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Plötzliche Sehstörungen und Werte gehen nicht runter
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am 27.04.2011 13:43:39
Lieber Gast,
mit dem Ausdruck Sport hast du sicherlich recht, aber bei noch fehlenden 18kg ist Sport eher das Synonym für Bewegung und das ist, so denke ich der richtige Rat (wandern, radfahren, schwimmen etc) als Unterstützung zur Gewichtsreduktion.
lg Erwin
Bearbeitet von User am 27.04.2011 13:56:52. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 27.04.2011 17:11:01
hallo erwin,
das mit dem (sport -wandern .....) ist bei werten weit über 400 immer risikoreich,
nicht ohne gund gelten infarkt ind schlaganfall als sog folgen.
an erster stelle sollte die bz normalisierung stehen, das ist doch das problem, oder glaubt dieser arzt auch das märchen wenn dewr patient noch 18 kg !! abgenommen hat ist er gesund ? außerdem ist es ein märchen daß man mit insulin nicht abnehmen kann, man kann, vorausgesetzt die werte sind normal.
und mal hand aufs herz, kennt irgendjemand irgendjemanden, der so. 30kg abgenommen hat und dieses gewicht dann gehalten hat ? garantiert nicht, der patient wird wieder zunehmen, und der arzt hat wieder wasser auf seiner mühle um darauf bis in alle ewigkeit dem patienten zu sagen daß er selbst schuld an seiner erkrankung ist. statt einer sinvollen therapie. -
Gast
Rang: Gastam 30.04.2011 15:07:19
Nüchtern BZ 250? Wechsele unbedingt den Arzt!! Ich selbst bin massiv übergewichtig, aber mit Lantus (Insulinanaloga) und Ernährungsumstellung mittlerweile auf Normalnüchternwerten um die 100. Also ab zum Diabetologen... -
am 24.05.2011 18:15:46
Hallo, ich wollte mich noch mal zurück melden.
Zunächst mal vielen Dank für die viele Antworten und Tipps.
Ich bin nun bei einem anderen Diabetologen und spritze seit letztem Donnerstag Insulin.
Morgens und Abends: Basal
Vor den Mahlzeiten: Normal
Morgens bin ich jetzt bei ~ 150-180
Ich muss 2x die Woche zum Arzt und es wird langsam erhöht.
Meine Sehstörungen sind seit dem Insulin wesentlich häufiger geworden und mit mir ist gar nichts mehr anzufangen. Ich bin nur noch müde und fertig und so viel geschlafen habe ich glaube ich noch nie. Dazu kommen fast tägliche Kopfschmerzen.
Ich hoffe, dass sich das bald alles normalisiert, denn ganz ehrlich: Vor dem Insulin ging es mir wesentlich besser.
Gruß,
Frank -
am 24.05.2011 19:15:46
Moin Frank,
Dein Organismus hatte sich an den irre hohen Blutzucker gewöhnt, und wenn 74 nicht Dein Geburtsjahr, sondern Dein Alter wäre, würde ich hier nicht weiter schreiben. Denn ich hab das Gefühl, dass Du zwar irgendwie Halt und Orientierung suchst, aber Deinen Blutzucker als die Aufgabe Deines Arztes betrachtest. Der hat seinen eigenen. Und an Deinem kann er nicht mehr machen, als seine Erfahrungen und Leitlinien her geben. Denn verantwortlich für Deinen Blutzucker bist in aller erster Linie Du selbst.
Es ist in erster Linie Dein Bier zu schauen, um wie viel Dein BZ z.B. 1 Stunde nach dem Essen von Deinem normalen Frühstück ansteigt und wie lange es dann dauert, bis er dann wieder auf die 150-180 abgesunken ist, mit denen Du gestartet bist. Und ob er vielleicht auch noch ein Stückchen weiter absinkt. Denn die 150-180 sollten in einigen Wochen mal Deine Werte ne Stunde nach dem Essen werden.
Und wie passt Dein Basal? Was kannst Du um 1-2 Uhr bei der Nacht messen, wenn die meisten von uns den geringsten Insulin-Bedarf und den niedrigsten BZ haben?
Klar musst Du vieles lernen und klar nimmt Dich die Umstellung gewaltig mit. Aber die Alternative mit den BZ-Werten, aus denen Du gekommen bist, wären im Rahmen von 10-15 Jahren zunehmende Augen-, Nieren- und Nervenschäden. Und bei den Augen meine ich nicht, so wie in der letzten Zeit die Notwendigkeit, die Arme beim Lesen immer weiter auszustrecken. Das kann man mit ner Brille locker ausgleichen, wenn der BZ im einigermaßen gesunden Bereich ein paar Wochen stabil war. Sondern diabetische Augenschäden mit beständig viel zu hohem Bluitzucker bedeuten, dass immer weniger Sehzellen in der Netzhaut funktionieren. Diabetische Nervenschäden bedeuten, dass Dir ein Elefant auf den Fuß steigen kann, ohne dass Du was merkst, aber dass Du bei der Nacht vielleicht nicht schlafen kannst, weil Du das Gefühl hast, als wenn da dauernd jemand in Deine Zehen piekt.
Bisdann, Jürgen -
am 25.05.2011 04:21:11
Natürlich hast du Recht Jürgen,
aber wie du schon schreibst ist das alles recht neu für mich und schon ein erheblicher Eingriff in mein Leben. Ich bin bereit dazu zu lernen und Dinge zu verändern, aber eben nicht alles auf einmal.
Zunächst muss ich mich auf das verlassen, was der Arzt sagt.
Dieser hat mir ein "Tagebuch" gegeben in das ich folgendes eintragen soll:
Morgens BZ: 182 (7:11 Uhr) -> 10E Basal + 10E Normal 15 Min vor dem Frühstück
Mittags BZ: 206 (12:30 Uhr) -> 12E Normal 30 Min vor dem Mittagessen +1 Metformin1000+1 Januvia
Abends BZ: 200 (19:41 Uhr) -> 12E Normal 30 Min vor dem Abendessen +1 Metformin 1000
Nachts (23 Uhr) -> 18E Basal
Das waren die Werte von gestern.
Ich habe eben um 4:17 mal gemessen und habe 201
Wenn ich das richtig sehe ist einfach alles noch um 100 zu hoch. Ich bin am Donnerstag wieder beim Arzt und er sagte schon, dass er dann die Dosis anpassen wird, nach den Werten die ich gemessen habe.
Das mit dem Messen nach dem Essen um zu sehen was ich 1-2 Stunden danach habe und wie schnell das wieder "runter" ist, werde ich machen.
Danke für deine Geduld mit mir ;)
Gruß,
Frank
Bearbeitet von User am 25.05.2011 12:30:30. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 17.12.2011 14:55:00
Frank74 schrieb:
Hallo, ich wollte mich noch mal zurück melden.
Zunächst mal vielen Dank für die viele Antworten und Tipps.
Ich bin nun bei einem anderen Diabetologen und spritze seit letztem Donnerstag Insulin.
Morgens und Abends: Basal
Vor den Mahlzeiten: Normal
Morgens bin ich jetzt bei ~ 150-180
Ich muss 2x die Woche zum Arzt und es wird langsam erhöht.
Meine Sehstörungen sind seit dem Insulin wesentlich häufiger geworden und mit mir ist gar nichts mehr anzufangen. Ich bin nur noch müde und fertig und so viel geschlafen habe ich glaube ich noch nie. Dazu kommen fast tägliche Kopfschmerzen.
Ich hoffe, dass sich das bald alles normalisiert, denn ganz ehrlich: Vor dem Insulin ging es mir wesentlich besser.
Gruß,
Frank