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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 24.03.2017 17:55:41 | IP (Hash): 579817800
    Hallo TypEinser,
    bin da ganz deiner Meinung :-)

    Gemüse und Low Carb kann ich ja noch nachvollziehen.
    Diese 'Hafer-Folter' eher nicht.
    Welchen Sinn soll das haben, den Blutzucker mit Haferflocken in Wasser hochzujagen größer 200, wie Purea und Dirk das beschreiben ?

    Habe gar nichts gegen Haferflocken, im Gegenteil.
    Allerdings nehme ich auf 40 g Haferflocken 150 ml Milch, Mandeln und Leinsamen als Frühstücksmüsli.
    Ist KH-mäßig auch nicht mehr, als wenn in die wässrige Pampe Obst dazu gegeben wird.

    Allerdings kann ich mit Insulin die Blutzuckerwirkung abfangen, was bei Prädiabetikern und Tablettentherapie ja nicht der Fall ist.

    Gruß Elfe
    P.S.: Hoffe, deine entzündeten Zahnwurzeln haben sich auch erfolgreich behandeln und erhalten lassen.
    Schon toll, was die Zahnmedizin heutzutage so alles kann. Habe Restaurierungsmaßnahmen auch gerade erfolgreich überstanden.
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    am 25.03.2017 02:17:28 | IP (Hash): 150246075
    Richtig geil ist auch das ganze Haferkorn. Das gibt es zB bei Rossmann oder DM und lässt sich toll verarbeiten wie Reis. Das kann man auch super in die Haferkur mit einbauen. Die ganzen Körner einfach einweichen, zB über Nacht, und dann nochmal kurz wie Reis kochen. Dazu kann man toll Gemüse servieren, hier mal ein Beispiel:

    - Ganze Haferkörner über Nacht einweichen (wie alle Getreide, Reise und Hülsenfrüchte einweichen, um die Phytinsäure abzubauen)
    - Eingeweichte Haferkörner in einem Topf mit der doppelten Menge leicht gesalzenes Wasser kochen
    - Bio-Sommergemüse TK (zB von Lidl oder Aldi, 100% Gemüse) in einer Pfanne erwärmen
    - Getrocknete (nicht eingelegte!) Tomaten dazuschneiden
    - gekochten Hafer in die Pfanne geben und vermengen

    Durch die getrockneten Tomaten kommt richtig viel Geschmack mit rein, einfach megalecker. Es entspricht immer noch den Anforderungen an eine Haferkur, da kein Fett und kein Eiweiß beigemischt wird außer dem, was im Hafer enthalten ist.

    ACHTUNG: Für Müslifresser wie Elfe ungeeignet, da es Grundfertigkeiten des Kochens erfordert :))
  • Cracktros

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    am 25.03.2017 09:32:44 | IP (Hash): 367431457
    Ich wäre sehr dafür, Beiträge nicht zu stark zu verallgemeinern, sondern eine stärkere Zielgruppenorientierung durchzuführen.

    Hier wird ein Lebensmittel, welches seit Jahrhunderten Typ - 1- Diabetikern nur in den Tod geschickt hat, als Allheilmittel angepriesen. Was soll mir z.B. eine Diät bringen? Esse ich weniger als 4500 Kalorien/Tag komme fange ich an abzunehmen, und lande fix im Untergewicht. Auch eine Up-Regulation, bei meinen BE/I.E Faktoren, ist nicht immer von vorteil.

    Für andere aber kann solch eine Diät vorteilhaft sein....
    Und dann kommt noch eines hinzu; eine Umstellung des Lifestyle, kann nur erfolgreich sein, wenn es auch den Geschmack der jeweiligen Zielgruppe entspricht.
    Dieses "Allheilmittel-Prinzip" oder des Prinzip der Verteufelung ist eher etwas für ... schweigen wir mal lieber.



