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Was heißt Schmähkritik, Insulin Pen

  • wiggi

    Rang: Gast
    am 30.11.2009 00:33:28
    Warum verweigern sich die Hersteller, die Pens mit austauschbaren Stromspeicher zu versehen? Warum senken sich, wie in der elektronischen Industrie üblich, hier die Preise nicht? Ersteres wäre ein Beitrag für die Umwelt. Es sieht ganz nach Preisabsprachen aus! Ist diese Kritik wenigstens erlaubt? von wiggi
  • Nie-Penbenutzer

    Rang: Gast
    am 04.12.2009 18:04:44
    >>Warum verweigern sich die Hersteller, die Pens mit austauschbaren Stromspeicher zu versehen? .... wäre ein Beitrag für die Umwelt.<< Wo werden denn die Pens hergestellt? Im kapitalistischen Wirtschaftssystem! Offensichlich hast du den Hauptsinn diese Systems (Kapitalgewinn) noch nicht verstanden... Was interessiert den Kapitalisten die Umwelt? Aber ich sag's immer wieder: Kein Lebewesen ist so dumm wie der Mensch und zerstört seinen eigenen Lebensraum...
    Ausserdem kannst du deine Pens in den Sondermüll entsorgen - dort werden sie recycelt und das ist doch schon mal ein Beitrag für die Umwelt! von Nie-Penbenutzer
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.12.2009 19:17:26
    a. frage : was haben pens mit kapitalismus zu tun ?
    b. antwort : garnichts !
    a. wieviel verschiedene pens sind auf dem markt, und wieviel davon haben eine batterie ?
    b. ca. 30-35 , davon haben ca 2 max drei eine batterie.
    a. nach wievielen jahren schmeißt man den pen weg,
    aus sicherheitsgründen, da die genauigkeit nachläßt ?
    b. nach zwei maximal drei jahren.
    a. wielange hält die batterie im optipen/memoir ?
    b. rund drei jahre.
    wo liegt also der sinn nach drei jahren die batterie zu erneuern, und einen pen mit ausgeleierter gewindestange weiter zu benutzen.
    es sollte nie vergessen werden daß die hersteller von medizinischen geräten eine haftung für die produkte haben.
    von peter
  • wiggi

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 00:37:44
    Mein Pen hat gerade mal 1 Jahr gehalten. Andere Hersteller geben auch Garantie ohne Wucherpreise und mit mehrfacher Haltbarkeit. Peter ist wohl Beschäftigter von einem dieser Hersteller. Bisher konnte mir niemend einen Pen anbieten mit auswechselbarer Batterie. Wie heißt der Hersteller? Witzig mit dem Ausleiern des Gestänges bei einem Preis um die 80 Euro, das sind 160 DM. Die mutwillig kostruierte unerwartete Sperre, soll kein umsatzfördernder Trick sein? Auf www.mein-diabetes-forum.de sind weitere "tolle" Beispiele zu finden. Ich habe keine Lust immer Höhere Beiträge zu zahlen. Hat nichts mit dem Kapital zu tun? Wie naiv dieser Hinweis! von wiggi
  • peter

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 10:21:46
    nein ich arbeite nicht beim hersteller, weshalb sollte ich
    ich bin nur realist.
    ich habe viele funktionsfähige und schöne pens , nicht einer davon hat eine batterie.
    wenn die batterie nach 1 jahr versagt leistet der hersteller kostenlos ersatz, wo liegt da ein problem ?
    weißt du eigentlich daß pens kostenlos waren,
    und die politik das unterbunden hat ?
    ich kenne nur die optis , und den memoir mit batterie.
    alle anderen funktionieren auch ohne lcd anzeige hervorragend.
    also kannst du ohne probleme wechseln, dann benötigst du keine batterie. von peter
  • wiggi

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 10:40:42
    Mein lieber Realist Peter, wie unrealistisch zu übersehen, dass grundsätzlich die Pens mit Anzeige verschrieben werden?!?! Die Abzocke im Gesundheitssystem kostet eben auch mein Geld und das nervt. Muss ja nicht jeden nerven, Ausnahmen bestätigen die Regel! Unrealistisch auch dein Argument, die Politik unterbinde die kostenlose Abgabe. Ach ja und deshalb muss die Industrie jetzt Wucherpreise nehmen. Na, was tolle Erkenntnisse? Herr Realist! von wiggi
  • dd

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 14:11:19
    Wenn Mod peter ein Realist ist, dann ist Dänike ein Einser-Astronom summa cum laude. Er weiß alles und alles, nur nichts richtig.

