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Je mehr Insulin, desto höher die Werte...?!?!
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Sylvia
Rang: Gastam 01.01.2010 17:31:16
Hallo,
ich habe hier vor einiger Zeit schon mal geschrieben, weil meine Werte plötzlich so hoch waren und ich nicht wusste, was ich machen soll, weil meine Ärztin gerade im Urlaub war.
Nun soll ich zum Essen immer spritzen, und zwar Novorapid. Das mache ich seit einiger Zeit, aber morgens ist es z.B. so, dass ich mit einem Wert von ca. 120 aufwache, dann bin ich 2-3 Stunden mit meinen Kindern beschäftigt, bevor ich das erste Mal etwas esse. Dann ist mein Wert schon bei ca. 200 (obwohl ich ja noch nichts gegessen habe). Dann esse ich 2 belegte Brötchen und spritze 11 E Novorapid und nach 2 Stunden habe ich einen Wert von 300 bis 350!!! Als ich das Novorapid noch nicht gespritzt hatte, war ich immer unter 250 bei gleichem Frühstück.
Nun soll ich das Protaphane erhöhen, welches ich schon seit einiger Zeit zur Nacht spritze. Ich bin da inzwischen bei 34 E angelangt. An meinem morgentlichen Nüchternwert von ca. 120 ändert sich nichts, der Wert ist meiner Meinung nach zwar nicht ideal, aber erst mal ok. Aber das Protaphane kann ich erhöhen, wie ich will, der Wert vor dem Frühstück steigt trotzdem auf ca. 200. Und der Wert nach dem Frühstück ist eben erschreckend hoch.
Ansonsten esse ich noch eine Kohlehydrathaltige Mahlzeit so gegen späten Nachmittag, Da ist der Wert dann ganz in Ordnung. Vor dem Essen ist er auf ca. 100 - 140 gesunken (immer noch zu hoch, aber besser, als 300, wie nach dem Frühstück!) und nach dem Essen ist er etwas höher,aber nicht sehr viel. Da spritze ich dann 4 E Novorapid. Vor dem Schlafen ist der Wert dann wieder auf ca. 200 angestiegen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Erhöhung des Protaphane mein Problem lösen kann. Ich habe die 34 Einheiten auch schon auf 2 x 17 Einheiten aufgeteilt (also, einmal 17 Einheiten ins rechte und dasselbe noch mal ins linke Bein) weil meine Ärztin meinte, dass sich die Wirkung so verlängern würde. Was ich mir aber auch nicht vorstellen kann. Für mich wäre es logischer nachzuvollziehen, wenn sich die Wirkung durch die Aufteilung eher beschleunigt.
Ich hätte gerne mal hier die ein oder andere Meinung von euch dazu, damit ich meine Ärztin noch mal gezielt ansprechen kann, ob man die Behandlung nicht anders angehen sollte. Oder bin ich vielleicht einfach zu ungeduldig?
Vielen Dank und ich wünsche allen hier trotz aller eventuellen Widrigkeiten ein gutes Jahr 2010! von Sylvia -
Joa_
Rang: Gastam 01.01.2010 18:16:21
Hallo Sylvia,
ebenfalls ein gutes neues Jahr!
Und wenn es bei Dir derzeit noch recht unbefriedigend läuft, dann kann es nur besser werden. ;-)
Wo finde ich eigentlich Infos, was für eine Art Diabetes bei Dir angenommen wird, und wie Deine individuellen Bedingungen,
> Gewicht, Alter, Größe, Diab-Dauer etc. <
sind?
Gruß
Joa von Joa_ -
Sylvia
Rang: Gastam 01.01.2010 19:49:23
Hallo!
Der Diabetes wurde im Dezember 2007 festgestellt, der Langzeitwert war irgendwo bei 14. Ich sollte operiert werden und da fiel der hohe Zuckerwert auf im Rahmen der Voruntersuchungen zur OP. 2001 war noch alles usper, da war ich schwanger und da wurde so ein Test gemacht.
