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Günstige BZ-Teststreifen

  • Raimund

    Rang: Gast
    am 09.10.2009 15:05:07
    Hallo Streifen,

    ich weiss nicht was bei meiner Frage da polemisierend ist oder war.

    Natürlich bekomme ich die Teststreifen bezahlt und ich bin (noch) beim Diabetologen (ich weiss allerdings nicht was das mit dem eigentlichem Problem zu tun hat).

    Was ist mein Problem: Ich bin Privatpatient und habe somit das "Vergnügen" (positiv gemeint) die Kosten von Insulin und Teststreifen direkt zu sehen. Wohlgemerkt auch wenn mir das von meiner PKK bezahlt wird, regen mich die Preisunterschiede auf. Beim eigenen Geld zu sparen ist keine Kunst, mit dem Geld Anderer aber sehr wohl.
    Ich stelle also fest dass es Teststreifen für 10 Euro (pro 50 Stück) gibt, die in der Apotheke käuflichen jedoch alle zwischen 28 und 35 Euro kosten (auch wieder auf die 50 Stück bezogen). Mir würden die für 10 Euro (keinen Unterschied zu den Teuren festgestellt) reichen. Meine Versicherung besteht aber darauf, dass ich die Teststreifen mindestens von einer Internetapotheke beziehen soll. Jetzt frage ich: Warum gibt es diese billigen Teststreifen (grosser amerikanischer Hersteller, Teststreifen sind in den USA zugelassen) nicht bei uns in der Apotheke? Warum hat eine Versicherung kein Interesse daran zu sparen (wenn es der Patient ausdrücklich will)?. Natürlich habe ich da so meine Vermutungen (ist das jetzt schon polemisch?). Ich stelle jedoch fest, dass das System anscheinend derart konstruiert ist, dass keiner, aber auch keiner ein Interesse daran hat zu sparen (und da schliesse ich auch viele Patienten mit ein). Darüber sollte der eine oder andere mal nachdenken (die nächste Erhöhung der Beiträge steht ja anscheinend demnächst wieder an). Mit dem besser machen sollte man immer bei sich selbst anfangen. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Medizin, es geht um einfache Teststreifen. Un wenn jemand die für circa 20 Cent gewinnbringend herstellen und vertreiben kann, dann frage ich mich schon wo die anderen 55 Cent (Apotheke = 75 Cent) da so bleiben? Aber anscheinend bin ich neben Rainer und Jürgen einer der wenigen der sich da so seine Gedanken macht.

    In diesem Sinne
    Raimund
  • Markus nerger

    Rang: Gast
    am 12.10.2009 18:38:55
    Also ich zahle für 4 mal 50 Streifen für das Gerät 3,90 ¤ zu.... Es ist ein USB Stick der Firme *ayer. von Markus nerger
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.10.2009 19:12:38
    auch seltsam, denn streifen(verordnete) sind absolut zuzahlungsfrei. von peter
  • peter nachtr.

    Rang: Gast
    am 12.10.2009 19:17:26
    zum davor poster, du siehst als pkv-er einige dinge schief,
    was du zb bei der apo bezahlst(und von der pkv ersetzt bek) zahlen die gkk nicht.
    auch deine arztrechnug liegt in wesentlich anderen dimensionen, als das honorar für uns.
    daher vergleichst und wertest du sachen die nicht verglichen werden können. von peter nachtr.
  • Raimund Meyer

    Rang: Gast
    am 21.10.2009 15:51:31
    Hallo Zusammen,

    nun ich kann mit meiner PKV erste Erfolge vermelden. Sie bezahlen mir die billigen Teststreifen aus dem Internet, obwohl diese nicht aus einer (Internet-)Apotheke kommen. Sie haben wahrscheinlich selbst gerechnet und festgestellt, dass sie dadurch circa 700 Euro pro Jahr sparen.
    Was habe ich nun davon: Als Privatpatient hat man in der Regel einen (prozentualen oder wie bei mir) einen gedeckelten Selbstbehalt. Dadurch werden aber auch die monatlichen Beiträge billiger. Wenn ich diesen Selbstbehalt nun nicht überschreite, dann bekomme ich eine Beitragserstattung und fahre damit also auch etwas günstiger.

    Um es nochmals klarzustellen: natürlich bezahlt meine Versicherung jeden noch so teuren Teststreifen vollständig. Ich sehe aber nicht ein, warum ich (oder besser meine Versicherung) dafür in der Apotheke 35 Euro (pro 50 Stück) bezahlen muss, wenn es für 10 Euro auch geht. Wie gesagt das ist der Ladenpreis, den alle Versicherungen dafür berappen müssen (abzgl. eventueller Rabatte)

    Zudem habe ich das gute Gefühl den Pharmariesen eines ausgewischt zu haben. Ich weiss nicht wer von Euch den Film "Heilung unerwünscht" über Neurodermitis gesehen hat. Hochinteressant und sehr lehrreich. Die alles entscheidene Frage jedoch, warum ein Medikament das anscheinend so erfolgreich ist (oder wäre) und die Patienten händeringend danach lechzen, nicht auf alternativen Wegen (an den Pharmariesen vorbei) produziert und vertrieben werden kann, wurde nicht gestellt. Im Internetzeitalter sollte heutzutage doch einiges möglich sein. Wie bei den Banken darf man sich auch als Patient heute nicht mehr auf Politik, Ärtze und Pharmaindustrie verlassen, dazu ist es viel zu sehr kommerzialisiert Man muss selbst handeln, soweit das als Laie in der Medizin möglich und sinnvoll ist.

