10:40:43
    wenn der ausgangspost richtig ist, dann ist obiger hinweis völlig absurd.
    noch nie wurde ein t1 mit diäten geheilt.
    auch ein volldefinierter t2, kann auch mit den absurdesten diäten nicht geheilt werden.
    wobei heilung in dem fall erst defiiert werden muß.
    solche anekdoten sind völlig unrealistisch,
    grund wenn überhaupt keine kh gegessen werden,
    steigt trotzdem der bz, und dann ?
    wie der guru sich nennt ist auch egal, gib heilung von dm bei gogel ein, da tummeln sich tausende von spinnern die das angeblich könnnen.
    in wahrheit kanns keiner, und zurück auf den boden der tatsachen zahle 2 mio auf ein sperrkonto (pro person) für schäden bei nichtfunktion der behauptung, und du findest garantiert probanden die das ausprobieren.
  • havier

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 23:57:01
    "Du kanst deine Zuckerkrankhet heilen indem du Kohlenhydrate drastisch reduzierst und zwar auf 0,8 g pro kg Körpergewicht , und statt kohlenhydrathatlig fetthaltig isst"

    Dann verdoppel ich mein Körpergewicht und kann somit doppelt soviel KH essen bei gleichzeitiger Heilung meiner DM.

    von havier
  • hntezheht e

    Rang: Gast
    am 13.01.2011 02:02:58
    Kann es sein, dass der genannte Dr.Kwasniewski eigentlich Dr.Atkins heisst??
    >>Die Ernährungswissenschaft geht davon aus, dass Low-Carb-Diäten zu verschiedenen Gesundheitsstörungen und -schäden führen können, unter anderem Niereninsuffizienz, Leberschäden, Akne und Verstopfung. Der Fettgehalt liegt bei etwa 45 Prozent, der Proteinanteil bei rund 40 Prozent. Empfohlen ist ein Fettanteil von rund 30 Prozent, um das Gewicht zu reduzieren und zu halten. Die Diät ist insgesamt nicht ausgewogen."<<
    Toll - vom DM "geheilt" aber Nieren und Leber kaputt, aussehen tut man wie ein Fliegenpilz und mit dem Stuhlgang ist's auch Banane!
    Das zu viele Kohlenhydrate in der Nahrung keine optimale Ernährung sind ist allen bewusst - aber das trifft auch zuviel Fett und Eiweiss genau so zu! Optimal und ausgewogen sind die Schlagworte. Aber jeder darf sich seine Gesundheit so versauen, wie er mag (auch die aufgeführte Mutter)...

  • Nicol

    Rang: Gast
    am 13.01.2011 13:48:30
    Dr.Kwasniewski ist ein Polnischer Artz, er empehlt ein low carb/high fat Diät. nichts revolutionäres. 08, Kh pro 1 KG Körpergewicht heisst für jemand der 70 KG wiegt 56 KH.

    Der grosser Unterschied zu Atkins u.a. ist dass er behauptet damit Diabetes heilen zu können. Dass ist das gefährliche. von Nicol
  • Harry

    Rang: Gast
    am 13.01.2011 17:24:54
    Ich hab mir mal diesen Schwachsinn des polnischen Wunderheilers angesehen.Man muß wundern mit welchem Scheiß Leute Geld verdienen.Viel schlimmer ist das immer noch Leute das ganze als letzte Rettung ansehen.Gewicht abbauen geht nur mit Bewegung und Sport,Sport und nochmals Sport. von Harry
  • weinert29@yahoo.de

    Rang: Gast
    am 28.07.2011 19:35:41
    Gast schrieb:
    hallo!
    ich möchte ganz klare Antwort auf deine Frage geben : zu viele Kohlenhydrate in der Nahrung !

    Dein Körper wird resistent gegen Insulin,und deswegen brauchst du immer mehr.

    Du kanst deine Zuckerkrankhet heilen indem du Kohlenhydrate drastisch reduzierst und zwar auf 0,8 g pro kg Körpergewicht , und statt kohlenhydrathatlig fetthaltig isst
    .Das ist naturgerechte Ernährung für den Menschen denn wir sind nicht genetisch programiert auf Kohlenhydratüberfluss.
    Meine Mutter hatte auch Diabetes und dank DR.Kwasniewski und sein Ernährungsmodel ( Optimale Ernährung ) IST SIE GEHEILT.
    Man muss aber die Ernährung auf Dauer umstellen.Dr.Kwasniewski hat in Polen 100 tausende Menschen geheilt ,allein durch einhaltung seines Ernährungsmodels.
    Lese einfach im Internet dadrüber.
    Interresante und informative Seite:
    www.josef-stocker.de