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    am 25.03.2017 10:46:17 | IP (Hash): 22234332
    Hey, Du hast recht: Vielleicht gerade mit Diabetes mellitus gibt es eine irre weite Streubreite an Handlungsmöglichkeiten, die bei den einen super funktionieren und bei anderen weniger bis gar nicht. Tatsächlich kann nur jeder schauen und raussuchen, was von all den Möglichkeiten, die er so findet, bei ihm besser funktioniert. Verallgemeinerungen nachlaufen kann da ebenso hinderlich sein wie selber eigene Erfahrungen verallgemeinern.

    Allerdings weichst Du mit dem "Lebensmittel, welches seit Jahrhunderten Typ 1 Diabetiker nur in den Tod geschickt hat", gleich um mehrere Jahrhunderte von Deinem eigenen Rat ab. Denn einmal ist das ne totale Verallgemeinerung und dann auch noch voll fake=irreführend: Typ1 war bis vor weniger als 1 Jahrhundert ein absolutes Todesurteil mit mehr oder weniger kurzer Verzögerung. Alles, was die Betroffenen in dieser Verzögerungszeit gegessen haben, hat sie in den Tod geschickt. Und die Situation hat sich mit Insulin auch erst laaaangsam in dem Maße verbessert, in dem das verfügbar wurde und in dem die Medizin damit umzugehen und diesen Umgang an die Betroffenen weiter zu geben lernte.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 25.03.2017 11:48:18. Grund: Ergänzung
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 25.03.2017 11:58:07 | IP (Hash): 150246075
    @Cracktros: Naja, ich habe aber mehrfach und unzweideutig darauf hingewiesen, dass es hier um T2 Diabetes geht. Auf den Hinweis von TypEinser, auch bei T1 könne von Hafer profitiert werden, habe ich erstaunt reagiert, weil ich davon bis dato nichts gehört habe. Also insofern nichts gehört, als dass die Haferkuren aus den genannten Quellen und anderen Quellen ausnahmslos die Unterstützung des T2 Regime zum Ziel haben. Aber wenn TypEinser mit Hafer gute Erfahrung gemacht hat, dann wird das schon so sein.

    Ich habe jetzt die zweite Kur hinter mir. Dieses Mal war der Effekt kaum messbar. Vorgestern hatte ich sogar einen sehr unschönen NBZ Ausreißer bei 111. Es könnte wohl daran liegen, dass ich dieses Mal entgegen der Vorgaben mit Eiweiß(Pulver) kombiniert habe. Da ich wieder voll im Sportmodus bin, wollte ich Eiweiß oben halten. Wobei das gar nicht mal unbedingt nötig ist, da Hafer immerhin 13g/100g hat. Wenn man also etwas höher geht als die empfohlenen 3x75g Hafer am Tag, kommt man vom Eiweiß her schon ganz gut klar für den Grundbedarf.

    Der andere Effekt, die Hautverjüngung, hat dagegen wieder voll durchgeschlagen. Im Gesicht ist es wirklich beeindruckend und am dritten Tag stark fühl- und sichtbar. Muss aber nicht am Hafer liegen, könnte auch an der verminderten Kalorienzufuhr liegen, da der Körper so weniger Ballast aufnimmt, der auch über die Haut ausgeschieden werden müsste.
    Bearbeitet von User am 25.03.2017 12:01:34. Grund: .
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    am 25.03.2017 12:06:08 | IP (Hash): 65320933



    http://www.insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=21399


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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
  • Dibein

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    am 25.03.2017 12:21:45 | IP (Hash): 1954279032
    Cracktros schrieb:
    Ich wäre sehr dafür, Beiträge nicht zu stark zu verallgemeinern, sondern eine stärkere Zielgruppenorientierung durchzuführen.

    Hier wird ein Lebensmittel, welches seit Jahrhunderten Typ - 1- Diabetikern nur in den Tod geschickt hat, als Allheilmittel angepriesen. Was soll mir z.B. eine Diät bringen? Esse ich weniger als 4500 Kalorien/Tag komme fange ich an abzunehmen, und lande fix im Untergewicht. Auch eine Up-Regulation, bei meinen BE/I.E Faktoren, ist nicht immer von vorteil.