Behandelt wurde ich erst mit Metformin und dann zusätzlich Glimepirid. Leider war das auch nicht ausreichend, so dass ich zusätzlich seit ca. 2 Jahren 24 E Protaphane zur Nachtt gespritzt habe, Das ging ein Jahr ganz gut. Dann aber waren die Werte relativ plötzlich schlechter, obwohl sich meine Ernährung oder Aktivitäten und dgl. nicht geändert haben.. Deswegen jetzt zusätzlich das Novorapid zum Essen.
Ich bin weibllich, bin 40 Jahre alt, habe wohl Diabetes mellitus II, leider auch schon Polineuropathien und leider erhebliches Übergewicht (BMI über 40) und Diabetiker (II) in der Verwandtschaft (mütterlicherseits (Mutter) und väterlicherseits - Tante und Cousinen). Meine Blutdruckwerte sind grenzwertig, meine Cholesterinwerte sind optimal (noch, aber hoffentlich noch länger).
Reichen diese Angaben? von Sylvia -
peter
Rang: Gastam 02.01.2010 13:22:59
hallo sylvia,
zu deinen problemen hatte jürgen den thread über insulinresistenz geschrieben,(jürgen bitte schreib für die normalen menschen verständlicher)
mein rat,
wenn dein nüchtern bz bei 120 liegt laß ihn da , und zwar mit der -geringsten- dosis basisinsulin,erhöhen und splitten ist sinnlos.
-allerdings- sollte der startwert in die nacht normal sein
(80-120) erst dann wirst du merken daß du die basismenge reduzieren kannst. -
daher solltest du ca 18h abendessen dann reicht die zeit noch für ev nötige korrekturen.
dein morgenwert mit 120 ist nicht soo schlecht, nur dann mußt du um den bz anstieg(ohne essen - aus der leber) zu vermeiden un einen vernünftigen wert in den tag zu haben, direkt novorapid auch ohne essen spritzen, versuch ca. 4 ie dann messen und ev erhöhen.
dann kannst du zum frühstück von einem wert ca 100,
für "ein" brötchen mit belag (3 be) und ca 10-15 minuten sea mit deinem faktor spritzen, und essen.
dies nur als richtung, denn nur bei normalen bz werten "wirkt" insulin überhaupt so wie erwartet,
sonst verpufft es nur als korrektur meist als nichts, nur als kilo.
allem anschein nach benötigst du auch am tage basalinsulin.
du wirst merken wenn deine werte in den normalbereich gehen werden die insulinmengen runtergehen. erst dann ist eine gewichtsreduzierung möglich.
auch würde ich versuchen einen wirklich kompetenten diabetologen zu finden(selten aber es gibt sie)
von peter -
EH
Rang: Gastam 02.01.2010 14:47:28
"Nun soll ich zum Essen immer spritzen, und zwar Novorapid. Das mache ich seit einiger Zeit, aber morgens ist es z.B. so, dass ich mit einem Wert von ca. 120 aufwache, dann bin ich 2-3 Stunden mit meinen Kindern beschäftigt, bevor ich das erste Mal etwas esse. Dann ist mein Wert schon bei ca. 200 (obwohl ich ja noch nichts gegessen habe). Dann esse ich 2 belegte Brötchen und spritze 11 E Novorapid und nach 2 Stunden habe ich einen Wert von 300 bis 350!!! Als ich das Novorapid noch nicht gespritzt hatte, war ich immer unter 250 bei gleichem Frühstück. "
Hast du es schon mal mit Spritz- Eßabstand probiert? Sofort nach dem Aufstehen spritzen und später frühstücken. Wenn du allerdings erst nach 2 oder 3 Stunden ißt, muß du den BZ kontrollieren, damit du nicht in den Unterzucker gerätst. Aber das ist auch Erfahrungssache.
