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Lebenserwartungen bei Diabetes?

  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.03.2013 12:24:21
    Also wäre welches Insulin dass optimale, um tatsächlich länger zu leben?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.03.2013 16:08:14
    die antwort können wir alle hier singen, tanzen, und nachts in alpträumen erleben.
    es gibt für anke nur schweineinsulin, ein dem menscheninsulin analoges (da an einer stelle anders - aminosäure, als humaninsulin) insulin, im grunde entsprechend dem von ihr bekämpften analoginsulin. auch das haben wir ihr schon oft geschrieben nutzt nichts sie kann nicht verstehend lesen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.03.2013 05:53:30
    "(da an einer stelle anders - aminosäure, als humaninsulin) insulin, im grunde entsprechend dem von ihr bekämpften analoginsul"

    Die Vorsilbe "HUMAN" ist eine dreiste Lüge! Durch tatsächlich menschliches Insulin erlebt man keine Hypoglykämien mit tödlichem Ausgang!

    Der Schreiberling(s.Zitat) hat keine Ahnung -der Unterschied ist größer -nicht nur die Amminosäure sondern der molekulare Aufbau,Faltungen usw. sich anders -es heißt ja auch richtig: KUNSTINSULIN!
    Aber wem(!) erklärt man das...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.03.2013 09:07:06
    wie gesagt anke ist nicht in der lage versthend zu lesen, denn da stand : schweineinsulin ist an einer stelle (aminosäure) anders als humaninsulin.
    der rest ist wie immer sinnloses geschwurbel
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 14:16:37
    Gib Deinem Freund Zeit. Für ihn ist das momentan wohl eher ein Schock, aber mit der Zeit wird auch er mitbekommen, dass man mit Diabetes gut und lang leben kann.
    Auf alle Fälle sollte er sich Schulungen unterziehen und sich korrekt einstellen lassen.
    Nur ein gut eingestellter Diabetes hilft, Spätschäden zu vermeiden.

    Ich habe meinen Diabetes, Typ 1, im Alter von 20 Jahren bekommen und habe meinen Diabetes jetzt seit 43 Jahren.
    Bin vor 23 Jahren auf beiden Augen gelasert wurden. Der Augenarzt hat damals bei mir eine Glanzleistung vollbracht, denn seitdem war eine erneute Lasersitzung nicht mehr notwendig und das bestätigt mir auch jedes Jahr mein Augenarzt, den ich regelmäßig zur Kontrolle aufsuche.

    Seit 16 Jahren bin ich Insulinpumpenträgerin und habe seitdem HbA1c-Werte zwischen 5,7 und 6,0.
    Ich fühle mich pudelwohl und führe ein "fast normales" Leben mit meinem Diabetes.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 17:39:42
    Mit Diabetes kann man im Prinzip genauso alt werden wie ohne.

    Bzgl. deines Freundes würde mich aber auch mal interessieren, wie er selbst seine Einstellung so handhabt: Hatte er eine Schulung? Hat er sich auch selber nochmal schlau gemacht (Bücher, Internet?)
    Bekommt er Unterstützung vom Arzt, wenn er sie braucht?

    Allerdings kann ich aus meiner Perspektive dir nur den Rat geben, dich nicht zu sehr in seine Diabetestherapie einzumischen oder Ratschläge zu geben.
    Das kann genau zu dem führen, was man gerade nicht möchte.
    Natürlich macht es Sinn wenn du weißt,was du z.B. im Falle einer Unterzuckerung tun kannst.
    Damit hört es aber auch schon fast auf. Die richtige Insulinmenge, passend zum Essen, berechnen und das Spritzen muss dein Freund schon selber-nach Anleitung durch Arzt oder Diaberaterin- selbst machen, da kannst du nicht helfen.Auch wenn du ihm da gerne helfen würdest, er muss das selber in die Hand nehmen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 10.05.2015
    am 02.10.2015 20:34:05
    Hallo,

    es ist wichtig, sich zunächst einen guten Doc und gute Schulungen zu suchen. Ggf in einer Diabetesklinim, zB Bad Mergenthal. Da kann auch der Partner mitkommen (bei ambulanter Schulung) und etwas mit geschult werden. Ich habe als 16jährige damals auch mal meine Eltern mit zur Schulung gebracht. Jetzt schule ich eher die Leute aus meinem Umfeld selbst im notwendigen Maße bzw in so weit, wie es sie interessiert. Die Diabetesbehandlung hat viel mit Eigenverantwortung und Selbsteinstellung zu tun. Niemand anderes kann dich so gut einstellen wie du selbst. Und niemand anderes als man selbst muss mit dem Folgen leben, wenn man sich nicht genug kümmert.

