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  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.03.2011 14:12:50
    Hallo, mein Mann hat Diabetes Typ 2 und ist vor gut einer Woche eingestellt worden. Er musste dreimal "spritzen" und nimmt momentan ausschließlich zwei Tabletten/Tag. Der Blutzucker hat relativ gute Werte erreicht, liegt so um die 100. Vor nun einer Woche klagte er plötzlich über Sehstörungen. Am nächsten Tag zum Notdienst, weil es immer schlimmer wurde. Er sah alles nur noch verschwommen. Die Augenärztin meinte, das wäre ganz normal, wenn der Blutzuckerwert von ziemlich hoch innerhalb kurzer Zeit auf "Normalwerte" geht. Das gibt sich meinte sie, man muss Geduld haben und er solle sich eine Lesebrille kaufen. Gut, haben wir getan. Zuerst eine der Stärke 1, dann Stärke 1,5 und nun meint er, die reiche auch nicht mehr aus. Hat jemand Erfahrung mit diesem "Zustand"? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da einfach nur abwarten soll...???
    Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten...
    Elha
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    am 14.03.2011 15:16:54
    Das kommt mit den veränderten optischen Verhältnissen im großen Linsenapparat des Auges. Der besteht ja zum größten Teil aus Wasser, und das verändert mit seiner inhaltlichen Zusammensetzung ebenso seine optische Wirkung wie mit dem veränderten Druck: 1 Teil Zucker bindet 5 Teile Wasser > weniger Zucker macht deutlich weniger Wasser. Damit verändert sich ein Stück weit die Form und der Bereich, in dem die Muskeln, mit denen wir unsere Augen scharf stellen, sich neu anpassen müssen.

    Als ich damals vor etwa 20 Jahren meinen Blutzucker von HBA1c 16,5 auf um 7 normalisiert hab, konnte ich die ersten 6 Wochen eigentlich jede Woche ne neue Lesebrille kaufen. Meine Arme wurden alle paar Tage zu kurz, wenn ich ne Zeitung lesen wollte.
    Ok, nach gut 2 Monaten war diese Anpassung ausgestanden, und dann hab ich ne komplette neue Brille bestellt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.03.2011 15:37:00
    Hallo, vielen Dank für deine Antwort!! Nun ja, wenn du auch sagst, dass man abwarten muss, müssen wir das halt so hinnehmen. Das Problem ist, dass mein Mann Kraftfahrer ist und jetzt halt überhaupt keinen Anhaltspunkt hat, wann er denn wieder fahren kann bzw. wie lange die Krankschreibung ungefähr dauert....
    Nochmals tausend Dank.. Wir dachten schon, dass dieses "Problem" gar nicht so weit verbreitet ist...
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.03.2011 16:00:40
    Abwarten und dabei das Gefühl haben, dass sich auch noch mieses tut, kostet Nerven. Die Zeit könnt Ihr konstruktiver nutzen, indem Ihr schaut, wie Ihr seiner defekten Blutzucker-Automatik beim Herstellen des möglichst gesunden Blutzucker-Verlaufes systematisch helfen könnt. Hier eine super bewährte Anleitung dazu. Vorher noch: Welche Zucker-Tabletten nimmt Dein Mann?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.03.2011 18:26:14
    Er nimmt die Icandra (50mg Vildagliptin/850mg Metforminhydrochlorid)... Danke für deinen Link zu den Tipps.. Er ernährt sich bewusster, d.h. minimale Kohlenhydrate, mehr Fleisch und Salat. Wir haben jetzt auch das Buch über die LOGI-Methode gekauft, ist ganz interessant.. Wie schon geschrieben, das mit den 2 Std. nach dem Essen (max. 140 BZ) passt optimal. Er ist auch teilweise schon auf 80 - so will ihn sein Arzt einstellen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.03.2011 21:04:25
    Hallo,
    das Augenproblem hatte ich auch, nachdem ich mit Insulin behandelt wurde. Ich konnte von heute auf morgen nicht mehr scharf sehen.Das macht einem ziemliche Angst. Ich bekam auch die Aussage mit dem Abwarten..."das bessert sich wieder". Nach ca. 2 Wochen konnte ich tatsächlich wieder scharf sehen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.03.2011 18:22:00
    Ok, dann heißt es abwarten... Vielen herzlichen Dank für Eure Antworten!!!