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Weg vom Spritzen???
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Lovely
Rang: Gastam 01.12.2004 23:49:16
Hallo Klaus.
Wenn du sofort mit der CT angefangen bist und Dein Faktor nicht auf eine Resistenz schließen läßt, weshalb wurdest Du dann als T2 eingestuft und nicht als T1??? Wurden Tests gemacht? Was genau spricht bei Dir für T2?
Denn, ohne Deine Krankengeschichte genau zu kennen, würde ich bei diesen Daten eher T1 sagen.
Gruß,
Lovely -
Ines
Rang: Gastam 02.12.2004 09:25:44
Hallo Lovely,
<<<Also Obst statt Getreideprodukte - Wo liegt hier eine Einsparung von Insulin? Ob man nun einen großen Apfel oder eine ganze Scheibe Brot isst, die Insulinmenge hierfür ist dieselbe und spritzen muss man, daran führt kein Weg vorbei >>>.
Stimmt. Aber der Apferl setzt nicht an. (Ausgangspunkt unserer Diskussion Gewichtsreduzierung). Aber wenn man statt dessen ne riesen Portion salat ißt, hat das keinen Einfluß auf den Blutzucker.
Die Aussage <<< Nicht umsonst haben Ernährungswissenschaftler die gängige Ernährungspyramide auf den Kopf gestellt >>> muss im übrigen äußerst kritisch beurteilt werden, denn es sind nur sehr vereinzelte Personen...>>>
Ist so auch nicht richtig. Mittlerweile beschäftigen sich renomierte Institute damit: Harvard, Cambrigde aber auch deutsche Ernährungswissenschaftler.
Zitat:"Grundlage für diesen Entwurf sind Ergebnisse von Forschern der Harvard Umversity in Boston, die noch in diesem Jahr ihre überarbeitete Ernährungspyramide präsentieren wollen. Demnach wurde die dickmachende Rolle der Kohlenhydrate bisher verkannt -Weißmehlprodukte sollten weniger konsumiert werden. Fette in Fleisch, Käse und Milch sowie vor allem Pflanzenölen dürfen dagegen einen größeren Platz einnehmen...".
Bei Logi werden die Vollkornprodukte im Gegensatz zu den genannten Überlegungen 2 Stufen höher, also weniger zu konsumieren, eingestuft.
<<<... aber die Eiweiß-Vergiftung auf lange Zeit gesehen ist ein Faktor über den Du Dir im Klaren sein mußt. Die Nieren leiden unter einem hohen Eiweiß-Konsum und gerade die Nieren sind auch eines der Organe, die für die sog. Spätschäden des Diabetes an oberster Stelle auf der Liste stehen. (Siehe hierzu auch Antwort von Klaus.)>>>
Wäre mir neu, daß eine tägliche Menge Fleisch, Fisch oder Milchprodukte etc. eine Eiweißvergiftung hervorrufen könnten. Ich ernähre mich doch nicht aqusschließlich von eiweißhaltigen Nahrungsmitteln. Basis der Ernährung bleibt Gemüse und Obst.
Diabetische Nierenerkrankungen werden hauptsächlich verursacht durch schlecht eingestellte Blutzuckerwerte.
Meine Blutzuckerwerte:
Morgens zwischen 4,0 und 4.8 mmol/l, mittags bis 5.0 mmol/l, abends manchmal, je nach Belastungssituation bis 7.0 mmol/l.
Das sind Werte, die ziemlich normal sind.
Da ich nach intensivierter Insulientherapie spritze, also zu den Mahlzeiten kurzzeitig wirkend, zur Nacht ein Langzeitinsulin, brauch ich morgens und mittags meist nicht zu spritzen.
<<< Und selbst bei gesunder Ernährung, Abnehmen und viel Bewegung kommt es fast immer über kurz oder lang zu dem Punkt, an dem das ausschließliche Spritzen (ohne Tabletten) unumgänglich ist. Das Spritzen kann also durch positive Beeinflussung des Diabetes nur aufgeschoben, nicht aber aufgehoben werden. >>>
Ich freue mich über jedenTag, an dem ich weniger Spritzen muß.
