Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
schwangerschaftdiabetis
-
Alina
Rang: Gastam 05.02.2011 19:59:04
Liebe Forum Gemeinde
Ich bin Schwanger mit meinem zweiten Kind und bin in der 28 Ssw.
Meine Ärztin schickte mich zu einem Diabetologen, da sie bei mir einen Wert von 50 und nach einer Stunde 148 diagnostiziert wurde.
Ich kenne mich damit absolut nich taus habe soetwas noch niemals gehabt.
Ich habe totale Angst und den Termin bei dem Diabetologen habe ich erst in einer Woche, da ich vor ein paar tagen schon einmal da war, dort musst ich eine Flüssigkeit auf nüchternen Magen trinken, von welcher ich nach ca. 30 min übergeben musste und somit wurde mir ein nueer Termin gegeben.
Jetzt zu meinern Fragen
Ist das Normal, dass ich mich von der Flüssigkeit übergeben habe?
Sind meine Werte schlimm, kann meinem Baby etwas passieren?
HAbe totale Angst und kann Nachts nicht schlafen.
Bitte wirklich um HIlfe, oder um Erfahrungsberichte.
Liebe Grüße
Alina -
eh
Rang: Gastam 05.02.2011 21:00:59
Daß du dich von der Flüssigkeit übergeben mußtest, das wundert mich nicht, das Zeug schmeckt scheußlich - und dann noch in schwangerem Zustand.
Zu den Werten kann ich nicht viel sagen, denn du schreibst nicht, wann sie gemessen wurden, aber so hoch, daß sie deinem Baby schaden könnten, sind sie sicherlich nicht.
Warum ich dir schreibe?
Hör auf, dir Sorgen zu machen, die dir den Schlaf rauben, das ist bestimmt nicht gut für dein Baby.
Vor 30 Jahren, als ich mit meinem Sohn schwanger war, hat sich kein Mensch um meinen Diabetes gekümmert, der damals durchaus schon bekannt war. Es gab auch keine Möglichkeit selbst zu messen, so daß ich nichtmal wußte, wie hoch meine Werte waren. Meinem Sohn hat es nichts geschadet, er war zwar sehr schwer (was als typisch für Babys von Diabetikermüttern angesehen wurde), aber er hat sich ganz normal entwickelt und keinerlei Schäden davongetragen. Bei den beiden Kindern meiner Schwester war es genauso.
Versteh mich nicht falsch: Die Mütter, die Typ1 hatten, wurden schon damals überwacht, nur die mit Typ2 nicht. Ich finde es richtig und gut, daß man da jetzt etwas unternimmt - und zwar für alle Diabetikerinnen, aber man sollte das Kind nicht mit dem Bad ausschütten.
Laß dir eine Ernährungsberatung verschreiben und sieh die Sache mit Gelassenheit. -
eh
Rang: Gastam 06.02.2011 00:39:17
Keine Ahnung haben, worum es geht, aber blöde rumblöken.
Wie viele Schwangerschaften hast du denn hinter dir? Dein ständiges Gegeifer ist für jeden, der hier Rat sucht, eine Gefahr. -
Rudi
Rang: Gastam 06.02.2011 11:52:27
Hallo EH, was bitte war denn an dem Beitrag über dir "wütendes Geschimpfe"? Da wurde doch nur auf ein paar Sachen hingewiesen. Ich verstehe auch nicht so ganz, was ein eventueller Schwangerschaftsdiabetes mit einem Typ1 oder Typ2 zutun haben soll. Wobei 50 und 148 noch im Bereich eines Gesunden liegen können. Ich glaube um das zu verstehen, muss man nicht schwanger gewesen sein. Kannst du mir das bitte mal erklären? von Rudi -
Barbara
Rang: Gastam 06.02.2011 12:08:18
Diese geiferei in diesem Forum ist immer schlimm.
Ich muß hier mal EH in Schutz nehmen . Sie hat ganz sachlich geschrieben . Die Anonyme Schreiberin hatte Sorgen , ob etwas passieren könnte . Da hat EH nur empfohlen gelassen zu sein .
Ich kann aus eigener erfahrung sprechen , daß in 60zigern jahren ich überhaupt nicht auf Diabetes untersucht wurde , obwohl es bei uns in der Familie lag ich wurde nicht mal danach gefragt. Ich hatte auch sehr schwere Kinder 4,5kg und 55 cm.
Zum Glück hat sich das heute geändert.
