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Morgendliche Steifheit - Kopfdruck

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 13:47:39
    Hallo und ein gutes neues Jahr,

    und das will ich bginnen und Euch um Hilfe
    bei folgendem Problemen bitten.
    Meinen Diabetes seit 1997 habe ich eigentlich ganz gut im Griff (HBA1C 7,5), führe als Selbständiger ein ungeregeltes, stressiges und körperlich anstrengendes
    Leben.
    Meine jetzigen Probleme werden von Ärzten
    nur abgetan mit "Rauchen aufhören und
    Sport treiben" . Ich kann diese Probleme
    einfach nicht beweisen oder vorzeigen.
    Problem 1
    Morgens beim Aufstehen habe ich rd. 2 Stunden zu tun um einigermaßen in die Gänge zu kommen. Der erste Gang zum
    WC - wie ein 100 jähriger (bin 50 ) Jede
    Bewegung schmerzt. Viel trinken hilft und auch im Bad mit viel Wasser bringt Besserung. Ich meine auch, es wird von Monat zu Monat schlechter. Und jetzt kommt noch mein Problem 2 dazu.
    Wenn ich manchmal irgendwo aufstehe, bekomme ich einen starken Druck oberhalb der Brustwarzen, rechts und links den Hals hoch, über die Ohren zu wahnsinningen Kopfschmerzen.
    Sofort muß ich mich setzen oder legen und
    nach ein Paar Minuten ist alles vorbei.

    Was zum Teufel ist das?
    Wer kann mir weiterhelfen?

    Danke und viele Grüße
    Jürgen
  • frank

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 15:15:11
    hallo frank,
    geh bitte mal zum kardiologen und angiologen.
    ich habe den eindruck du sprichst über eine gefässproblematik in verbindung mit kalium-problematik.
    dsa ist durch eine wenig aufwendige diagnostik abzuklären und es gibt auch medikamentöse lösungen
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 15:37:33
    Hallo Jürgen.

    Die morgendliche Steifheit sieht ganz nach Rheuma aus. Hier kann man schlecht etwas aus der Ferne empfehlen, ich würde mit diesem Problem zu einem Facharzt gehen, d.h. erst einmal zu einem Orthopäden und dann auch noch zu einem Rheumatologen.

    Rheuma ist nicht gleich Rheuma. Es gibt viele verschiedene Arten, die jeweils anders behandelt werden müssen. Wenn es zunehmend zu bleibenden Versteifungen kommt, könnte es sich auch um Morbus Bechterew handeln. Ein typisches Frühwarnzeichen für Morbus Bechterew sind u.a. Schmerzen in der Brust beim Atmen, Niessen oder Husten.

    Zumindest würde ich ausschließen, dass Deine Symptome etwas mit dem Diabetes zu tun haben. Der Diabetologe kann Dir bei diesen Problemen auch definitv nicht weiter helfen. Du brauchst hier Hilfe von anderen Fachärzten.

    Gruß,
    Lovely
  • frankf

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 16:32:51
    hi lovely,

    wenn schon steifheit, dann allenfalls gicht in der muskulatur.
    m.bechterew nur, wenn auch der rücken betroffen ist.

    darum immer zuerst zum kardiologen/angiologen wegen muskel/gefässproblematik. Das ziehen in der brust - auch beidseitig - deutet auf eine versteifung, verengung der kranzgefässe hin. gerade während der täglichen hochdruckzeiten besteht die problematik.
    mfg frank
    von frankf
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 17:36:00
    Hallo Frank.

    Natürlich sollte man in alle Richtungen forschen nach der Ursache der Symptome. Deinen Hinweis auf die Gefässproblematik fand ich sehr sinnvoll.

    Gicht kann jedoch wahrscheinlich ausgeschlossen werden, weil sich Gicht nicht in einer permanenten (nur) morgendlichen Steifigkeit bemerkbar macht, sondern Gicht-Schübe ganztägig meist über mehrere Tage auftreten, oft nach fettem Essen, Innereien, Hülsenfrüchten, Alkohol, wenn zuviel Purin konsumiert wurde, das dann in Harnsäure umgewandelt wird. Ein Gicht-Schub tritt meist in einem Zeh, Knie oder Finger auf, weniger im ganzen Körper.

    Erwiesen ist, dass fast jede Rheuma-Erkrankung auch mit einer morgendlichen Steifigkeit einhergeht, die im Verlauf des Tages wieder nachläßt.

    Die Aussage: "Bechterew nur dann, wenn auch der Rücken betroffen ist" ist zwar richtig, aber erst, wenn die Krankheit sich richtig bemerkbar macht. Deshalb schrieb ich extra, dass die Schmerzen in der Brust ein Früh(!)-Warnzeichen sein können.
    Bechterew ist sehr selten und muss hier nicht zwangsläufig zutreffen. Ich halte es trotzdem für sinnvoll, auch diese Krankheit im Hinterkopf zu behalten, falls die vorgenannten Fachärzte zu keinem Ergebnis kommen.

    Gruß,
    Lovely
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 18:24:11
    Hallo Frank.

    Noch etwas:
    << dann allenfalls gicht in der muskulatur. >>

    Harnsäurekristalle lagern sich definitiv nicht in der Muskulatur ab, sondern in den Gelenken.

    Gruß,
    Lovely
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 18:27:28
    Frage:
    Wenn ich aus einem Beitrag etwas kopiere und dies dann in meine Antwort einfüge (als Zitat), dann fehlt es jedesmal, wenn ich meinen Beitrag abgeschickt habe.

    Weiß jemand warum?

    Gruß,
    Lovely
  • frankf

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 18:54:12
    hallo lovely,

    das einzige dws von deinen aussagen zutrifft ist die morgendliche steifheit bei rheuma.
    gicht ist auch rheuma und tritt typischerweise an den zehen-rundgelenken zuerst auf. dies ist jedoch nur in 80% der fälle so. dabei spielen ziehende schmerzen in der brust überhaupt keine rolle.

    grundsätzlich sollte - auch bei amateurhafter diagnostik - die vermutete krankheit etwas mit den sympomen zu tun haben.

    bei schnupfen hat man auch brustschmerzen wenn man niest oder tief einatmet.

    also vorsicht bitte - oder lass die finger davon.

    mfg, frank von frankf
  • frankf

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 19:03:57
    hallo lovely,

    noch etwas:
    die gichtverursachenden kristalle lagern sich definitiv auch in der muskulatur ab.

    liesst du das goldene blatt ?

    mfg, frank von frankf
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 01.01.2005 21:14:57
    Hallo Frank.

    Ich habe noch nicht davon gehört, dass das Krankheitsbild der Gicht auf eine Ablagerung der Kristalle in den Muskeln zurückzuführen ist. Aber ich lerne gerne dazu. Könntest Du mir bitte eine Quelle nennen, wo ich dieses nachlesen kann? Ich gehe davon aus, dass Dir bestimmt eine Ärzte-Seite im Web o.ä. bekannt ist.

    Gruß,
    Lovely