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  • helen

    Rang: Gast
    am 03.07.2010 01:54:39
    genug ihr moralapostel!er hat eine frage gestellt hier die antwort :insulin (rapid 600 oder mehr)intravenös und nicht subcutan !
  • Heinz

    Rang: Gast
    am 05.09.2010 00:47:13
    Hallo Du hast mein volles Verständniss.
    Alle reden von durchhalten und versuchen mit schönen Worten das Problem des verloren sein, und des Schmerzes wenn man zum Schluss alleine und einsam seine Menschenwürde verloren auf sich gestellt einsam die Freude am Leben verloren hat
    nicht nachvollziehen können.
    Weil sie am Leben kleben. Da sage ich nur.
    Es gibt ein Leben nach dem Tod.
    Alles Gute
  • benji m.

    Rang: Gast
    am 22.12.2010 14:34:26
    Ich lese hier so durch die Seiten...eigentlich net lehrreich oder gar informativ...

    Mich würde das (aber nur zum Zweck der allgemeinbildun bitte ...)
    interessieren...

    Ich habe auf Grund meines Sportes über einen längeren Zeitraum mit Insulin gedopt...Habe auch mit meinem Arzt gesprochen, da ich eigentlich abartig viel davon genommen habe...hat mich weit gebracht war einige male auch sehr arg, weil mir ur schwindelig wurde und so weiter...

    Mal angenommen ich würde mir jetzt weis ned....ne ganze Packung davon oder mehrere Packungen von schnell wirkendem Insulin reinjagen, in folge dessen würde mir schwindelig ich würde einpennen und würde ins koma fallen (soweit ich das richtig verstanden habe)
    Wäre es überhaupt möglich den Körper durch eine derart hohe menge an insulin in einen derartigen unterzucker zwingen, dass ich daran sterbe? wenn das überhaupt ginge, wie sieht denn des bitte aus? Wie gesagt habe lange zeit genommen, sehr viel genommen, hat mir viel gebracht und lt. letzter untersuchung habe ich keine körperlichen schäden davongetragen.

    Nur um es auf den Punkt zu bringen, möchte ich nur wissen ob das möglich ist oder wie das dann aussehen muss...

    greez.o0
  • VittatusREX

    Rang: Gast
    am 14.01.2011 22:26:11
    Hallo erst einmal,

    ich (M Anfang 30) habe mir eben alle Berichte durchgelesen und bin auch der Meinung, dass Jeder von uns selber entscheiden dürfen sollte, wann man einfach nicht mehr kann. Die Gründe sich mit einem selbstgewählten Todeszeitpunkt zu beschäftigen sind sehr vielfältig und alle verdienen Respekt. Ich selber habe versucht mir mit Anfang 20 das Leben zu nehmen. Mein gesamtes Leben war bis dahin eine einzige traurige Aneinanderreihung von schmerzhaften Erlebnissen psychischer Natur. Auf die ich gerade nicht weiter eingehen möchte :-(.
    Für mein weiteres Leben hat sich dieser Gedanke nie wirklich ganz verabschiedet, dass mir viel Leid erspart worden wäre, wenn ich nicht mehr existieren würde. Dazu stehe ich noch immer.
    Seit kurzem weiß ich das ich HIV positiv bin, erfahren habe ich es in einem Zeitraum in dem ich mich wegen meiner pessimistischen Haltung zum Leben behandeln lassen wollte...
    Antidepressiva & Beruhigungsmittel machten alles nur noch schlimmer. Ich verlor die Kontrolle über mich. Was blieb aus dieser Zeit ist die Einstellung, dass MIR Ärzte nicht wirklich helfen konnten, einen wirklich überzeugenden Sinn im Leben zu finden.

    ABER: Solange wir noch krabbeln können, wird es auch noch schöne Momente geben, für die es sich lohnt zu Leben. Der wichtigste Grund aber für mich ist, dass ich die Menschen die ich Liebe und denen ich das Herz zerreißen würde, wenn ich gehe, keinen Grund geben möchte selber nicht mehr an das Leben zu glauben.

    Ich möchte nicht die Verantwortung tragen, für die Depressionen der Menschen die mich lieben.

    Und doch kann ich diesen Wunsch einfach nicht mehr da zusein nicht abstellen. Mal ist er stark und gelegentlich auch ganz weg und dann bin ich glücklich, dass es mir doch so gut gehen kann.