Und Klaus:
Daß Spritzen in magere Körperteile mehr weh tut, hab ich an mir selbst gemerkt , jetzt, wo mir das Fett "fehlt" ... ;o)
Gruß,
Ines -
ANONYM
Rang: Gastam 02.12.2004 09:51:02
Es hat ja reichlich lange gedauert, bis diese Ernährungsheilslehren auch hier zur Sprache kommen.
Zu LOGI kann ich nur sagen: Guten Appetit bei den netten Schadstoffgehalten in Obst und Gemüse, die gerade erst veröffentlicht wurden! von ANONYM -
klausdn
Rang: Gastam 02.12.2004 10:09:29
hallo lovely,
deine frage mit der einstufung kann ich leider nicht beantworten, da ich mir darueber keine gedanken gemacht habe. ich habe einfach akzeptiert , "du hast dm , also lebe damit so gut wie es nur moeglich ist".
damals wurde gesagt, sie haben t2 , ich werde aber mal den diabetologen fragen.
ich moechte aber nochmal auf das thema zurueckkommen.
spritzen; es gibt menschen , die eine richtige phobie vor dem spritzen haben. diese sollten sich falls dm vorl. an einen erfahrenen therapeuten wenden. denn das ist ernst.
mein schwiegervater faellt einfach um wenn er eine spritze sieht. die meisten aerzte machen noch witze darueber, bis sie merken, dass er nicht mehr da ist.
die verursachte phobie kommt von den staendigen drohungen "wenn sie mit den tabletten nicht klarkommen muessen sie spritzen" , oder wenn sie nicht abnehmen ...
jetzt gibt es sogar einen artikel eines duesseldorfer arztes der sich ueber die angst vor der spritze wundert.
warum wohl?
mfg klaus von klausdn -
Ines
Rang: Gastam 02.12.2004 14:34:39
An Anonym:
Wie wärs mit Naturkostladen?
Eigner Garten?
Aber andererseit - wenn man so anfängt, welche Nahrungsmittel sind dann überhaupt noch zu essen?
Gruß I. von Ines -
Hanspeter Z'graggen
Rang: Gastam 17.12.2004 14:52:20
Habe heute zufällig beim surfen diesen Dialog gefunden und meine, dass meine Selbsterfahrung hier auf Interesse stossen könnte:
War selbts über 10 Jahre als Diabetiker 2 in Behandlung in der Schweiz: Trotz täglichen Insulinspritzen - oft dreimal am Tag- schwankten meine Insulinwerte um 8.5 bis 15 !!. Dann verlor ich nach 27 Dienstjahren die Selle, fand trotz über 350 Bewerbungen keine neue und wanderte schliesslich nach Nicaragua aus, wo ich von dem Vorbezug meiner Penssionskasse als unfreiwilliger Frührentner leben kann. Als angefressenere Kakteenliebhaber war es naheliegend, das kultivieren in der Wahlheimat zu forcieren. Ich baute Opuntien an, um sie als Köstlichkeiten für die hier eher eintönige Küche auf Märkten und im Bekanntenkreis anzubieten. Dabei vernahm ich von Einheimischen - meist Abkömmlingen des Indianer-Stammes der Mayas - dass diese Opuntien auch gegen Diabetes helfen sollen. Sofort fing ich an, Selbtversuche zu machen: Heute - nach eeinem Jahr - nehme ich weder Tabletten noch Insulin: Meine Cholesterinwerte sind innerhalb der Norm, die Zuckerwerte bei 5.5 bis 9 (wenn ich wieder mal gesündigt habe) und auch die Blutdruckwerte deutlich besser. Dass sich auch die Stimmung und das Fröhlichsein entscheident positiv verändert hat, vermerke ich hier nur im Nebensatz.
Ich nehme nun täglich 2-3 mal Opuntien in Form von Gemüse zu den Mahlzeiten oder als Saft, den ich im MIxer virbereite - zu mir. Dazu fahre ich täglich die 6 Km über hügeliges Gelände auf meine Farm, wo ich wieder körperliche Tätigkeiten ausübe. So ist es nicht ganz klar, welches hauptsächlich zu den guten Ergebnisse führte: Kakteen oder körperliche Betätigung - oder doch Beides zusammen! Nun - ich habe eben eine Webseite erstellt, wo ich meine Kakteen auch zum Kauf anbiete - http://www.aip27.de : In Kürze auch in getrockneter Form.
Hanspeter Z'graggen Nicaragua