    Bei den Gesetzlichen KV ist die Situation anscheinend etwas anders. Mittlerweile ist hier jeglicher Wettbewerb ausgeschalten. Die Kosten werden einfach umgelegt. Würde ich mit denen bzgl. Teststreifen kommunizieren, dann hieße das nur Arbeit für die Sachbearbeiter. Also kein Interesse diesbezüglich. Zudem hat der Patient keinerlei Vorteile wenn er spart. Und er sieht ja auch nicht die tatsächlich anfallenden Kosten.

    Ich will hier keine Lanze für die Privaten brechen, gottbehüte. Habe mich häufig gefragt, ob der Wechsel sinnvoll war. Aber immerhin gelten dort noch gewisse Marktgesetze und man findet mit seinen Argumenten anscheinend auch Gehör.

    In diesem Sinne
    Raimund
  • Also doch

    Rang: Gast
    am 22.10.2009 12:23:39
    Zitat:Zudem habe ich das gute Gefühl den Pharmariesen eines ausgewischt zu haben.Ende.
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    Also doch wieder einer, der einfach Spaß dran hat am Stänkern. Weißt du, was ICH glaube? Du solltest zusammen mit allen anderen, die ständig meckern, mal ein paar Jahre in eines der EU Länder ziehen, damit Ihr einfach mal bescheidener werdet.
    Euch geht es im deutschen Gesundheitssystem einfach zu gut. Sorry. Aber ist so. Das Gemeckere gegen die Pharmaindustrie geht mir sowas von auf den Sack. Ich bin der Pharmaindustrie dankbar, denn ohne gut entwickelt Medikamente wäre ich schon elendig unter Schmerzen verreckt! Und meinetwegen sollen die sich für gute Entwicklung dum und dusslig verdienen.

    Meinst du, das juckt Irgendjemanden, wenn DU der Pharmaindustrie "eins auswischst"?
    Die lachen über dich. Wer bist du denn? Ein kleines Würstchen.
    Du hast doch nur dein eigenes Ego befriedigt..
  • mgkhjzu

    Rang: Gast
    am 22.10.2009 20:26:27
    Und noch einen drauf: Da er in einer PKV versichert ist, verdient er auch genug Pulver, zumindest mehr als der Durchschnittsbürger und dann den Pharmas (die nix anderes als Profit machen, was ja in diesem, unserem Wirtschaftssystem so angedacht ist) eins auswischen - da werden die aber heulen! Aber das sind genau die, welche mit ihrem Mercedes 500 aufwärts oder Porsche vorm Lidl + Aldi ihr Einkaufswägelchen schieben. Heisser Tipp: wenn du bei den gesetzlichen geblieben wärst, müsstest du als "Dauerkranker" 1% des Bruttos zahlen (somit würdest du bei 700 ¤ jährlich 70Tsd verdienen, aber jammern!)
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 22.10.2009 21:18:14
    Gelb vor Neid und keine Ahnung! Alle Beamten, auch die ganz kleinen, die genau so wie jeder kleine Arbeiter mit jedem Euro rechnen müssen, z.B. die Fahrer auf dem Rettungswagen beim Notarzteinsatz, sind bei uns zulande PKV-versichert, weil Vater Staat sich dabei günstiger steht, wenn er den einzelnen Krankheitsfall per Beihilfe bezuschusst, als wenn er seinen monatlichen AG-Beitrag zur GKV liefert. Dafür dürfen sich seine Schutzbefohlenen gegen eine erkleckliche eigene Versicherungsprämie teuer vom Chefarzt behandeln lassen und die Rechnung erst einmal vorstrecken, dann anteilig von der Versicherung und dem Arbeitgeber erstatten und alle halbe Jahre nach neuen Bestimmungen um irgend welche Selbstbehalte von Seiten des Dienstherren vor der Erstattung kürzen lassen. Wer mal die Statistik bemüht, wird sehen, dass der Anteil der S-Klasse- und Porsche-Eigner sehr viel weniger als die Hälfte aller PKV-Versicherten in D ausmacht. von Jürgen
  • dfhgjtz

    Rang: Gast
    am 23.10.2009 17:44:18
    Okay, Jürgen, für dich noch mal ganz alleine: Das war eine Parabel, die an der Rechenweise nix ändert. Da ich aber geschrieben hatte "als Der Durchschnittsbürger" werde ich vermutlich sogar bei "deinen Billig-Beamten" recht haben. Wieviel einer verdient oder nicht ist mir sowas von egal, wenn er aber wegen ein paar BZ-Messstreifen das Jammern anfängt, bekomme ich das grosse Grinsen. Nebenbei - Neid, was ist das? Mag sein, dass andere mehr Geld haben, ob sie mehr Lebensfreude besitzen sei dahingestellt. In diesem Sinne!