Also mal etwas toleranter und sachlicher werden .Man muß ja nicht immer gleich über alle herfallen.
von Barbara -
peter
Rang: Gastam 06.02.2011 12:46:17
niemand fällt hier über jemanden her, nur sollten bitte erfahrungen von vor 50 jahren bei einer schwangerschaft , nicht auf die heutige zeit bezogen wedern . damals war damals - heute ist heute.
genausowenig sinnvoll ist die aussage bei mir ist dem kind nichts passiert, denn die denen die kinder gestorben oder behindert waren werden damit nicht erfasst..
und wenn damals schwangere t2 kein insulin bekamen, dann ist das zum glück heute anders, jedenfalls bei ärzten die was können. von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 06.02.2011 13:47:44
Moin Erika,
Du hast mir aus dem Keyboard geschrieben.
Mich schmerzt jedes mal persönlich, wenn ich mitbekomme, wie Ärzte werdenden Müttern geradezu verantwortungslos tierische Angst mit Schwangerschafts-Diabetes machen. Hab selbst in der Familie so einen Fall erleben dürfen (Enkel ist inzwischen 1 1/2 und gesund und munter). Da ist manchmal sogar die Rede von Totgeburten. Und bisher weiß ich von keiner einzigen werdenden Mutter, der von so einem Arzt erklärt worden wäre, worum es wirklich geht, und vor allem, wie sie ihren BZ zuverlässig gesund führt, wenn er denn ungesund weit ausfliegen will.
Noch vor 10 Jahren war die Zuckerfreiheit des Urins für die weit überwiegende Mehrheit der Gyns und noch viele Diabetologen Gold-Standard in der Schwangerschaft. Damit bleibt der mütterliche Blutzucker einigermaßen zuverlässig unter 180-200mg/dl.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind alle Babys damit gesund zur Welt gekommen. Und keine der zusätzlichen unglücklichen Ausnahmen konnte dabei bis heute direkt einem zu hohen Blutzucker zugeordnet werden.
Und bitte jetzt genau lesen: Ich meine nicht die Schäden bei BZ deutlich höher als 200, sondern die zusätzlichen unglücklichen Ausnahmen, die trotzdem entstanden sind, wenn die Schwangeren ihren Urin immer zuckerfrei gehalten hatten, also unter 200.
Noch einmal für alle, die hier nur wieder Dok-Bashing lesen: Auch 10.000 gesunde Mütter erleiden Hausnummer 10 an unerklärlichen unglücklichen Ausnahmen, 10.000 Diabetikerinnen Hausnummer 12, also Hausnummer 2 entsprechend 20% mehr. Aber den werdenden Müttern mit Diabetes wird der gesunde BZ mit der völlig wirklichkeitsverzerrenden Argumentation aufgezwungen, dass sie ALLE 12 unglücklichen Ausnahmen mit dem gesunden BZ verhindern könnten und dass sie folglich ihren BZ nicht gesund gesteuert haben können und die Schuld dafür tragen, wenn bei ihnen mal ein Baby nicht gesund zur Welt kommt.
Klar macht es Sinn, höher als gesunden BZ an die gesund kurze Leine zu nehmen, auch für Schwangere, nicht zuletzt, weil jeder höher als gesunde BZ die Bauchspeicheldrüse des Babys zusätzlich belastet und weil die Insulin produzierenden Zellen der Mutter (Typ2 und Schwangerschafts-Diabetes und noch kein Diabetes) wahrscheinlich mit höheren BZ-Ausflügen zunehmend an gesunder Funktion verlieren.
Aber es macht absolut keinen Sinn, werdende Mütter mit völlig verzerrten Infos in Panik zu versetzen.
Und wenn der BZ nach dem Essen eben deutlich über 140 hinaus ansteigen will, dann macht einzig Sinn, die Betroffene dazu anzuleiten, wie sie ihn dann drunter halten kann, und zwar völlig egal, ob jetzt Typ1 oder Typ2 oder Schwangerschafts- oder noch überhaupt kein Diabetes: Denn wenn in der Schwangerschaft 1 Stunde nach dem Essen 160 in irgend einer Form gefährlich sind, dann sind sie das für alle gleich, egal mit welcher Diagnose. Dafür braucht ne werdende Mutter, die eh schon meistens Last mit der Verträglichkeit manchen Inputs hat, dann nicht noch mit Hinweis auf ihre Verantwortung für das Kind mit Zuckerplörre traktiert zu werden.
