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Pumpenauswahl
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Marion
Rang: Gastam 07.11.2005 15:58:45
Hallo,
ich möchte von ICT auf Pumpentherapie
umstellen.
Jetzt soll ich mich informieren, welche
Pumpe ich ausprobieren möchte.
Deshalb die Frage an Euch:
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren
Pumpen bzw. auf was sollte man bei
seiner Entscheidung achten.
Da ich viel Sport treibe (Ausdauersport bis
hin zum Marathon) und dadurch relativ
wenig Insulin benötige ist für mich
eine flexible Handhabung sehr wichtig.
Für ein paar Tipps wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Marion -
Hajo Janse
Rang: Gastam 07.11.2005 16:43:35
Habe selbst jetz eine Pumpe bekommen. Stand vor den selbe Auswahl.
Bin auf Animas R1200 gekommen aus folgende Gruende:
1. Sehr kleine schritten Einstellbar
2. Sehr leichte Pumpe
3. Menu deutlich und einfach zu Programmieren
4. Sieht auch schoen aus, Auge will auch wass.
Ich Arbeite mit Mobiltelephone, software und design, und achte sehr auf Bedienungsfreundlichkeit.
Hoffentlich hilft dies was.
mfg
Hajo von Hajo Janse -
Fuchs
Rang: Gastam 07.11.2005 16:48:43
Die Frage nach den Pumpenmodellen wurde schon sehr sehr oftgestellt - benutze doch einmal die Suche-Funktion...
Fuchs -
Dirk
Rang: Gastam 10.11.2005 11:19:06
Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem vor der gleichen Entscheidung gestanden.
Ich bin seit ca.12 Jahren Pumpenträger. Angefangen hat alles mit der H-Tron von Disetronic. Diese Pumpe hat mich lange begleitet. Anschließend wechselte ich auf die D-Tron (ebenfalls Disetronic). Das war ein Fehler!!! Das Ding ist mir einfach zu groß.
Vor ca. 3 Monaten wechselte ich auf die Paradigm 712 von MiniMed. Ich bin begeistert...!
Meine Zuckerwerte sind tatsächlich besser geworden. Das liegt wohl u.a. auch an der Abgabemethode des Insulins (Humalog). Die Pumpe gibt das Insulin langsamer ab als die anderen Pumpen. Das scheint zumindest meinem Organismus besser zu bekommen. Die Bedienung ist Kinderleicht und relativ schnell zu erlernen (meist selbsterklärend). Die Außendienstmitarbeiterin von MiniMed hat mir die Pumpe in 60 Minuten erklärt und alles war erledigt. (Bei der D-Tron habe ich einige Funktionen bis heute nicht verstanden).
Das Beste an der Pumpe ist der Expert-Bolus!!!!
Beispiel: Ich habe einen Zielwert von 120 mg/dl in meiner Pumpe eingestellt. Ich gebe also Morgens meinen Blutzuckerwert und die BE, die ich essen möchte, in die Pumpe ein und die Pumpe sagt mir, wieviel ich Pumpen muss (ohne das ich total verpennt anfangen muss, zu rechnen.....toll). Sie berücksichtigt sogar bei mehreren hintereinander folgenden Mahlzeiten und Insulinabgaben das "noch wirkende" Insulin.
Und das alles geht sehr schnell und ich muss nicht durch sämtliche Menus zappen oder 100mal auf der Pumpe herumdrücken.
Wichtig und zu berücksichtigen ist natürlich, dass die Daten, mit denen die Pumpe rechnet, vorher einprogrammiert werden und das sind:
Wieviel Einheiten Insulin pro BE zu welcher Tageszeit?
Wieviel Einheiten Insulin zur Korrektur zu welcher Tageszeit?
Der Korrekturrfaktor (bei mir 30mg/dl pro iE)
Aber ist einmal alles drin, dann kann´s losgehen.
Ich empfand den Ampullenwechsel bei Pumpen immer sehr nervig. Bei der H-Tron hat es ewig gedauert. Bei der D-Tron ging es etwas schneller durch die vorgefüllten Ampullen.
Die Paradigm ist aber mind. genau so schnell wie die D-Tron, obwohl ich hier eine Ampulle füllen muss.
Ich habe die Paradigm 712. Die kleinere ist wohl eher nichts für Diabetiker, da man zu wenig Einheiten ins Reservoir bekommt.
Mein Favorit ist also ganz klar die Paradigm.
Tipp: Mann kann die Firmen (MiniMed oder Roche) kontaktieren und dann die Pumpen Probetragen.
Einen Nachteil gibt es doch noch bei der MiniMed:
Es gibt nur eine Pumpe.
Das heißt: bei Ausfall oder Verlust muss gespritzt werden, bis die neue geliefert wurde. Angeblich in 24 Stunden. Bei Roche gibt es 2 Pumpen. Fällt eine aus, nehme ich die andere.