Ich habe gelegentlich auch hohe Morgenwerte, allerdings weit höher als 120. Da versuch ich dann, möglichst ein Mittagessen ohne KH zu essen und spritze aber je nach Wert auch Insulin. Abends hab ich die Werte dann meist wieder im Griff.
Ich habe eine ausgeprägte Insulinresistenz und muß hohe Dosen Insulin spritzen, deswegen wirkt bei mir Insulin nicht nach den allgemeingültigen Regeln. Es kann sein, daß ich - bei gleichen Ausgangswerten und gleicher Insulindosis - einmal das Gefühl habe, das Insulin wirkt gar nicht und dann wieder rutsche ich in einen Unterzucker.
Diese Probleme hab ich erst seit relativ kurzer Zeit, ich denke, das kommt von der langen Dauer meines Diabetes. Ich hatte lange Jahre, wo die Handhabung sehr gut geklappt hat und ich bin sicher, du wirst das auch lernen.
Es ist aber so, daß es weitaus schwieriger für einen Typ2 ist, ein befriedigendes Ergebnis zu bekommen als für einen Typ1. Bei Typ2 wirken zu viele unbekannte und unberücksichtbare Faktoren mit. Ein Typ1, der seinen Diabetes kennt und geschult ist, hat es da wesentlich leichter.
von EH -
Joa
Rang: Gastam 02.01.2010 23:05:35
Hallo EH,
da ich als knapp 60-jähriger Grünschnabel, dazu noch als Typ 1 Diabetiker sowas leider nicht geeignet bin Deiner knapp 90-jährigen (oder sind's schon an die 100) Weisheit als Typ 2er was anderes als besserwisserischen Quatsch zuzugesellen, würde ich nur mal vorschlagen wollen, dass Du der Sylvia das Prinzip von Resistenz und Down-Regulation erklärst, was bei ihr anscheindend durchaus eine Rolle spielen könnte.
Gruß
Joa -
Sylvia
Rang: Gastam 03.01.2010 01:08:31
Hallo!
Ich bin grundsätzlich für jede Anregung und neuen Denkansatz dankbar - egal, ob der von Typ I oder II oder vom Weihnachtsmann kommt :-)
Ich habe das vom Müütos Insulinresistenz gelesen, aber mich verwirrt das alles ziemlich, wenn ich ehrlich sein soll. Zumal es ja auch dazu hier unterschiedliche Meinungen gibt.
Ich bin stark übergewichtig, das bin ich schon seit ich denken kann. Ich ernähre mich aber schon immer bewusst und gesund und an Kalorien nehme ich meist nicht mehr als 1000 kcal zu mir. Ich frühstücke üppig und esse ansonsten fast nur noch Gemüse, manchmal einen Quark oder Hüttenkäse oder ein Ei oder auch mal ein Stück Obst. Fleisch habe ich noch nie gemocht und esse also auch fast nie welches. Es gibt in meiner Umgebung wirklich niemanden, der weniger isst, als ich. Trotzdem bin ich mit Abstand die Dickste unter allen. Ich will überhaupt nicht abstreiten, dass mein Übergewicht und mein Diabetes in einem Zusammenhang stehen und sich (gegenseitig?) beeinflussen. Aber es ist mit Sicherheit nicht so, dass meine Bauchspeicheldrüse quasi überarbeitet ist und deshalb den Geist aufgibt, weil ich immer zu viel gegessen habe. Denn dann müssten alle andern Menschen, die ich etwas näher kenne, ebenfalls und schon viel eher Diabetes haben, als ich, da sie weitaus mehr essen, als ich und deren Bauchspeicheldrüsen mit Sicherheit sehr viel ausgelasteter waren/sind, als meine (nur aufgrund der Ernährung). Ich war auch immer körperlich sehr aktiv. Trotz meines Übergewichts habe ich immer viel Sport gemacht, Basketball gespielt, Joggen gegangen, Aerobic und Jazztanz gemacht, viel Fahrrad gefahren, schwimmen gegangen, Schlittschuh gelaufen etc. pp. Natürlich heißt es bei mir Fettklopps immer, dass ich ja selbst Schuld an meinem Diabetes bin, weil eben landläufig die Meinung herrscht, dass man sich den eben ansitzt und anfrisst. Das finde ich persönlich immer sehr schlimm und richtig beleidigend. Und leider ist meine Ärztin (die Diabetologin ist) auch so ungefähr dieser Meinung. Das ist ein Grund, warum ich da eigentlich auch nur ungerne hin gehe und mich nicht gut betreut fühle. Ich gehe übrigens auch zu einer Ernährungsberatung, wo ich schon mehr als einmal gesagt bekam, ich müsse MEHR essen. Und wo mir gesagt wurde, dass es tatsächlich mehrere sehr dicke Menschen gibt, die viel zu wenig essen.
