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einfache glücksmomente
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freeway
Rang: Gastam 15.07.2003 22:18:13
Hallo, ihr lieben
denkt ihr nicht auch, dass es neben allen nötigen ärztlichen unterstützunegn oft gutut, sich zu "glücklichen gedanken" motivieren zu lassen?
vor zwei wochen habe ich eine herrliche überraschung geschenkt bekommen, von der ich begeistert bin, es sind karten, für jeden tag des monats eine. auf denen stehen tips, was man sich selbst Gutes tun kann, ganz einfache anregungen. also mir tuts gut, denn imer kommm ich auch nihct auf den trichter und so fühlt man sich angespornt . das kartenset heisst "happy cards" und ich wolte diesen schönen tip einfach weitergeben. oder was tut ihr so, zum "aufbauen" ?
alles liebe und viel freude mit den glücklich karten wünscht euch
freeway -
Daniela
Rang: Gastam 22.07.2003 19:59:52
Was ich tu um aufgebaut zu sein?
Ich nehme den Diabetes nicht so wichtig, selbst wenn ich mich dementsprechend verhalte. Man sollte das Spritzen als Gegebenheit hinnehmen und nicht in ein Loch fallen, gibt Schlimmeres..
Schau Dir die Welt an, wie gut geht es uns..
Wie schön kann es sein..
Und vor allem, überall kann man sein Glück finden :-) von Daniela -
freewayy
Rang: Gastam 23.07.2003 22:56:37
daniela ich find deine einstellung super
von freewayy -
Daniela
Rang: Gastam 26.07.2003 00:56:34
Manchmal ist es aber trotzdem zum Ko***, unterzuckere seit nachmittag ständig, Traubenzucker hilft nur wenig, auch Brot ist nich so recht ausreichend, hab grad den ärztlichen Bereitschaftsdienst gefragt was ich tun soll, ich soll Brot essen und in ner Stunde nochmal messen, das wird meinen BZ voll nach oben jagen, scheisse, was ist das?????
Nach dem letzten Bissen Brot gings wieder los, Traubenzucker..
Remissionsphase?
Vielleicht liegts ja an dem Obst von heute, habe seit Jahren mal wieder Äpfel, Birnen und Banane gegessen ;-O)
VITAMINE WIRKEN WUNDER????
Die Ärztin sagte mir es sei gänzlich falsch Traubenzucker zu essen, ja wunderbar, dann fall ich halt auf dem Weg zur Küche um, ah ja, ich denk der steigt wieder.
Habe jetzt bestimmt 8 unabgedeckte BE gegessen, ohweia, da geht die gute Einstellung hin... von Daniela -
Dietmar
Rang: Gastam 04.08.2003 20:54:33
Hallo Leute,
seit kurzem bin ich insulinplictig, und was soll ich sagen. prompt na dem Tag, an dem mir mitgeteilt wurde, dass ich ohne insulin nicht mehr auskomme, rief doch tatsächlich jemand von der Stefan Morsch Stiftung bei mir an, und wollte wisse ob ich noch bereit wäre für weitere Blutuntersuchungen im Zusammenhang mit eine möglichen Spende ( ich war dort als Spender registriert ). Dies viel natürlich flach als ich erwähnte ich solle von nun an Insulin spritzen. "Einen besseren Einstieg" hätte ich mir nicht träumen können. Das ich stinksauer war kann man da wohl verstehen. Naja soviel zu den glücklichen Momenten. -
feelawyyy
Rang: Gastam 04.08.2003 23:16:33
liebe daniela ,
da hast du recht
in den schwierigen zeiten sich auf das vertrauen auszurichten und die heitere gelassenheit zu bewahren, das is schon eine kunst. aber sind wir nicht alle künslter? lebenskünstler?
ich schicke dir eine grosse portion hoffnung und vertrauen
feelawway -
Daniela
Rang: Gastam 05.08.2003 19:12:07
Jo, aber was anderes als Lachen fällt mir eben auch nicht mehr ein..
Das Leben ist wie ein Traum, hoffentlich wache ich aus diesem ALPTRAUM bald auf..