    Die kostenlose Abgabe der Industrie von Insulinpens an Diabetologen ist Opfer geworden allgemeiner Sparmaßnahmen, allerdings auch aufgrund des Kostendämpfungsgesetzes im Gesundheitswesen. Von Unterbindung durch die Politik kann jedoch keine Rede sein.
  • peter

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 14:15:35
    sorry aber das stimmt alles nicht,
    grundsätzlich können garnicht die pens mit elektronischer anzeige verschrieben werden,
    da nur ein hersteller (aventis-opti) diese hat.
    der memoir von lilly ist sonderausgabe, und wird oft nur mit zuzahlung abgegeben, alle andern firmen
    novo nordisk, berlin chemie, lilly(auer memoir) haben gar keine pens mit batterie im sortiment.
    außerdem gibt es noch viele ärzte in sp praxen die pens im schrank haben, und diese ohne rezept rausgeben.
    ich habe bisher nur einen einzigen verschreiben lassen
    (als der neue NovoPen 4 rauskam) habe mehrere verschenkt und immer noch einige in reserve)
    und wenn man die preise mal vergleicht kostet ein 10ner kz analog mehr als ein pen. das reicht bei einigen keine 3 monate.
    oder da wir hier ja auf der pumpenseite sind,
    eine pumpe kostet rund 3700¤ , hält vier jahre,
    das zubehör dazu 1500-2000¤ pro jahr.(katheter, reservoire,....)
    da ist ein präzisionsgerät, das mengen von 0,001 ml
    genau dosiert abgibt mit 80¤ geradezu billig.
    ähnliche geräte für das labor ohne lebensgefahr bei versagen kosten das mehrfache davon.
    auch die 600 kanülen im quartal sind nicht umsonst,
    oder die 600 streifen, die mit über 300¤ pro quartal anfallen. "dort" entstehen kosten.
    von peter
  • wiggi

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 14:36:23
    Ach mein lieber Peter, dir gehört das letzte Wort, versprochen mein Liebster! Du willst verzichten? Nein, das glaub ich jetzt nicht!
  • Katja

    Rang: Gast
    am 18.12.2009 01:35:47
    Hallo Peter,

    Deine Angaben zu Pumpenpreisen kann ich nicht bestätigen! Ich hatte seit 2002 eine MiniMed 508, die schlappe 6 3/4 Jahre gehalten hat! Seit Beginn dieses Jahres habe ich eine neue (meine zweite) Pumpe - wieder von Minimed. Die fehlende Laufzeitbeschränkung war damals der Grund, mich für Minimed zu entscheiden. Die neue Pumpe hat übrigens nur 3400 und ein paar Euro gekostet, nicht 3700¤!

    Ein Katheter liegt bei mir üblicherweise 4 Tage, ein Reservoir reicht rund 8 Tage. Macht 91 Katheter und 46 Reservoire p.a. und damit sicher weniger als 1500¤, weil meine Krankenkasse Rabattverträge mit Minimed ausgehandelt hat.

    Bei der Dosiergenauigkeit ist die Pumpe natürlich unschlagbar. Meines Wissens kann ein Pen bestenfalls auf 0,5 IE genau dosieren - meine Pumpe aber auf 0,05 IE! Da mein basaler Insulinbedarf zeitweise bei gerade mal 0,3 IE/h liegt, käme ich mit einem Pen nie hin.

    Viele Grüße

    Katja