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  • Eva

    Rang: Gast
    am 11.12.2001 11:40:06
    Mein Sohn ist 10 J.alt,bei Ihm wurde diesen Sommer Diabetes Typ1 festgestellt.Er hatte abgenommen und wurde auf 6 KE morgens,5 KE mittags und 4 KE abends eingestellt.Die Zwischenmahlzeiten vormittags 2 KE,nachmittags 3 KE und spät 2 KE sind Ihm nun aber zu viel.Meine Frage wäre,wenn er morgens nur die Hälfte essen möchte also 3 KE und seine normale Insulinmenge z.B.9-normalinsulin und 8 Basalinsulin beträge, wieviel weniger sollte er dann spritzen? Noch eine Frage wäre,er muss sich insulin in der Spritze aufziehen,ich finde ein Pen wäre viel praktischer,was sagt Ihr dazu?? von Eva
  • Erika

    Rang: Gast
    am 12.12.2001 10:56:51
    Hallo Eva,
    wenn Dein Sohn morgens nur die Hälfte an BEs essen will, dann muß er auch nur die Hälfte Normalinsulin spritzen. Das Normalinsulin soll die gegessenen BEs "abdecken", das Basalinsulin ist sozusagen die tägliche "Grundversorgung" und hat mit dem Essen eigentlich nichts zu tun.
    Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
    Der Junge sollte auf jeden Fall einen bzw. zwei Pens haben. Das Hantieren mit der Spritze ist eine Zumutung. Habt ihr einen guten Diabetologen und habt ihr eine gute Schulung mitgemacht? Das ist sehr wichtig! Sprich den Arzt darauf an und laß Dich auf keinen Fall abwimmeln.
    Alles Gute!
    Erika
  • Gyuri

    Rang: Gast
    am 12.12.2001 12:02:34
    Hallo Eva,
    die Erika hat eigentlich schon alles gesagt.
    Was mich nur wundert sind die Mengen die Dein Sohn "verordnet" bekommen hat. Wenn ich so zusammen zähle komm ich auf 20 BE.
    Das ist meiner Meinung nach für einen 10-jährigen doch recht viel.

    Wenn man irgend etwas ändert, IE oder Essen oder Sport, muß man aber unbedingt die Blutzuckerwerte genauer beobachten. Die Gefahr von Über- aber besonders auch von Unterzucker sind sehr ernst zu nehmen. von Gyuri
  • Rudolf Hahn

    Rang: Gast
    am 28.12.2001 18:25:44
    Nicht nur für einen 10 jährigen Jungen ist es in heutiger Zeit unzumutbar, die Insulinspritzen aufzuziehen. Dafür gibt es wirklich tolle Pens, die die Spritzerei erträglich gestalten. Ich selbst spritze seit Jahren 4 mal täglich und es stört mich wenig.
    Meine Empfehlung lautet: Gehen Sie in eine Diabetes-Schwerpunktpraxis (oder eine spezialisierte Klinik), lassen Sie sich und den Jungen dort intensiv schulen und mit allen notwendigen Utensilien ausstatten. Die Kasse übernimmt die Kosten. Sie und Ihr Junge werden mit Sicherheit wieder sehr viel mehr vom leben haben.

    Man kann mit Diabetes glücklich leben!

    Herzliche Grüße :-) Rudolf von Rudolf Hahn
  • Sabine Habermaier

    Rang: Gast
    am 05.10.2007 12:53:36
    meinem Mann- mit 50 JAhren fingen seine Beschwerden, wie nervositaet, staerkste reizbarkeit und Agressivitaet , Heisshunger- etc erneut an, nachdem er wunderbar seine INsulinspritze weglegen konnte, vor 5 Jahren- den sein Blutzucker hatte sich wieder normalisiert. Also, vor 2 Jahren haben 2 Aerzte, die er besucht hatte, ihn wieder auf Insulin gesetzt ohne richtige Schulung- (und, vielleicht haben sie es ihn gefragt, ob er weiss, was er tut, und aus stolz hat er eben ja gesagt?) und ich, als seine Frau habe so meine wirklichen Probleme , mit seiner enormen Reizbarkeit und seinen unwirschen Worten und Handgreiflichkeiten- das sieht ja nicht der Arzt, weil er mich ja nicht fragt!!!
    Jetzt ist er 52 alt und seit 2 Jahren wird er von einem Arzt zum anderen geschickt, als wollte keiner wirklich die Stellung nehmen zu seinm Fall.Ich spreche von Spanien. letzendlich, nach 3 Monaten, es tut dem Mann alles weh, kann keine normale Arbeit ausfuehren ohne enorme Muskelschmerzen zu haben und eine handfeste Depression hat er noch dazu- jetzt endlich Ueberweisen sie ihn zum Spezialisten, aber erst in 3 Wochen!!- der Bluttest zeigt einen Nuechternzucker von 107- so seine Aerztin ihm gestern ganz verbluefft fragt, warum, um Gottes willen er denn Insulin spritze? - und er, heilefroh kommt nach haus und hoert auf zu spritzen- ergebnis, nach einem enormen Abendessen,(Pommes, bisschen Rotwein, zum Anstossen, und 1 gekochtes Ei) schlaeft er schoen, 2 std danach ein, und misst sich erst um Mitternacht: 212mg/dl Glucose- also ist doch was sehr falsch daran? und heute morgen, vor dem Fruestueck , umhalb zehn morgens hat er 122- beide gemessen als Kapillarblut mit seinem messgeraet.
    meine Frage ist es: sollte er nicht besser seine momentanen Insulineinheiten, die er bis gestern spritzte, jede dosis um 5 reduzieren, damit es sich langsam ausschleicht- ich hatte davon schon einmal bei einem Vetter von ihm gehoert.
    BItte antwortet mir schnell, er wird sonst so aufbrausend, dass ich am liebsten aus dem Haus verschwinden will, bevor er mich wieder schlaegt.!!!!
    Bitte schreibt mir zurueck, als waere es ein ganz normaler leserbrief, ich moechte keinen verdacht bei ihm wecken, dass er meinen koennte, ich wierde ihn hintergehen- er ist wahnsinnig eigenwillig und misstrauisch- aber er beherrscht bloss spanisch, keine andere sprache.
    Jedoch waere es gut, alles auf deutsch auszudruecken, ohne lateinische namen. geht das? vielen Dank!