Naja, ich werde mal probieren, was passiert, wenn ich morgens gleich nach dem Aufstehen Insulin spritze und schauen, wie das dann im Tagesablauf meinen BZ-Verlauf beeinflusst.
Wobei ich das mit der Down-Regulierung gelesen habe, dass man sich keinen Gefallen tut, immer mehr Insulin zu spritzen, da man damit die Insulinempfindlichkeit herabsetzt und dann immer mehr Insulin brauch. Also vielleicht doch nicht mehr Insulin spritzen, sondern weniger??? Aber wie ich damit den BZ dann runter bekommen soll...
Ich bin nach wie vor dankbar für Ideen, Erklärungen etc.! Ich würde gerne mal richtig kapieren, was es mit dem Diabetes auf sich hat, aber irgendwie gibt es wohl noch keine wirklichen Ergebnisse, sondern alles ist irgendwie spekulativ. Das ist jedenfalls mein Eindruck bisher.
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!
von Sylvia -
Astrid
Rang: Gastam 03.01.2010 02:11:06
Hallo Sylvia,
und wenn du einfach mal das Insulin wechselst ? Nicht jeder springt auf ein Insulin gleich gut an, war bei mir auch so.
Und eine stationäre Einstellung ? In welcher Gegend wohnst du? Bad Nauheim / Kerkhoff-Klinik ist echt zu
empfehlen.
Aber auch ich finde, du solltest mehr essen, sonst
schläft der Fettstoffwechsel noch mehr ein und du nimmst noch leichter zu.
Aber wieviel Übergewicht hast du denn? Bei soviel Bewegung kann es doch gar nicht so schlimm sein?
Machst du denn Ausdauertraining im niedrigeren
"Fettverbrennungs-Pulsbereich"?
Bei dieser Menge an Insulin ist es schon schwierig nicht zuzunehmen, geschweige denn abzunehmen.
viel Glück von Astrid -
Joa
Rang: Gastam 03.01.2010 02:33:37
Hallo Sylvia,
in diesem umoderierten Forum habe ich meinerseits keine Lust, auf Typ 2 was zu antworten. Was nicht Dich meint.
Und natürlich sind meine Gedanken zum 2er auch sehr spekulativ und meine internetinspirierten Ideen dazu nur günschnäbelig und Typ 1 gemäß irrelevant.
Daher möchte ich Dich in diesem Forum den EH's und resistenzmüstossigen Fachleuten zum Typ 2 überantworten.
Jedenfalls wünsche ich Dir viel Erfolg hier.
Gruß
Joa -
Jürgen
Rang: Gastam 03.01.2010 11:04:22
Moin Sylvia,
allen Diabetes mellitus können wir uns am einfachsten so vorstellen, dass die Automatik defekt ist, die den Blutzucker gesund unter allen Umständen in einem sehr engen Bereich regelt. Die Typeneinteilung bezieht sich auf die Art des Defektes. Allen Typen gemeinsam ist, dass es halt unsere Aufgabe als Betroffene ist, unsere defekte Automatik mit Essen und Medis und Bewegen so zu unterstützen bis ersetzen, dass unser BZ meistens möglichst so flach & niedrig verläuft, als wenn die Automatik gar nicht defekt wäre.
