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Angst vor Komplikationen nach Op

  • Astrid

    Rang: Gast
    am 01.02.2005 20:01:14
    Hallo! Vielleicht kann mir jemand irgendwie wieterhelfen.
    Wurde heute vor 14 Tagen am Fuß operiert - Hallux valgus und ein irgendwann einmal gebrochener Zeh wurde gerichtet. Plötzlich spielen meine werte, die noch im Krankenhaus super waren verrückt, abends bis 300, 400, lediglich um Mittag sind sie in der Reihe. Die Schnitte verheilen gut, was soll sein???!!
    Kann das mit den Heparinspritzen zusammenhängen, die ich noch immer nehmen soll?
    Ich bin den ganzen Tag in Bewegung, ob ich sie da noch brauche?
    Soll ich nun gleich wieder zum arzt rennen?
    Also ich bin gewaltig irritiert. Kann nicht mal ne konkrete Frage stellen.
    Ist hier irgendwer, der mir nen Tip geben kann?
    Gruß an alle! Astrid
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 01.02.2005 21:01:35
    hallo astrid,
    solche werte nicht ignorieren, warum nicht zumindest fragen, und das blut auf entzuendung untersuchen lassen. das ist dein recht, sorgen gibt es doch genug, soche sorgen sollte man ausraeumen.
    wenn wirklich noch was sein sollte, je eher desto besser.
    mfg klaus
    von klausdn
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 02.02.2005 08:58:01
    Hi Astrid,

    falls Du Diabetikerin bist, ist so eine OP schon sehr mutig, muß ich sagen. Dein Arzt sollte die durch eine Blutuntersuchung leicht den Grund für die erhöhten BZ-Werte finden können. von Reinhard
  • luci

    Rang: Gast
    am 02.02.2005 10:31:25
    Wieso ist es denn mutig, sich als Diabetiker operieren zu lassen?!! Und erhöhte Werte nach einer OP sind nichts ungewöhnliches. Gut kontrollieren und Therapie anpassen, evtl. den Diabetologen fragen. Das normalisiert sich bestimmt wieder
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 02.02.2005 19:14:46
    Hallo an alle und vielen Dank!

    Also das gestern war ein Verzeiflungsruf.

    Nachts wieder Werte weit über 400, am Morgen nach dem Frühstück wieder 430.
    Dazu Übelkeit, Bauchweh
    - da war doch noch was, das sich so ähnlich zeigte??!

    In Panik nun doch zum Arzt. Der Chirurg verschrieb mir für alle Fälle - der Fuß sah tatsächlich nicht berühmt aus, ein Antibiot. und schickte mich gleich weiter zum Diabetologen. Ein neues Spritzmuster soll es bringen. Nun muß ich abwarten. Jetzt weiß ich , daß es nur richtig war, den Arzt zu konsultieren.

    Eure lieben Antworten bestätigen das auch.
    Aber geht es Euch nicht auch manchmal so, daß man sich irgendwann so klein vorkommt, mit all diesen Problemen, manchmal schon etwas minderwertig. Und immer wieder diese Arztbesuche.

    Aber das sind sicher allerseits bekannte Gefühlsschwankungen.

    Ich danke euch nochmals!

    Herzliche Grüße!
    Astrid


  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 03.02.2005 10:11:42
    An den anonymen Fragesteller,

    je nach Diabetesdauer und -einstellung sind die Füße beim Diabetiker besonders gefährdet, z.B. durch Nerven- und Gefäßschäden und demzufolge heilen Wunden gerade an den Füßen besonders schlecht.

    von Reinhard
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.02.2005 11:23:56
    hallo anonymer,
    du hast da etwas falsches und auch gefaehrliches verbreitet, und das ist mist(hoeflich ausgdrueckt)
    nach operationen , ohne komplikationen , gehen bei dmlern die bz-werte runter und nicht hoch.
    durch verniedlichen und verzoegern gehen beine verloren, und das geht schneller als man denkt.
    mfg klaus
    also wenn schon ratschlaege, dann bitte vernuenftige! von klausdn
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 03.02.2005 18:37:11
    Hallo Klaus und alle anderen!

    Hurra, das Antibiotikum scheint zu wirken! Nach Start heute morgen mit deprimierenden 315 ,dann endlich ab Mittag Werte um 150.

    Ich bin unendlich erleichtert. Hoffentlich ist das nicht nur eine einmalige Sache .

    Wegen der Gefahr, die für uns in den Füßen steckt, habe ich meine Zehen richten lassen. Um Druckstellen in Zukunft vermeiden zu können.

    Aber ich muß feststellen, eine Operation am Fuß ist grauenvoll schmerzhaft, dazu anschließend auch noch sehr langwierig.- Über Wochen muß ich einen Vorderfußentlastungsschuh tragen, etwa bis März, am 2. März kommt ein Draht raus und dann sind bis in den weiten april Einschränkungen angesagt, wie Orthese und Uraltausgelatschte Schuhe.

    Nun gibt es 150 Operationsmethoden bei Hallux valgus laut Internet und ich kann auch nicht einschätzen, ob in unserem Krankenhaus die Optimalste durchgeführt wird.

    Die am wenigsten unangenehmen herauszufiltern wäre vielleicht für einen versierten Internetler mit Diabetesmakel und krummen Füßen eine Herausforderung.

    Nochmal herzlichen Dank für alle guten Ratschläge und einen frohen Abend mit guten Werten.
    Astrid
  • Bild User
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 19.06.2018
    am 28.06.2018 13:47:58 | IP (Hash): 385003519
    Hey,
    ich bin bei der Suche auf diesen Thread gestoßen und habe mich dann deswegen angemeldet. Schön, dass es bei Astrid so gut ging. Bei mir ist die Operation wegen des Hallux Valgus wohl unvermeidlich, wie schon geschrieben, mit Diabetes ist das natürlich eine Mehrfachbelastung, die Heilung macht mir jetzt schon Sorgen.

    Heute habe ich vom Einsatz von Magnezix bei Hallux Valgus gelesen, eine Schraube die sich im Körper auflöst und nicht im Nachhinein operativ entfernt werden muss, was natürlich echt toll wäre, dann hat man keine zweite OP-Narbe die abheilen muss. Allerdings scheint dieses Verfahren mit Magnezix noch sehr neu zu sein, Erfahrungsberichte finde ich leider keine.

    Gibt es hier denn noch weitere Hallux-Patienten? Wie sind eure Erfahrungen?