So und ähnlich isses irgendwie, ein Alptraum, 2003 würd ich am liebsten aus dem Kalender streichen.
Aber was hilfts, wer weiß, was 2004 noch kommt ;-) von Daniela -
Silva Liebsch
Rang: Gastam 22.12.2003 19:52:56
Ja, mir ging's so ähnlich. Als ich vor einem halben Jahr aus dem Krankenhaus kam (Diagnose Typ 1), erhielt ich gleich mal wieder eine Karte vom Roten Kreuz: "Kommen sie zum Blutspenden! Ihre Blutgruppe wird dringend benötigt!" (habe BG 0).
Naja, was soll's, ich seh's positiv: So braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man mal wieder keinen Bock hat, sich übelst in den Finger bzw. Arm stechen zu lassen!
Alles hat seine guten und schlechten Seiten! ;) von Silva Liebsch -
Silva Liebsch
Rang: Gastam 22.12.2003 19:58:47
Daniela, ich bin auch seit etwa einem halben Jahr Typ 1! Der Arzt hat im Krankenhaus zu mir gesagt: "Sie haben noch keine Schäden erlitten! Es lohnt sich also, dass sie sich den Diabetes zum Hobby machen!" Ich dachte: "Na prima! ich will mir aber keine Krankheit zum Hobby machen!"
Aber wenn man überleben will, muss man das! Das habe ich jetzt begriffen!
Und das heißt: Auf keinen Fall "unabgedeckte" BE essen! Wenn du das machst, riskierst du Herzinfarkt, Schlaganfall, einen diabetischen Fuß einschließlich Amputation, Erblindung und einen bleibenden Hirnschaden! Denk immer daran: So bescheiden dieser dämlicher Quatsch auch ist; die Alternative heißt Tod! Stellt euch vor, wir wären nur hundert Jahre eher geboren worden, dann würden wir jetzt schon nicht mehr leben! Man muss dankbar sein! Manche Leute dürfen fast nichts von dem essen, was es zu kaufen gibt, weil sie gegen Glutadion, oder wie das heißt, allergisch sind.
Und jetzt noch einen praktischen Tip: Bei eine UZ immer TZ essen, oder (was noch besser ist) Cola bzw. Apfelsaft trinken. Das wirkt noch schneller, weil es flüssig ist! Auf keinen Fall Brot oder so etwas essen! Das dauert übelst lange, bis das verdaut ist! Du riskierst eine schwere Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit und bleibende Hirnschäden!
Ist deine Ärztin plemplem?! Wie kann die behaupten, bei Unterzuckerungen solle man keinen Traubenzucker nehmen??!
Frag' die mal, was sie sich dabei gedacht hat!
von Silva Liebsch -
Marille
Rang: Gastam 26.01.2004 02:18:03
Liebe Daniela,
Ich habe nun schon seit mehr als 25 Jahren (ich war jüngste Teenie) den Diabetes als Partner, was ich aber erst nach Jahren kapierte und noch immer nicht hundertprozentig umsetzen kann. Aber was ich gottseidank gelernt habe, ist, einen fähigen Diabetologen/in aufzusuchen, sich vielleicht auch einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, die einem eine gute Adresse nennen kann. Denn: Mundwerbung ist hier die beste Adresse!
Außerdem bringt es in keinem Fall etwas, dauernd an Spätschäden oder irgend so einen Scheiß zu denken: Da macht man sich nur unnötig verrückt! Vielmehr solltest du - wiederum mithilfe von Gleichgesinnten und einem guten Diabetologen etwas unternehmen, um deinen Stoffwechsel in Ordnung zu bringen und dein Leben wieder so weit zu ordnen, dass es mit Diabetes und dem natürlichen Umgang damit wieder Spass macht - und das tut's - selbst nach 25 Jahren.
Unterzuckerungen musst du natürlich in Schach halten, da sind unabgedeckte BEs keine solchen, weil sie durch den Unterzucker bzw. das, was vorher schon gelaufen ist, abgedeckt sind.
Und jetzt, falls du es nicht schon lange getan hast, bitte: Ab zum Fachmann/frau!
Alles Gute wünscht
Marille von Marille