    Hätte ich nicht die Menschen, die ich nicht verletzen möchte, dann wäre ich wahrscheinlich schon lange unter der Erde.

    Ich sehe mich als echter Lebenspessimist der schon aus Trotz versucht das beste aus dem Leben zu machen!

    Wenn bei mir alle Lampen durchbrennen, dann würde ich mich mit einer Überdosis Drogen benebeln und bei Minus-Graden in den Park legen und den letzten Rausch genießen... Oder im Badezimmer grillen... bei ein paar guten Flaschen Wein :-).

    Ich wünsche allen die dies Lesen, genügend Erinnerungen an gute Zeiten und die Einsicht, dass auch wenn wir Angst haben, es noch viele weitere schöne Momente geben kann bis wir ohnehin sterben müssen.

    Und denkt bitte an die Menschen, die Ihr in Depressionen stürzt, wenn ihr zu früh geht.

    Wenn sie sehen, dass wir aus dem letzte Loch pfeifen, werden sie vielleicht Verständnis dafür haben, dass wir die letzten Leidensmomente nicht auskosten wollen.

    Aber bis dahin wünsche ich jedem, jeder und mir noch viele gute Momente (und unserem Umfeld mit uns).

    Auch wenn ich am liebsten nicht mehr Leben möchte, kenne ich die Gründe und bin auch von Ihnen überzeugt es möglichst spät zu beenden.

    Ich könnte jetzt noch so viel schreiben..
    Schaut euch um. Kinder durch eine Selbsttötung alleine zulassen fände ich extrem traurig....

    Ich wünschen allen viel Mut und gute Momente!






  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.05.2011 16:45:20
    Gast schrieb:
    Ich habe während mehreren Jahre für meine Familie einen Job gemacht, den ich ohne Familie nie gemacht hätte. Ich habe parallel dazu eine andere Arbeit gesucht, aufgrund der Arbeitsmarktsituation aber keine gefunden. Erschwerend kam dazu, dass meine Schwiegermutter an einem Hirntumor erkrankte und daran starb und zwar am gleichen Tag wie meinem jüngeren Sohne die krebsüberwucherte Niere (er war gerade 4 Jahre alt) herausoperiert wurde. Mein Sohn überlebte. Drei Jahre davor hatte mein Vater einen Hirnschlag und ist seither vollständig pflegebedürftig meine Mutter ist zudem ebenfalls an einer Immunschwäche erkrankt und muss ab und an mehrere Woche ins das Spital.
    Als ich schliesslich einen neuen Job gefunden hatte, mein Sohn sich von seiner schweren Krankheit erholte erhoffte ich mir für dieses Jahr (2008) erstmals seit mehreren Jahren ein gutes Jahr. Doch es kam anders. Bereits am dritten Januar eröffnete mir meine Frau, dass sie sich scheiden lassen wolle.
    Das war zuviel für mich. Ich wollte und konnte nicht noch einmal ein schwieriges Jahr durchgehen. Ich habe mir deshalb rund 180 Einheiten Insulin (NovoRapid) gespritzt in der Meinung, dass dies innert wenigen Minuten zum Tod führen wird. Dem war nicht so. Als nach rund 40 Minuten mein Sohn - ich hatte beide Jungs zu Bett gebracht - zu weinen begann und sich nicht mehr erholen konnte, habe ich einen Notarzt angerufen und den Selbstmord abgebrochen. Man hat mir dann hochkonzentrierte (bis 40%-ige Glukoselösung!) die ganze Nacht verabreicht. Ich spürte nicht einmal eine Unterzuckerung. Die Vene tat weh, wegen der hochkonzentrierten Glukoselösung aber sonst war nichts besonderes zu bemerken.

    Fazit: Es braucht verdammt viel Insulin und rechne genügend Zeit ein um daran zu sterben. Wieviel und wie lange, dass weiss ich nicht. Aber auf jeden Fall verdammt viel mehr als ich dachte.

    PS: Ich habe meinem Sohn versprochen, mich nicht umzubringen. Ich wäre aber froh, wäre ich tot.


  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.05.2011 18:30:18
    Was soll eigentlich das sinnlose Kopieren 2 Jahre alter Texte - Langeweile? Ist mir schon mehrfach aufgefallen, das hier offensichtlich eine(r) nicht weiss, was er mit seiner Zeit anstellen soll. Recht schade und ärgerlich!