Wie viel von welchem Insulin Du für Deinen gesunden Blutzucker brauchst, kannst Du nur selbst herausfinden. Das liest sich wahrscheinlich ein bisschen ungewöhnlich, aber hat folgende Bewandnis: Bei uns allen senkt Insulin den BZ. Aber die selbe Menge vom selben Insulin bei jedem von uns verschieden, also bei dem einen z.B. in 2 Stunden für 2 Scheiben Brot und bei der anderen in 3 Stunden nur für eine Scheibe vom selben Brot - oder umgekehrt.
Wie das bei seinen Patienten ist, findet der Arzt raus, indem er eine Dosierung vorgibt und dann alle paar Wochen entsprechend den individuellen BZ-Angaben (nüchtern und meistens dann noch vor den Mahlzeiten) weiter anpasst.
Wenn Du willst, kannst Du das in wenigen Tagen und sehr viel passender für Deinen alltäglichen Tagesablauf selbst machen. Du brauchst dafür nur z.B. die Spritzvorgabe Deines Arztes für Dein Frühstück zu nehmen, zu messen und zu spritzen, ABER noch nicht zu essen. Du misst nun alle 10 Minuten, bis Dein BZ unter 100mg/dl oder wenigstens um 30mg/dl gesunken ist. Die Zeit vom Spritzen bis dahin ist dann zu dieser Tageszeit Dein Spritz-Ess-Abstand.
DANN ist Zeit zum Essen. Und dann misst Du weiter in Halbstundenschritten und schaust, wie Dein BZ dann wieder steigt und steigt und dann abflacht und dann wieder sinkt und sinkt und ... wenn das Sinken schließlich auf der Höhe wie vor dem Essen abflacht, hat die Insulinmenge genau gepasst. Wenn er höher hängen bleibt, isst Du beim nächsten mal halt weniger KHs. Du weißt dann ja schon, wie Dein BZ nach dem Essen ungefähr verläuft und brauchst dann ja nicht mehr in so kurzen Abständen zu messen. Und das mit dem weniger KHs Essen machst Du so lange, bis der BZ nach dem Essen in der Höhe von vor dem Essen zu sinken aufhört. Und dann hast Du genau die Menge Kohlenhydrate, die bei Dir zu der Tageszeit zu der Menge Insulineinheiten passt :-)
Wenn Dein BZ morgens ohne Essen von 120 auf 200 ansteigt, ist das der Zucker, den Deine Leber ausgibt und für den Deine Insulin produzierenden Beta-Zellen kein Insulin mehr ausgeben. Also musst Du dafür genauso spritzen, wie für den Zucker, den Du mit Brot und allem aus Mehl, Kartoffeln, Reis, Obst und selbstverständlich Zucker isst. Nur klein anfangen, vielleicht mit 3 Einheiten Novorapid nach dem Aufstehen, und dann z.B. in Stundenschritten schauen, wie sich der BZ verhält. Und wenn er dann immer noch deutlich ansteigt, am nächsten Tag vielleicht 5 Einheiten usw, bis Du ihn für die Zeit vor Deinem Frühstück einigermaßen eben hast.
Da kann dann übrigens sein, dass Dir irgendwann auffällt, dass Du mit dem flacheren BZ-Verlauf davor dann zum Frühstück weniger Insulin brauchst. Denn meistens lässt sich beobachten, dass Insulin umso messbar wirksamer wird, je gesund niedriger und flacher der Blutzucker verläuft.
Erfolgreiches Ausprobieren! Jürgen
Damit das Protaphane möglichst weit in den Morgen rein wirkt, würde ich es möglichst spät vor dem Schlafengehen spritzen, und zwar in eine Spritzstelle. Denn INSULINER teilen ihre Insulin-Dosen auf 2 und manchmal sogar noch mehr Spritzstellen auf, wenn sie den Wirkverlauf ihres Insulins beschleunigen und verkürzen wollen, aber Du willst ja möglichst lange was davon haben.