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Hilfe, was passiert mit meinen Augen
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Anonym
Rang: Gastam 27.04.2003 23:59:44
Ich bin ziemlich verzweifelt und ich habe starke Probleme mit meinen Augen. Seit 8 Jahren habe ich Diabetes Typ 1(mit 14 bekommen) und gut Eingestellt war er noch nie, da ich gr. Probleme mit der Krankheit habe. Am Anfang hatte ich nie Probleme mit dem Sehen. Bei Versuchen Den BLutzucker im Krankenhaus einzustellen hatte ich Sehstörrung, die Ärzte verharmlost haben. Letztes Jahr war ich in einer Klinik rapide von sehr hohen BZwerte auf normale eingestellt. Das war Horror und von den Augen her dachte ich ich werde blind. Die Ärzte sagten das wäre normal und wenn der BZ so bleibt gehen die Sehstörrungen weg. Aber dem war nicht so und ich sehe wohl auch nie wieder so wie früher den ich habe eine Linsentrübung(seit dem Aufenthalt). Auf dem linken Auge ist diese sehr stark ausgeprägt und irgendwann muß ich mich wohl mit einer künstlichen Linse abfinden. An der Netzhaut habe ich noch keine Veränderung. Aber ich bin sehr verunsichert da ich nicht nur durch die Trübung eingeschränkt bin sondern meine Augen machen was sie wollen. Einmal tanzen die Bilder nur so vor mir dann schwimmen die Bustaben und zu guter letzt wird mir schwindelich weil ich mein Umfeld nicht richtig über die Augen wahr nehmen kann. Weiß da draussen irgendeiner einen Rat oder hat ähnliche Erfahrung gemacht? -
Marga
Rang: Gastam 28.04.2003 10:14:23
Hallo,
die Linsentrübung ist der Graue Star,
der kann behoben werden. Kleine OP.
Irgendwelche tanzenden Muster
könnten sog. mouches volantes sein,
die sind harmlos, aber lästig.
Wenn BZ-Werte stark schwanken,
kommt es zu Sehstörungen, die meist
wieder verschwinden. Es ist aber
sehr gefährlich, hohe Werte abrupt
herunterzuspritzen. Viele Mediner
wissen das nicht, man kann sogar
irgendwann blind davon werden ...
Ich hoffe, Du bist bei einem guten
Diabetologen und kannst inzwischen
den Diabetes akzeptieren. Es gibt
auch Psychologen/Psychotherapeuten,
die Dir dabei helfen können.
Um Augenschäden zu vermeiden,
sollte die Therapie optimal sein. von Marga -
Anonym
Rang: Gastam 29.04.2003 10:21:51
Hallo Marga,
Du meinst mit der O.P doch die Künstliche Linse,oder? Mein Augenarzt sagt nämlich die würde ich erst bekommen wenn ich fast gar nichts mehr sehen kann da diese O.P die Schäden an der Netzhaut begünstigt. Aber man hat mir auch gesagt die künstliche Linse bekommt man nur wenn noch keine Schäden an der Netzhaut sind.
Das die Ärzte kaum wissen was man im Körper alles durch zu schnelle BZ Senkung anrichten kann finde ich sehr deprimierend. Ich mußte leider die Erfahrung machen. Am Anfang war mir das selbst nicht bewußt. Aber Ärzte lassen sich ja auch nichts sagen und wenn man ins Krankenhaus geht und jahrelang sehr schlechte Werte hat und das Messgerät zeigt 200mg%, bricht direkt panik aus. Das ist für mich ja schon eine Unterzuckerung. Außerdem ist es doch sehr traurig. Man bekommt gesagt wie wichtig engmaschige Kontrollen beim Augenarzt sind, aber erstmal einen Augenarzt finden. Am Telefon wird direkt gefragt ob man Privatversichert ist, wenn nicht. Pech gehabt. Und einen Terim: frühestens in einem halben Jahr. Muß man den erst blind sein um das man behandelt wird. Und das mit Psychologen , es würde den Rahmen sprengen wenn ich von meinen letzten Jahren als Diabetikerin und den damit verbundenen Ärger berichten würde. Was ha ich wohl falsch gemacht? -
Marga
Rang: Gastam 29.04.2003 17:55:54
Hallo, anonyme Schreiberin,
Du hast womöglich den Fehler gemacht,
keinen Diabetologen konsultiert zu haben,
denn viele Hausärzte und auch Klinikärzte
haben von Diabetes wenig bis keine
Ahnung :-(
Was den Grauen Star angeht, so wird
der erst operiert, wenn er reif ist, wie
die Augenärzte sagen.
Hier eine gute Seite zum Thema:
http://www.m-ww.de/krankheiten/augenkrankheiten/katarakt.html
Wenn Du noch keine Schäden an der
Netzhaut hast, ist das Risiko nicht sehr
groß für eine Netzhautablösung. Die
Graue-Star-OP ist eine der in Deutschland
am meisten durchgeführten OPs mit
nur ganz wenig negativen Auswirkungen.
Beim INSULINER kann man eine Liste
mit Augenärzten bekommen, die sich
mit diabet. Retinopathie auskennen.
von Marga -
holgersohn
Rang: Gastam 30.04.2003 13:06:16
Hallo,
probier es einmal auf der Internetseite
www.ejk.de.
Diese Augenklinik haben wir in den letzten
Tagen aufgesucht und wir fühlten uns in kompetenten Händen.
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Silva Liebsch
Rang: Gastam 22.12.2003 20:46:13
Es ist aber auch furchtbar mit den Ärzten! Es gibt viel zu wenig Diabetologen, so dass man ewig warten muss. Bei meiner ist das Wartezimmer immer total voll. Jetzt bestellt sie mich schon weniger, weil sie so viele Patienten hat.. Sie meint, meine Werte wären so gut, dass ich nicht so oft kommen müsse. Außerdem habe ich einen "Jugend-Bonus": Sie nimmt mich im Gegensatz zu den Älteren pünktlich dran. Wäre ich aber Typ 2 60 Jahre, müsste ich wahrscheinlich 'ne halbe Stunde warten.
Und meine Diabetologin ist erst jung. Wir haben noch eine in der Stadt, die hat einen megaguten Ruf. Bei der nehmen die Leute 1 bis 2 Stunden Wartezeit in Kauf!! Das könnte ich gar nicht! Habe nicht so viel Zeit zu erübrigen!
von Silva Liebsch