    Zur Lebenserwartung: Es gab eine schottische Studie, die kam zu dem Schluss, dass Typ1 Diabetes das Leben bei Frauen um 14 Jahre verkürzt und bei Männern um 10 Jahre. Dazu muss man sagen:
    - Die untersuchten Schotten hatten höhere HbA1C-Werte als der Schnitt in Deutschland. Sie lagen bei ca 9, glaube ich. In Deutschland bei 7, glaube ich.
    - Umso später man Diabetes bekommen hat, umso eher steigt die Lebenserwartung, da die Medizin ständig besser wird und heute schon viel viel besser ist als in den 70ern zB.
    - Die Lebenserwartung steigt mit dem Alter. Das ist bei Gesunden auch so. Wenn man schon 30 Jahre alt ist, gehört man nicht zu dem Personen, die im Kindes- und Jugendalter sterben. Dadurch lebt man im Schnitt schon länger. Wenn man berücksichtigt, dass 5% der Typ 1er an einer UZ früher als im Alter versterben, erhöht dies die Lebenserwartung derer, die nicht an einer UZ sterben.

    Nagelt mich nicht auf einzelne Zahlen fest, mich hat das letztes Jahr mal interessiert und ich habe viel gegoogelt. Sichere Quellenangaben habe ich nicht. Ich hatte erst etwas Panik. Durchschnitt bei Frauen ca 82 Jahre - 14 Jahre Diabetes - 10 Jahre fürs Rauchen = Meine Lebenserwartung soll bei nur 58 Jahren liegen? Ich habe daraufhin aufgehört zu rauchen und kümmere mich noch intensiver um den Diabetes, denn ich möchte über 82 Jahre werden ; -)
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    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 36
    Beiträge: 122
    Mitglied seit: 29.04.2011
    am 17.11.2015 13:24:53 | IP (Hash): 756913926
    Es geht doch nicht um die " Restlaufzeit" die Frage ist... Ist das Leben mit zunehmendem Alter und der Sch.. Krankheit noch lebenswert. Übrigens... dieser Fred ist Uralt. Meine Mutter ist mit einem 50 Jahren andauertem Typ1 83 Jahre alt geworden und das mit einenr konventionellen Therapie. Aber das Ende war schlimm.

    Werner
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 17.11.2015 15:40:30 | IP (Hash): 419244083
    werner schrieb:
    Es geht doch nicht um die " Restlaufzeit" die Frage ist... Ist das Leben mit zunehmendem Alter und der Sch.. Krankheit noch lebenswert. Übrigens... dieser Fred ist Uralt. Meine Mutter ist mit einem 50 Jahren andauertem Typ1 83 Jahre alt geworden und das mit einenr konventionellen Therapie. Aber das Ende war schlimm.

    Werner




    Machen wir uns doch nichts vor. Letztendlich ist es doch egal welche Lebenserwrtung wir mit dieser beschissenen Krankheit haben. Alles ist eingeschränkt, das Leben früherer Tage nicht mehr möglich. Der graue November Tag passt wunderbar dazu. Ich hoffe dann nur daß das Leid letztendlich nicht zu lange andauert, daher ist mir die Lebenserwartung dann auch wirklich egal..
    Gruß
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    am 17.11.2015 17:53:33 | IP (Hash): 1350101362
    Michael74 schrieb:


    Machen wir uns doch nichts vor. Letztendlich ist es doch egal welche Lebenserwrtung wir mit dieser beschissenen Krankheit haben. Alles ist eingeschränkt, das Leben früherer Tage nicht mehr möglich. Der graue November Tag passt wunderbar dazu. Ich hoffe dann nur daß das Leid letztendlich nicht zu lange andauert, daher ist mir die Lebenserwartung dann auch wirklich egal..
    Gruß



    Ich finde es geradezu vermessen, ein derartiges weinerliches Posting loszulassen. Es gibt chronische Krankheiten, da könnte man wirklich verzweifeln. Merkwürdigerweise zeigen solche Patienten mehr Rückrad und Stehvermögen als du mit deinem Diabetes.
    Was ist denn bitte an Diabetes so schlimm, daß man sein Leben nicht mehr leben könnte und nur noch leidend das Ende abwarten kann? Hättest du Huntington oder MS oder wärst querschnittgelähmt hätte ich eher Verständnis, aber bei Diabetes???
    Mir schwillt der Hals, ich bin wirklich wütend. Du solltest dich schämen!
    Bearbeitet von User am 17.11.2015 17:54:50. Grund: .
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