Allerdings ist mir das 1mal in 12 Jahren passiert (Wasserschaden bei der D-Tron).
Dann sprize ich halt. Im Sommerurlaub lege ich die Pumpe ja auch für 2-3 Wochen ab.
Wenn jetzt noch Fragen offen sind oder noch Meinungen benötigt werden bin ich gerne bereit, zu antworten.
Viele Grüße
D.Korte
von Dirk -
Reiner Kling
Rang: Gastam 10.11.2005 20:31:46
Hallo,
ich habe nunmehr über 20 j eine Insulinpumpe
und ich habe eine Paradigm von MiniMed......
Du kannst die Basalrate % al reduzieren o erhöhen.
Je nach bedarf.
Du hast die Möglichkeit Blutzucker u. BE`s
einzugeben und die Pumpe rechnet die Insulin=
menge aus. Nachteil ist, dass Du nicht Firmen=
fremde Katheter verwenden kannst.
Benötigst Du U 50 würde ich Dir mal die Accuchek
empfehlen. Ansonsten rate ich zu MiniMed
Ich hoffe ich konnte helfen.
Gruß Reiner von Reiner Kling -
Christoph
Rang: Gastam 14.11.2005 00:12:19
Hallo liebe Paradigm-Nutzer,
habe noch ein paar Fragen zur Paradigm:
1.) wie fein läßt sich der BE/IE-Faktor und der Korrekturfaktor programmieren? 24 Stück each?
2.) Hat jemand Erfahrung mit der Funkübertragung der Messwerte vom Meßgerät? Taugt dieses Meßgerät etwas? Können die Daten der Pumpe inkl. BZ-Werte gut ausgelesen werden?
3.) Reichen die kostenlosen Batterien aus oder muß dazugekauft werden.
4.) Wie sind die Katheter im Vergleich zu Disetronic/Roche?
5.) Die Fernbedienung kling nützlich. Ist sie das auch in der Praxis?
Ich habe noch die D-Tron und sie ist einfach zu groß!!! Da fülle ich lieber 'ne Stunde pro Monat Leerampulllen auf (leicht übertrieben, die Zeit!)
Gruß und Danke im Vorraus für Eure Antworten von Christoph -
Marion
Rang: Gastam 14.11.2005 12:27:48
Hallo,
ich möchte mich für die Antworten bedanken.
Nachdem ich in der Tat sehr wenig Insulin
benötige habe ich mich für die Accu-Chek
Spirit entschieden und werde diese
mal probetragen.
Danach kann ich mich ja immernoch
anders entscheiden.
Liebe Grüße
Marion -
Claudi
Rang: Gastam 15.11.2005 12:11:28
Hallo Christoph,
ich möchte Dir kurz ein paar Erfahrungswerte auf Deine Fragen schildern.
Mein Pumpenhintergrund: seit 8 Jahren Pumpenträgerin - zuerst H-Tron, dann D-Tron, seit 3 Monaten jetzt die Paradigm 512.
zu 1.) Die Basalrate läßt sich halbstündlich programmieren, also 24 Raten insgesamt. Bei den BE-Faktoren lassen sich auch mehrere Zeiträume definieren. Genaue Zahl habe ich gerade nicht im Kopf, bei mir sind es momentan 5.
zu 2.) Das Meßgerät gibt es leider noch nicht auf dem deutschen Markt. Habe schon mit Minimed gesprochen....jeder wartet darauf, also scheint es irgendwo noch zu haken.
zu 3.) Mit den Batterien komme ich gut aus. Bei mir hat die erste ca. 6 Wochen gehalten. Trotz Testphase mit viel Umprogrammieren...
zu 4.) Bei den Kathetern mußte ich mich umgewöhnen. Beim Stahlkatheter ist keine zusätzliche Pflasterfixierung angeblich mehr notwendig. Allerdings ist es mir schon passiert, dass ich ihn ausversehen rausgerissen habe. An der Kleberondelle befindet sich ein Flügel aus weichem Plastik zum Einstechen des Katheters, an dem ich dann hängengeblieben bin. Also habe ich diesen doch wieder mit einem Pflaster fixiert.
Teflonkatheter habe ich unter der Paradigm zum allerersten Mal ausprobiert. Nach der Eingewöhnungsphase komme ich inzwischen gut mit diesen zurecht und sind mir jetzt lieber als die aus Stahl.
zu 5.) ....ja, Fernbedienung klingt nützlich. Habe sie aber auch noch nicht ausprobiert! ;-)
Wie sind sonst Eure Erfahrungen, liebe Pumpis??
Viele Grüße
Claudia -
Christoph
Rang: Gastam 16.11.2005 20:03:29
Hallo Claudia,
vielen Dank für Deine Info bzgl. der Paradigm.
Gruß, Christoph