Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Anwort zum vorhergehenden Eintrag
-
Hille
Rang: Gastam 14.01.2005 15:07:40
Hallo Ines,
ob diese Massage Tuina heißt weiß ich nicht.Es ist eine MeriDianmassage.Unser Therapeut testet auch gleich über den kinesiologischen
Muskeltest die Reaktionen der Meridiane. Bei einer ganzheitl. arbeitenden Schulmedizinerin
haben wir auch mit Hilfe des Tests verschiedene Dinge herausgefunden. Natürlich immer mit dem Wissen im Hinterkopf,daß eine entwicklung nicht vorhersebar ist.
Wir haben auch sehr positive Erfahrungen mit einem Heiler gemacht (bin auf die Reaktionen gespannt). Die Aussage eines Diabetologen
die Zellen würden bis zur letzten Zelle Zerstört
hat mich doch sehr nachdenklich gemacht:
Wenn evt seelische Ursachen eine Auto imunreaktion mit begünstigen warum kann dann nicht die Herstellung des seel.körperl. Gleichgewichts die Zerstörung beenden????
Und auf unsere Situation trifft z.B. die Übersetzung von "Liebesdurchfall" für DM sehr zu. Demnächst haben wir noch einen Termin beim Heilpraktiker der auch mit einem Kinesiol.
Verfahren alte Blockaden erkennen kann und entkoppeln Ich selber habe mit dieser Methode einige Dinge wieder hingekriegt.
So jetzt bin ich womöglich die totale Spinnerin für einige Damit kann ich leben, denn es gibt immer 2 Seiten eienr Sache
Liebe Grüße
Hille
-
Ines
Rang: Gastam 14.01.2005 16:02:39
@Hille
dann muß eine meiner freundinnen auch eine totale spinnerin sein - sie kann ihre neurodermitis und ihr asthma nur mit alternativen heilmitteln in schach halten - keinerlei verbesserungen bei schulmedizinischer behandlung, eher im gegenteil: kortisonhaltige salbe machte die haut noch kaputter.
man sollte nur alles hinterfragen, so oder so.
Gruß Ines -
Daniela
Rang: Gastam 14.01.2005 18:18:09
Hallo Anonym,
verstehe Deinen Beitrag sehr gut.
Aber bitte trete den Diabetologen, dass die Untersuchungen gemacht werden.
Ein Diabetes wird häufig durch ein traumatisches Erlebnis ausgelöst. Stress erhöht den Blutzucker. Zu einer Therapie gehört also auch die Behandlung der Seele.
Die Idee den Energiefluss zu "behandeln" ist gut und scheint von Erfolg gekrönt. Trotzdem solltest Du die Nachessenwerte mal sehr eng messen um kurzfristig sehr, sehr hohe Werte zu erfassen, denn die lösen nicht unbedingt eine Ketoazidose aus und sind im Hba1c meist nicht zu sehen.
Andererseits sind sie gefährlich für kleine Blutgefäße :-(
Insulin beeinflusst Vieles im menschlichen Körper und nach Stand der heutigen Medizin regenerieren sich insulinbildende Zellen nicht, ein Insulinmangel bleibt also auf Dauer bestehen. Das ist die Ansicht der Mediziner und ich denke Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Ich werde Dir mal meine Geschichte kurz berichten:
Vor ca. 8 Jahren schon hatte ich eine Ahnung, dass ich Diabetikerin bin. Es wurde mal ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT) gemacht. Dieser war grenzwertig, weil es innerhalb der 3 Stunden zu erhöhten Werten kam. Im Endeffekt war das Ergebnis aber in Ordnung. 2001 hatte ich eine gründliche Untersuchung, bei der ein hoher Blutzucker entdeckt wurde, ich konnte mit Ernährung dann 2 Jahre ohne weitere Behandlung gut leben. 2003 war es aus, mein Blutzucker ging nicht mehr herunter und ich wurde mit Insulin eingestellt. Obwohl meine Insulinproduktion gerade mal unter dem unteren Grenzwert liegt, brauche ich Insulin zum Leben.