    Für andere aber kann solch eine Diät vorteilhaft sein....
    Und dann kommt noch eines hinzu; eine Umstellung des Lifestyle, kann nur erfolgreich sein, wenn es auch den Geschmack der jeweiligen Zielgruppe entspricht.
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    Hallo Chraktros,

    Ich stimme dir da im vollem Umfang zu. Ich halte von Diäten rein gar nichts und sehe als Möglichkeit nur eine durchhaltbare, weil vielfältige Ernährungsform mit gewissen Eckpunkten die nachhaltig zum Ziel führen.

    Die Hafertage würde ich daher weniger als eine Diät betrachten sondern eher als Resetknopf gegen die Insulinresistenz (Aber davon bin ich persönlich noch nicht überzeugt). Also zumindest auf das Basale Insulin hat das bei mir keinen Einfluss. Es bedarf nach wie vor die gleiche Menge an IE,s. Und die Postpr. BZ Werte haben sich auch nicht signifikant verbessert.

    Was mir allerdings gefällt ist so ein schlichter gesüßter Haferbrei als schnelles Frühstück um bei Essunlusst eine Tablettenbasis zu schaffen. Gesüßt wird mit ein wenig Flüssigsüßstoff dann kommt der ganze Kram für 2 Minuten in die MW und nach durchrühren nochmal 1 Minute MW - fertig. Essen, Tabletten naschen und wieder ab in Bett.;)

    Aufpassen muss man allerdings wenn man die kernigen Flocken nimmt. Die explodieren in der MW und man kann das Dingen anschließend auskärchern oder wegschmeißen.

    Nicht etwa das mir das passiert wäre. :((

    LG

    Dirk

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    am 25.03.2017 13:20:24 | IP (Hash): 150246075
    Haha, die Haferbomben :-)

    Dirk, kannst du kurz umreißen, wie du die Hafertage durchgeführt hast? Wieviel Gramm auf wieviele Mahlzeiten verteilt? Hattest du Beikonsum? Wieviele Tage insgesamt? Wie hast du den Hafer serviert/zubereitet? Ist deine Kur beendet? Wie haben sich NBZ pp und andere Werte/Bedarfe verändert? Etc etc
    Bearbeitet von User am 25.03.2017 13:23:51. Grund: .
  • Dibein

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    am 25.03.2017 14:36:38 | IP (Hash): 1954279032
    Hallo Purea,

    ich habe an drei Tagen je drei "Mahlzeiten" bestehend aus 50gr Haferflocken, 300ml Wasser und etwas Süßstoff gegessen. Das ganze, wie schon gesagt, in der Mikrowelle warm gemacht und quellen lassen. Zwischendurch mal eine Tasse Rinderbrühe (ca. 2 mal am Tag).

    Das ganze ist beendet (Wobei ich den Hafer als schnelles Frühstück ab und an gerne esse) und ich habe keine nennenswerten Effekte auf den NBZ und auch auf den pp BZ feststellen können. Sowohl mein Basalbedarf liegt unverändert bei 34IE Basal. Und auch das Metformin nehme ich unverändert mit 2000mg am Tag. (Wobei ich das Gefühl habe das Metformin auf meinen BZ kaum einen Einfluss hat, ohne das bisher überprüft zu haben.)

    LG

    Dirk


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    am 25.03.2017 18:19:37 | IP (Hash): 1051217720
    Danke für die Rückmeldung. Dann kann man bei dir wohl nach diesem Versuch sagen, dass du auf eine Haferkur nicht anspringst. Deine Menge ist zwar unter der Empfehlung, aber ich bezweifle irgendwie, dass es viel ausmachen würde, wenn du auf 75g hochgegangen wärst.

    Schade, aber ein Versuch war es allemal wert!