Bisdann, Jürgen -
eh
Rang: Gastam 06.02.2011 14:48:26
Hallo Barbara,
vielen Dank, du hast offenbar als einzige begriffen, worauf ich hinauswollte.
Mir ging es darum die Fragerin zu beruhigen, weil Panik und Schlaflosigkeit schlimmer für sie sind als ein paar erhöhte Zuckerwerte.
Aber offenbar sind jetzt hier die Männer nicht nur Experten für Diabetes, sondern auch für Schwangerschaften.
@Rudi
Ich habe Typ1 erwähnt, damit nicht wieder einer daherkommt und verkündet, daß Typ1 sehr wohl auch in den 60ern schon behandelt wurde.
@Peter
Was für ein Schwachsinn! Leicht erhöhte Zuckerwerte verursachen keine Behinderungen bei Babys. Es ist nicht sehr sinnvoll, Mütter mit Ammenmärchen in Angst zu versetzen, darum einfach die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat.
@ Jürgen
Danke!
So wenig wie man sich noch vor 30 Jahren um erhöhte BZ Werte bei Typ2 Schwangeren gekümmert hat, umso mehr hat das Pendel jetzt nach der anderen Seite ausgeschlagen. Es ist aber nicht sehr sinnvoll, werdende Mütter wegen ein paar erhöhten Zuckerwerten in Panik zu versetzen.
Bis auf das erhöhte Geburtsgewicht haben sich Kinder von diabetischen Müttern nicht von den anderen unterschieden. Natürlich ist das hohe Geburtsgewicht auch ein Problem gewesen, aber heute wird ja auch etwas getan gegen die Schwangerschaftsdiabetes und das ist gut so.
Aber man sollte schon die Kirche im Dorf lassen.
-
Rudi
Rang: Gastam 06.02.2011 14:50:55
Kann es sein, dass du dich etwas verrechnet hast? >>Auch 10.000 gesunde Mütter erleiden Hausnummer 10 an unerklärlichen unglücklichen Ausnahmen, 10.000 Diabetikerinnen Hausnummer 12, also Hausnummer 2 entsprechend 20% mehr.<< Was immer du uns mit Hausnummer auch verklickern willst. Im Übrigen weisst du ja lt. EH nicht um was es geht, da du nicht schwanger warst. Und ehrlich, wenn ich lese:
"Und wenn der BZ nach dem Essen eben deutlich über 140 hinaus ansteigen will, dann macht EINZIG Sinn, die Betroffene dazu anzuleiten, wie sie ihn dann drunter halten kann, und zwar völlig egal, ob jetzt Typ1 oder Typ2 oder Schwangerschafts- oder noch überhaupt kein Diabetes"
frage ich mich, ob eine einmalige Messung von 148 deutlich über 140 ist (habe gelesen, selbst "Gesunde" können BZ bis 160 erreichen) und ob eine KH-arme Ernährung für den Fötus gut ist! Aber ich lasse es, mir jetzt darüber Gedanken zu machen (da ich nicht schwanger bin und sie hier durch kompetente User geholfen werden) - für mich hat sich das erledigt... von Rudi -
Barbara
Rang: Gastam 06.02.2011 15:52:29
Hallo Peter, EH hat ja nur darauf hingewiesen , daß sie keine Panik bekommen soll. Es sind auch Ausnahmen , daß bei der geburt Schäden auf treten.
Seinerzeit wurde überhaupt nicht untersucht auf Diabetesgeschweige das Insulin zur Diskussion stand .
Ich weiß von meiner Schwiegertochter ,daß auch
heute nur Urin untersucht wird bei einer Schwangerschaft , das kann es wohl auch nicht sein. bei einem Frauenarzt. Viele Ärzte haben auch keine Ahnung von Diabetes und Schwangerschaft ,
das hat nichts mit guten und schlechten Ärzten zu tun. von Barbara -
Alina
Rang: Gastam 06.02.2011 16:25:38
Liebe Leute
Ich wollte mich herzlichst bei Euch bedanken, es waren wirklich sehr viele hilfreiche Tipps dabei.
Ich bitte Euch nur, Euch nicht zu streiten, das isses ja nicht Wert.
Ich werde morgen früh einfach dahin fahrne und ausharren, bis ich an der Reihe bin um mir endlich Gewissheit zu verschaffe.
Aller liebsten danke und einen schönen Sontag Euch allen.
LG
Alina