Was für Werte ich allerdings in den letzten 8 Jahren wirklich hatte, ist völlig unklar und ich kann mir vorstellen, dass mir viele Beschwerden erspart blieben wenn man das früher behandelt hätte, wie auch immer.
Daher rate ich Dir auf eine sehr gründliche Diagnostik des Schulmediziners zu bestehen und wenn notwendig lieber früher mit der Insulintherapie zu beginnen. Ich bin kein Fan von Insulin, aber ich versuche gesund alt zu werden und das geht leider nicht anders :-(
Du bist leider in der Lage für Deine Tochter entscheiden zu müssen, entscheide weise und hänge Dich nicht an nur eine Aussage/Behandlungsmöglichkeit.
190 mg/dl sind für ein Kind auf Dauer leider zuviel, die Nüchternwerte sind nur sehr gering erhöht. Bedenke aber, dass Deine Tochter noch mindestens 60 Jahre leben möchte und das in gutem Zustand.
Ich würde als Arzt wenigstens versuchen zum Essen unterstützend Medikamente zu geben, das wäre Insulin.
Insulingabe erhält die eigene Insulinproduktion länger, das Versagen der eigenen Insulinproduktion kann leider schlagartig geschehen.
Das Problem besteht nämlich nicht unbedingt in den Momentanwerten, es kann schlagartige Änderungen geben, wenn gerade niemand in der Nähe ist. Das kann lebensgefährlich sein. Aber wenn die Untersuchungsergebnisse vollends vorliegen weiß man mehr und Du solltest nicht in Panik verfallen.
Ich fände es wichtig, dass Du Dich für diesen Fall vorbereitest indem Du die Insulintherapie kennenlernst und was Du im Notfall machen solltest. Sprich mit dem Schulmediziner darüber, der wird Dich beraten.
Ich denke auch, dass man Dir das nur erklären braucht und nicht auf Dich losgehen muss, ich möchte nicht mit Dir tauschen und finde Deine Entscheidung und Handlung sehr mutig. Denn wenn die alternative Therapie dauerhaft hilft hast Du etwas sehr Bedeutendes erreicht, wenn nicht, wirst Du eine Schuld auf Deinen Schultern tragen müssen, die Dein Leben für immer beeinträchtige wird und wenn Deine Tochter Dich fragt weshalb Du nicht anders gehandelt hast wirst Du keine Antwort wissen.
Wie Du auch entscheidest, es wird immer (!) ein Problem für Dich sein - Scheiss-Situation.
Für Dich empfehle ich Dir Kontakt im Örtchen mit anderen Diabetes-Elternteilen aufzunehmen um Dich auszusprechen und Halt zu bekommen.
Alles Liebe für euch und bleibt stark! von Daniela -
Hans
Rang: Gastam 14.01.2005 18:45:44
Hallo Hille,
alle Achtung vor all den Maßnahmen, die ihr da zum Wohl des Töchterchens , das unterstelle ich einmal, auf die Wege bringt.
Beruhigend wirkt auch die Tatsache, dass BZ und Azeton kontinuierlich gemessen werden. Trotzdem kann eine Hyperglykämie mit Ketoazidose, wenn die absolute Insulinmangelsituation plötzlich eintritt, mit allen Komplikationen auftreten.
Das Gebot der Stunde ist, die Diagnose Typ1 so schnell wie möglich bestätigen zu lassen oder auszuschließen. Antikörper und C-Peptid heißen die Zauberstoffe, die untersucht werden müssen.
Im übrigen können regelmäßige BZ-Werte über der Nierenschwelle( ca. 160 mg/dl) auch diabetische Komplikationen -Folgeerkrankungen - generieren.
Ein absoluter Insulinmangeldiabetes ist nach Manifestation nicht heilbar. Die Remissionsphase ist immer temporär.
Was hält euch eigentlich so massiv von einer Insulintherapie ab?
Liegt kein Typ1-Diabetes vor, kann die Gabe von Insulin u.U. auch wieder abgesetzt werden.
