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Tabletten oder Spritzen
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am 11.03.2011 16:03:01
Hab da mal eine neue Frage.
Natürlich könnte man meinen das dafür mein Arzt zuständig ist, aber ich habe erst am 16.3 meinen neuen Termin.
Nun zur Frage:
Da meine Werte nicht in die gewünschte Richtung gehen und manchmal trotz ratigaler Ernährungsumstellung ( Von KE zu BE - Rechner ) und alles genau abgewogen kapriolen schlagen.
Frag ich mich ob Spritzen nicht besser ist?
Wie lange kann man denn Tabletten nehmen?
Ab wann sollte gespritzt werden.
Und bin ich mit Metformin eigentlich ein richtiger Diabetiker?
Wei es läuft ja alles über den Darm -- so wurde es mir hier geschildert.
Läuft die Sache mit den Insulin nicht über die Blutbahn.
Habe immer so einen hohen Wert am Morgen ( 170 ) und die eine halbe Metformin kann das wohl bis Mittag ( 150 )nicht so gut abfangen.
Erst die Abendwerte sind zufriedendstellend ( 105 - 130 ) je nachdem.
Esse schon kaum was und nehme stetig ab.
LG Anni
Bearbeitet von User am 11.03.2011 16:03:24. Grund: Nicht angegeben -
am 11.03.2011 17:08:39
Moin Anni,
eine richtige Diabetikerin bist Du, seit Du morgens vor dem ersten Essen mehr als 125 messen kannst. Zum Vergleich: Gesunde Menschen messen da etwa 55 bis max 85. In manchen Ländern ab 90 und bei uns ab 100 bis 125 gilt das als Prädiabetes.
Den Zucker verbrauchen die Zellen unseres Organismus als Treibstoff. Etwa die Hälfte von der täglichen Menge bekommen sie bei normaler Ernährung direkt durch die Futterluke, und die andere Hälfte liefert die Leber. Diabetisch gestört liefert die Leber meistens viel zu viel, und die Hauptwirkung von Metformin ist, die zu viele Leber-Lieferung zu bremsen. Metformin kann also hohen BZ nicht senken, sondern nur dafür sorgen, dass der ohne Essen nicht noch viel höher ansteigt.
Die meisten INSULINER spritzen wie ich einmal ein Langzeit-Insulin, mit dem der BZ ohne Essen im möglichst gesunden Bereich verlaufen soll, und dann ein Kurzzeit-Insulin immer passend zum Essen. Ich spritze Insulin, weil das meine einzige Möglichkeit ist, mir meinen praktisch völlig gesunden BZ zu machen, denn ich hab nur 1 Niere, und mein Fahrgestell ist durch Polio vorgeschädigt, so dass ich an beiden Stellen nicht auch noch diabetische Folgen gebrauchen kann.
In der Art solltest Du für Dich überlegen, was Du BZ-mäßig erreichen und welchen Aufwand Du dafür treiben willst, und dann kannst Du mit Deinem Dok und mit uns zusammen schauen, wie Du das am bestens schaffst :-)
Bisdann, Jürgen -
am 11.03.2011 20:43:39
Hallo Jürgen !
Natürlich ist m,ir kein Aufwand zu viel. Wer würde nicht alles für sine Gesundheit tun. Nur habe ich nicht ganz verstanden worauf du hinaus wolltest.
Meinst du ich sollte auf Spritzen bestehen?
Oder auf mehr Tabletten.
Essenstechnisch mache ich schon so streng wie möglich.
Erwege nun auch mal die Hafert - Diät.
Was meinst du dazu????
Habe eine Erkärung dazu gefunden. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/ernaehrung/haferdiaet101.html
Vill. schaust du mal wenn es dir nicht schon bekannt ist.
Nierenprobleme habe ich angeborener weise auch aber bis jetzt war das nicht so das Thema.
Eine verkümmerte mit 40% Leistung.
Auserdem schreibst du das Metformin hauptsächlich Zuckeraufnahme stoppen soll wenn " NICHT GEGESSEN " wird.
Wieso muß ich die Dinger dann " ZUM oder WEHREND " des essens nehmen?
Weil dann noch mehr Zucker kommt ???
Aber die scheinen ja nur für Mahlzeiten zu sein denn ich finde das ohne Met. also über Nacht hier jegliche Stoppung versagt.
LG Anni
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am 12.03.2011 05:30:32
Hallo Anni,
wenn du die Chance hast Insulin zu bekommen, dann nutze sie. Es gibt kein besser wirkendes und Nebenwirkungsarmes Medikament für die gesunde BZ-Führung. Der Aufwand ist um so geringer, je mehr Eigeninsulin dein Bauchspeicheldrüse selbst noch produziert.
Bei Metformin wird ein Spiegel des Wirkstoffs aufgebaut, der dann gleichmäßig wirkt. Deshalb ist es für die Wirkung vollkommen egal, wann du die nimmst. Zu den Mahlzeiten und auf zwei Einnahmen aufgeteilt sollst du die nehmen, damit die Nebenwirkungen, die Störungen im Darm so gering wie möglich sind.
