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Wer kennt Dr. Hamer
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bea
Rang: Gastam 11.03.2005 15:36:30
Hallo Emilio,
ich habe NICHT gesagt, dass ich 100 pro hinter Hamer stehe, ganz im Gegenteil. Aber ich möchte gern mal mit Leuten korrespondieren, die zu 100 pro zu Hamer stehen. Hamer verteidigen will ich gar nicht, das steht mir nicht zu weil ich ihn nicht kenne und auch nicht kennenlernen möchte. Und ich muss sagen, dass er mir sogar unheimlich ist. Aber sieh es mal so: meine Mutter hat sich in der Klinik wegen etwas behandeln lassen, etwas neues, was ihr gut geholfen hat. Ein Professor hat es erfunden, die Krankenkasse hat es bezahlt, pro Spritze 1.500,- D-Mark damals. Da das Medikament gut geholfen hat, ging sie immer wieder hin. Sie bekam die Nebenwirkungenwirkungen zu spüren, unter anderem Asthma, was sehr schlimm wurde und woran sie damals sogar gestorben ist. - Jahre vorher ist es passiert, dass eine Bekannte (Mutter von 5 Kindern) an Krebs erkrankt ist. Teilweise konnte sie nichts mehr sehen, der Krebs saß schon überall. Sie ist gestorben, weil man ihr nicht mehr helfen konnte. Die Chemo hat sie gemacht wovon es ihr auch sehr schlecht ging. Da muss ich ehrlich sagen, dass ich in dem Fall keine Chemo gemacht hätte, denn ich möchte meine letzten Tage schon möglichst "gut" verbringen. Die Chemo hat ihr so gesehen nichts gebracht. - Irgendwann macht man sich doch Gedanken, wenn viele Menschen in der Umgebung gestorben sind, nur weil den Ärzten Grenzen gesetzt sind, sie können eben nicht alles wissen. Gegen Krebs u. Aids z.B. gibt es nicht wirklich was. Wenn man operieren kann gehts vielleicht noch. Aber wenn der Krebs wieder kommt hat man so gut wie verloren, hab ich jedenfalls in meiner Umgebung gemerkt. Aber warum sollte man sich in die Hände von Ärzten begeben wenn man eh weiß, dass es nichts hilft. Dann kann man doch besser etwas anderes ausprobieren, wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen und nur noch evtl. Schmerzen bekämpfen können. Viele Menschen gehen zur Akupunktur, was man früher nie für möglich hielt. Dann gibt es noch verschiedene andere Therapien von denen man sich das niemals vorstellen konnte, dass die helfen könnten. Also waren die ersten Menschen sozusagen Versuchskaninchen. Es gab immer mal einen "ersten", das ist doch ganz klar. - Meine Tante ist übrigens vorgestern operiert worden und es geht ihr, den Umständen entsprechend, gut. Heute nachmittag kommt noch ein Untersuchungsergebnis. - Ich muss noch klarstellen, dass ich nicht gegen Ärzte bin. Aber ich finde, dass die Ärzte ein bischen mehr auf die Psyche eines Patienten eingehen könnten. Zum Glück habe ich so einen Hausarzt/Diabetologen gefunden. Und so hoffe ich, dass eines tages alle Ärzte so sind.
Viele Grüße, schönes WE,
Bea von bea -
Rudi
Rang: Gastam 11.03.2005 16:31:09
Hallo Bea,
bedenke, dass die meisten Menschen erst zu Arzt gehen, wenn es ihnen körperlich oder seelisch schlecht geht.
Das heisst, sie befinden sich in einem Stadium einer Krankheit. Am Anfang ist alles noch verhälltnismässig gut beherrschbar, zum Teil auch heilbar.
Je weiter die Krankheit fortgeschritten ist, um so schwieriger wird die Sache und gipfelt in der Hoffnungslosigkeit.
Da kommen dann Leute wie Hamer, verbreiten Hoffnung und nehmen für ihre Erfolglosigkeit auch noch Geld.
Früher als es noch kein Insulin gab, starben Diabetiker. Es waren keine Wunderheiler, welche Inuslin oder Penicilin entdeckten.
Ein positives Wochenende wünscht Rudi -
Chris
Rang: Gastam 04.04.2005 16:10:56
Liebe Bea,
Hamer-positive Seiten sind www.neue-medizin.de oder auch www.pilhar.com.
Schau es Dir an, sei aber kritisch damit. Olivia, das Kind der Fam. Pilhar wurde zur Krebsbehandlung zwangsweise in die Hände der Schulmedizin übergeben - die es dann gerettet hat. Das Mädchen lebt heute noch.
Sicherlich kann auch die Schulmedizin noch viel dazulernen, man sollte aber ihre Erfolge nicht ignorieren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir bei Erkrankungen die Schulmedizin geholfen hat - von mir ausprobierte Alternativmedizinen jedoch nicht.
Also mach Dir Dein eigenes Bild.
Viele Grüsse, Chris