Viele Typ1-Diabetiker haben mit Insulintherapie von Kindheit an ihren Diabetes sehr gut im Griff und führen ein fast beschwerdefreies Leben mit ihrem "Haustier".
von Hans -
Hille
Rang: Gastam 14.01.2005 20:34:35
HalloHans,
Zunächst danke für dein Lob. Es ist ,so wie Astrid es auch schon genannt hat eine sch.. Situation. Denn von den Entscheidungen hängt ja viel oder alles ab. Nach vielen Gesprächen über das Für und Wieder einer sofortigen Insulineinstellung war eigentlich nichts klar.
Die Alternativen Mediziner sagen die Bauchspeicheldrüse gibt mit Insulin eher auf , die Diabetologen meinen das Gegenteil.Wobei einer auch sagte "Probieren sie es mit Diät aber was hat ihre Tochter dann für eine Erinnerung an ihr achtes Lebensjahr." Überall steht daß die Remission nach Insulintherapie einsetzen kann.
Nirgendwo fand ich etwas über diese Phase ohne Insulin.
So wem glaubt man da??
Meine Idee war die Alternative zu nehmen.,wenn eh die Insulinpflicht kommtUnd die schwammigen Aussagen über die RPhase haben nur die Idee geboren alternativ eine R-Phase zu erreichen.
.Die letzten Tage haben wir wirklich sehr eng nach den Mahlzeiten gemessen: kein Wert über 155. Ich merke nur, daß ein sehr geregelter Tagesablauf hilft. Warum ich auch noch lieber mit dem Insulin warte ist, daß viele Menschen berichten daß trotz Insulin die Werte hoch oder schwankend sind Klar alles eine Sache der Einstellung und sicher nicht auf jeden zutreffend Aber die genaue Diagnosewerte werden wir noch durchführen. Im Moment bin ich froh, daß es langsam beginnt (so die Meinung des Hausarztes).
liebe Grüße
Hille -
Daniela
Rang: Gastam 14.01.2005 22:45:15
Hallo Hille,
nicht größer als 155 mg/dl ist doch erstmal ziemlich gut für einen Typ I-Diabetes.
Lass mal sicherstellen, dass es nicht doch nur eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder was in der Art ist bzw. war.
Alles Gute, Daniela -
Hans
Rang: Gastam 17.01.2005 15:25:34
Hallo Hille,
@daniela muß ich beipflichten.
Stellt die Diagnose schulmedizinisch
auf sichere "Füße".
Dann kann man viel besser weiter schauen
und auch dann noch eine zweite Meinung einholen.
Alles Gute
Hans! -
kaamini
Rang: Gastam 31.01.2005 14:41:29
Hallo,was mir in deinem Schreiben gezeigt hat, ist meine eigene Erkenntnis, das Diabetes oft etwas damit zu tun, dass sich Kinder nicht wahrgenommen fühlen in ihrem Sein und Wesenheit und daher Diabetes entstehen lassen. Es ist gut, dass ihr, so wie es sich anhört, euch jetzt mehr auf das Kind einlasst. Aber man muss auch aufpassen, dass es jetzt nicht den umgekehrten Weg nimmt und sich alles nur noch auf das Kind bezieht. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, man kann mit dieser Erkrankung gut manipulieren.Jetzt geht die Gratwanderung los: Nähe/Distanz.
Ich selbst habe es gehasst, wenn sich alles nur noch um den Zucker drehte.
Naja, vielleicht habt ihr gute Unterstützung von anderen.
Eins habe ich auch mal gehört, was mich mal berührt hat:"Menschen mit Diabetes sind auf Erden, um zu tranformieren." Wie auch immer das gemeint ist, mir gefiel es. Und ich selbst habe diese Erkrankung nie als große Belastung empfunden.
Viele Grüße Kaamini von kaamini -
Daniela
Rang: Gastam 05.02.2005 20:34:45
Hallo Kaamini,
"Eins habe ich auch mal gehört, was mich mal berührt hat:"Menschen mit Diabetes sind auf Erden, um zu tranformieren." "
Interessant, wo hast Du das gelesen? von Daniela