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Diagnose Diabetes falsch??
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eric
Rang: Gastam 29.12.2009 21:13:36
Hallo,
bei einer Blutuntersuchung beim Hausarzt ist aufgefallen das mein HbA1C mit 6,5 etwas erhöht ist. Um einen Laborfehler auszuschließen wurde dieser Test nochmal durchgeführt. Diesmal waren die Werte: HbA1C = 6,7 ; BZ nüchtern = 76.
Daraufhin wurde ich an einen Diabetologen verwiesen. Dieser meinte das ich (aufgrund der Werte vom Hausarzt) definitiv Zucker hab. Er meint das es sehr wahrscheinlich ist, dass ich Typ1 bin (31J, schlank, sportlich, familiär nicht vorbelastet).Mir wurde dann nochmal Blut entnommen um das C-Peptid zu analysieren, um festzustellen welcher Typ ich bin. Das Ergebnis erhalte ich leider erst Anfang Januar.
Habe ein Messgerät bekommen damit ich selber herausfinden kann, wann meine BZ-Spitzenzeiten sind. Anscheinend ist mein BZ nüchtern ja noch im grünen Bereich.
Habe nun eine Woche lang fleißig BZ-Messungen durchgeführt. Im Durchschnitt habe ich 1,5h nach einer Mahlzeit einen BZ von ungef. 100. Der höchste war 112. Vor dem Essen habe ich Werte um die 75.
Diese Werte lassen mich hoffen das die Diagnose doch falsch ist. Oder kann es sich trotzdem um Diabetes handeln, obwohl die BZ-Werte in Ordnung sind? Wenn ja, wie soll das denn gehen??
Kann man durch den C-Peptid Test auch feststellen ob es sich um Diabetes handelt? Ich hatte angeregt dabei nochmal den HbA1C-Wert zu prüfen, aber es wurde nur der C-Peptid untersucht.
Danke schonmal für eure Antworten!
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Martin
Rang: Gastam 29.12.2009 21:41:38
Guten Abend,
wenn Dein Eintrag Ernst gemeint ist, kann man sich nur an den Kopf fassen.
Die Werte sind völlig o.k. und gesund bis auf den hba1c, aber der ist kein Diagnosekriterium.
Unfassbar , dass die Diagnose von einem Diabetologen gestellt wurde.
Beruhige dich, trink ein Bier und ess ne Schokolade.
Grüße Martin -
kai3
Rang: Gastam 30.12.2009 12:53:32
Ist wirklich die Frage, ob der Beitrag ernst gemeint ist.
Er fragt an und wirft mit Fremdwörtern um sich und erzählt von Werten vor und nach dem Essen; das gab es schon mal alles
Für einen der sich überhaupt nicht mit Diabetes auskennt schon etwas merkwürdig. -
markus nerger
Rang: Gastam 30.12.2009 13:20:19
Wie kommen die zu so einer Diagnose. Deine Werte sind ok... von markus nerger -
eric
Rang: Gastam 30.12.2009 17:30:21
Wieso sollte der Eintrag nicht ernst gemeint sein?! Ich hab bestimmt nicht vor irgendwelche Leute in nem Diabetes-Forum zu veräppeln!!
Das Ergebnis der Blutuntersuchung kenne ich seit ungef. 3 Wochen. Seitdem weiss ich auch was HbA1C, etc.. bedeutet. Davor hatte ich wirklich null Ahnung von Diabetes.
Mir ein Leben lang Insulin zu spritzen und auch das ständige messen, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen und bin dementsprechend auch ziemlich beunruhigt. Seitdem ich die Diagnose bekommen habe fühl ich mich so schwach.
Meine gemessen BZ-Werte sind zwar ok, aber warum ist dann der HbA1C so hoch??
Man könnte ja sagen das es sich hier um einen Laborfehler handelt, aber der Wert wurde ja zweimal geprüft und war jedesmal erhöht. Diese Labormessgeräte können doch nicht so unzuverlässig sein, oder?
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thomas2002
Rang: Gastam 30.12.2009 17:51:21
es währe ggf hilfreich, den referenzbereich hba1c zu erfahren,da mehrere gültige verfahren möglich sind.
der c-peptid-wert gibt an, wieviel insulin richtig abgespalten im blut ist, und kann dadurch verfälscht sein, da z.b. beim 2er durch überanspruchung das c-peptid nicht immer abgespalten wird.
wird. im anfangsstadium/frühstadium des einsers ist ein test auf antikörper ggf sinnhafter. ein später einser ist warscheinlich lada.
googlen^^ von thomas2002 -
peter
Rang: Gastam 30.12.2009 18:59:11
hallo anonym,
der erste poster hat dir doch alles wirklich alles richtig geschrieben.
1. diabetes wird nicht über den hba1c diagnostiziert.
2. nur über ogtt, oder nüchtern bz über 110vollblut entspr. 125 plasma. oder an zwei tagen beliebig über 200.
alles andere ist würfeln, also hast du keine diagnose.
zur info - ein hba1c wert von 6,5% entspricht einem durchnits bz von rund 130, das heißt ca. 100-160.
und genau das hast du nicht.
das genaueste gerät des diabetologen ist nicht das hplc für den hba1c, sondern das photometer für den bz,
da kannst du von max+-1 ausgehen.
such dir einen fähigen arzt, mach einen ogtt damit du wieder gut schlafen kannst. und kontrolliere ab ob alles noch im grünen bereich ist. -
hfjgutz
Rang: Gastam 30.12.2009 20:13:30
>>Mir ein Leben lang Insulin zu spritzen und auch das ständige messen, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen und bin dementsprechend auch ziemlich beunruhigt.<< schwacher trost: millionen mussten es sich vorstellen und leben damit seit jahren (sogar jahrzehnten) problemlos. -
eric
Rang: Gastam 07.01.2010 21:04:14
Hallo ich bin nochmal!
Habe heute den Diabetologen kurz am Telefon gehabt. Der letzte Blutttest (es wurde C-Peptid geprüft, vielleicht auch noch anderes) ist nicht ganz eindeutig. Es hat ergeben dass keine Antikörper vorhanden sind, aber es wird wohl zu wenig Insulin produziert.
Das heisst ich bin also nicht Typ1? Wenn ja, dann ist das schonmal ne gute Nachricht, oder? Er hat dann auch von Ernährungsberatung gesprochen.
Ich hatte 12Std. vor der Blutentnahme nichts gegessen. Wieso sollte dann mein Körper Insulin produzieren? Oder wie wurde das festgestellt das Insulinproduktion nicht ausreichend sein soll.
Hab ihn auch berichtet das meine BZ-Werte von meinen Messungen alle im normalen Bereich sind und ich kein Wert über 120 hatte. Deswegen habe für Ende Januar ein Termin zum ogtt und nochmaliger Prüfung des Hba1c bekommen (bzw. angefordert).
Er meint das die Diagnose, aufgrund des erhöhten Hba1c, eigentlich schon fest steht.
Ich hab zwar weiter oben gelesen das alleine Hba1c keine Diagnosekriterium ist, aber warum sollte mir Der Diabetologe ein Diabetes anhängen wollen??