LG Rainer -
am 12.03.2011 09:34:34
zum Essen oder während des Essens einnehmen wird deswegen empfohlen, weil dann nach manchen Erfahrungen die möglichen Verdauungsbeschwerden damit am geringsten ausfallen -
am 12.03.2011 11:49:14
Morgen alle miteinand !
Habe verstanden.
Insulin ist besser da der BZ besser zu regeln ist?
Wie ist es mit Unterzuckerung.
Besteht da nicht die Möglichkeit das dies schnell mal pasiert?
Bei meiner Mutter habe ich gesehen ( Öfter ) wie das dann ist.
Wenn man allein ist kann das im Desaster enden.
Davor habe ich am meisten Angst.
Natürlich auch vor den Nadeln.
Sprecht mir Mut zu denn ich will mit meinem Doc darüber reden.
Doch das ist wohl am besten.
Metformin hin oder her, ich bin nicht zufrieden damit.
Werde aber auch noch mal das mit den Janumet ansprechen.
Das hatte mir glaub ich Rainer empfolen.
LG Anni -
am 12.03.2011 12:20:34
Die Nadeln sind superfein und deshalb absolut kein Problem.
Gefährliche Unterzuckerungen kannst du weitestgehend vermeiden, wenn du deinen BZ beobachtest und die Insulindosis intelligent danach ausrichtest. Problematisch wird es nur, wenn du auf eine "Einstellung" vom Doc oder im Krankenhaus angewiesen bist und dich nur wundern kannst, warum die im Alltag nicht mehr richtig wirkt. -
am 12.03.2011 23:14:12
Hi Rainer !
Es ist spät und ich möchte dir nur kurz schreiben.
Gut das mit den Nadeln werde ich hinbekommen.
Das mit der Einstellung sehe ich als Mega Herausforderung.
Das besprechen wir wenn es soweit ist.
Eine Frage brennt mir auf der Zunge.
Typ2-Diabetiker seid 2002 usw
Wie geht das?
Bist also kein Diabetiker ?
Spitzen von Insulin ist doch auch Medizin oder?
Oder was sagt dein Leitspruch aus ???
LG Anni -
am 13.03.2011 09:42:48
Grüß dich Anni,
die Einstellung mit Insulinen ist eine Herausforderung. Ich hab gerade erst eine Umstellung von
NPH Insulin auf Levemir hinter mir. Das ging erst gut, dann Kuddelmuddel und dann hab ich das
wieder hinbekommen. Liegt an einem selbst und dass man sich auf keinen Fall scheut, den Doc
auch alles zu Fragen, was man nicht versteht und unbedingt wissen möchte. Dazu musst du nicht
gleich den ganzen Stoffwechsel verstehen, das kommt dann nach und nach, so wie es aussieht
interessierst du dich ja schon sehr für deinen Diabetes - gut so, dann fällt das Lernen und Verstehen
leichter.
Manche haben doch auch Glück und von Anfang an ne tolle Einstellung, an der sie gar nicht viel
machen müssen.
Einfach erstmal mit deinem Arzt sprechen und dann weitersehen wie es läuft, für alle Fälle hast
du hier ein paar echt nette und großen Hilfen (die haben mir auch schon geholfen).
Typ 2 ohne Medikamente ist ne Freundin von mir, die achtet sehr auf die Kohlenhydrate, dass
es nicht zu viele sind und kommt damit richtig gut klar - so gehts auch, kann aber auch sein,
dass ihre Bauchspeicheldrüse irgendwann mal nicht mehr will...muss aber nicht sein. Bei Typ 2
gibts etliche Varianten, manche nehmen ja auch Tabletten und Insulin, manche nur Langzeitinsulin
und andere Lang- und Kurzzeitinsulin.
Liebe Grüße
Sabine -
am 13.03.2011 11:07:07
Hallo liebe Sabine !
Endlich auch mal eine Weibliche Person mit der man Quasseln kann.
Ja die Jungs hier sind schon gut im Beraten und haben eine menge Geduld mit meiner Fragerei.
Ich danke dir für deine lieben Worte und halte euch am Laufen wie es sich bei mir Entwickelt.
Habe eine gewisse Panki, das auf Dauer ( Lebenslang ) durchzuhalten, mit dem Einstellen und der nun daraus folgenden Ordnung der Mahlzeiten.
Früher (Hahaha erst vor kurzem noch) habe ich gegessen wie mir der Magen das sagte.
Jetzt habe ich schon gelernt, das feste Zeiten unbedingt besser bekommen.
Auch mit den Zwischenmahlzeiten ist wohl so eine Art lernen für die Leber?
Denn meine Werte sind besser mit einer Minimahlzeit werend der Hauptmahlzeiten.
Erst hatte ich nur 3 Mahlzeiten zu mir genommen.
Vorallem die Nachtzeiten, wo ich gerne noch ein Häppchen gegessen habe, sind vorbei.
Nervig ist auch der immer mal wiederkehrende Durchfall.
Meinem Gewicht tut der nicht gut.
Okay das wars erstmal.
Liebe Grüße Anni