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Diabetes und Alkohol

  • anonym

    Rang: Gast
    am 26.06.2009 16:38:56
    hallo!
    ich bin seit einem jahr diabetiker typ1 und möchte gerne wissen was ich machen soll wenn ich alkohol(eristof,klopfer,usw...)trinke!denn bald habe ich abschlussfeier und dann wird mit alkohol gefeiert!
    muss ich spritzen?
    wird mein BZ höher oder niedriger?
    lg von anonym
  • Coarl

    Rang: Gast
    am 20.12.2012 00:07:55
    Also das Problem mit übermäßigem Alkoholkonsum liegt daran, dass die Leber mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt ist und so weniger Zucker ausstößt. Nun spritzt man aber das Basisinsulien, welches dafür sorgt den von der Leber ausgestosenen Zucker zu senken, trotzdem ganz normal wirkt, und man deswegen in der Nacht sehr schnell in den Unterzucker kommt. Wenn man jetzt aber sehr betrunken ist, wird man durch die Unterzuckerung nicht wach und man kann ernste Probleme bekommen, vor allem wenn man alleine Schläft. Wenn man dazu noch zu viel für die Getränke spritzt, ist es echt blöd.

    Ich persönlich trinke auch mal am Wochenende -auch nicht an jedem- gerne zu viel, hatte in den 5 Jahren aber noch keine Probleme, außer die ein oder andere Starke Überzuckerung.
    Wenn ich was trinke, messe ich fast jede stunde meinen BZ und nehme dann aber auch einen etwas erhöhten BZ in kauf, vorallem vor dem schlafen, wenn er da normal ist esse ich dann lieber nochmal 2 BE...
    Ganz wichtig ist auch, dass die freunde bescheid wissen, und was sie machen sollen wenn etwas mit einem nicht stimmt.

    Ich denke jeder muss sich da selber ganz langsam rantasten, und schauen wie er damit zurecht kommt
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2012 12:47:37
    Den gleichen Schmarrn habe ich doch eben in einem anderen Thread gelesen!

    Vermutlich sind die Partys, um die es in diesem Thread vor 8 oder auch 3 Jahren mal ging längst vergessen.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 08.01.2013
    am 08.01.2013 21:45:45
    Hi,

    Alkohol und Diabetes passen schlecht zueinander, daß wird jedem klar sein. Ich trinke regelmäßig und brauchte Jahre um den Alkohol richtig zu spritzen. Es bedarf ungemein viel Erfahrung, mit Alkohol und Zucker umzugehen. Das Bier bringt zuerst den Zucker nach oben um dann nachts wieder zu fallen (Gluconeogenese), um dann die richtige Rate an IE zu ballern, braucht es ungemein viel Erfahrung und einen Körper, der dir die richtigen Signale bei drohender Unterzuckerung sendet.
    LG
    Michael
    Bearbeitet von User am 08.01.2013 21:46:27. Grund: Nicht angegeben
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 10.01.2013
    am 10.01.2013 14:26:41
    Hallo,

    ich bin vor einiger Zeit zum Suchtberater ausgebildet worden. Deshalb hier zwei Ratschläge: Erstens ein Alkoholiker verspricht alles, solange er noch Sprit im Kopf hat. Wird aber nie halten was er verspricht. Zweitens nicht vor die Wahl stellen entweder oder sondern handeln. Am besten sofortige Trennung, aus der Wohnung werfen und die Firma muss den Arbeitsplatz kündigen. Das hört sich alles brutal an, ist aber notwendig. Ein Alkoholiker muss erst in den Dreck getreten werden, bevor er begreift das etwas geändert werden muss. Wer bei ihm bleibt und noch unterstützt macht sich zum Co- Alkoholiker. Der Alkoholiker merkt es geht auch ohne Entzug. Wir Personalräte haben nach dieser Ausbildung der Kündigung wegen Alkohol immer zugestimmt, aber immer die Bedingung gestellt, dass die betroffene Person wenn sie "trocken" ist wieder eingestellt wird.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.01.2013 15:08:50
    Darauf trinke ich passend zum Fred einen Asbach uralt.