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Umfrage für Diplomarbeit
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am 04.05.2011 11:29:24
Hallo liebe Forumsmitglieder!
Ich bin Produktdesignstudentin und beschäftige mich im Rahmen meiner Diplomarbeit
mit dem Thema Diabetes.
Um den Bedarf zu ermitteln habe ich ein paar Fragen an euch:
1. Was würde euch den Alltag erleichtern?
2. Gibt es Verbesserungsbedarf bei Produkten?
3. Was würde euch motivieren/ was motiviert euch, euch zu bewegen?
4. Was erleichtert euch/ was würde euch eine Ernährungsumstellung erleichtern?
Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Rieke
Bearbeitet von User am 17.05.2011 18:51:47. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 11:45:34
für reisen in gebiete mit extremtemperaturen, also sehr selten, gibt es die frio - erprobt praktisch seit jahren bewährt.
schau mal nach.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.05.2011 11:38:58
Danke für deine Antwort.
Hast du die Frio- Tasche schonmal getestet?
Wie lange hält die die Medikamente kühl, bis sie wieder in Wasser
getaucht werden muss?
Werden andere Dinge im Rucksack dadurch auch feucht?
Bearbeitet von User am 18.05.2011 11:39:43. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 18.05.2011 21:18:52
zu 1. Ein Produktdesign, dass mir den Alltag erleichtert - gibt es sowas?
zu 2. Nenn' mal ein Produkt, welches man nicht verbessern könnte (allerdings ist der Bedarf dafür sehr individuell).
zu 3. Die Frage unterstellt, dass sich keiner bewegt...
zu 4. Nichts, da die Umstellung vom persönlichen Geschmack abhängt.
Und mal allgemein gefragt: Welchen Bedarf ermittelst du eigentlich? Welche deiner Fragen hat irgendetwas mit Frio-Taschen zu tun? -
am 20.05.2011 14:49:02
Zunächst einmal- um eventuelle Missverständnisse auszuräumen:
Das Studienfach "Produktdesign" oder auch "Industrial Design" beschäftigt sich nicht nur mit der äusseren Erscheinung von Gegenständen, sondern beinhaltet die Produktentwicklung von der ersten Idee, über die Ausarbeitung von Konzepten bis hin zur Serienreife eines Produktes.
Für meine Diplomarbeit würde ich gerne ein sinnvolles, innovatives Produkt entwerfen.
Deshalb stelle ich hier im Forum meine Fragen.
1. Meiner Meinung nach gibt es nützliches Produktdesign überall. Vom Dosenöffner über die Waschmaschine bis hin zum Bus. Auch Blutzuckermessgeräte fallen für mich in diese Kategorie. Die Aufgabe des oder der Produktdesigner(s) ist es, die an einem Produkt beteiligten Leute an einen Tisch zu bringen und miteinander zu vernetzen, indem er von jedem Bereich ein bischen Ahnung hat, sodass am Ende ein stimmiges Produkt herauskommt, dass dem Kunden nutzt/ gefällt.
2. Ich bin auf der Suche nach Produktideen, wo der Wunsch nach Verbesserung eben nicht individuell, sondern von vielen Menschen besteht.
3. Ich finde nicht- und das war auch nie meine Absicht- dass die Frage unterstellt, dass sich keiner Bewegt. Aber wenn jemand einen Vorschlag hat, wie sich die Frage eindeutiger lesen lässt, dann bin ich offen dafür.
4. Das die Ernährungsumstellung immer allein vom Geschmack abhängt, das bezweifel ich, denn ich weiß- von Diabetikern, die ich persönlich kenne, dass sie ihre Ernährung nach der Diagnose umstellen mussten.
und nun noch zu den Frio Taschen: Ich hatte mich zunächst mit dem Thema Medikamentenkühlung befasst. Nach ausgiebiger Marktanalyse und Recherche habe ich dieses Thema aber wieder verworfen und die letzten beiden Fragen, die auf das Thema "Reisen in warme Gebiete" und "solare Kühlung von Medikamenten" abziehlten wieder gelöscht. Trotzdem würde mich interessieren, ob die Frio Taschen halten, was sie versprechen. -
am 20.05.2011 16:38:29
Moin Rieke,
Du gehörst zu den wenigen Diplomanden, die sich in der Verlängerung ihrer Um-/Anfrage an der Diskussion beteiligen. Sonderpunkt :-)
Zum Messen:
Jeder BZ-Messwert ist eine Momentaufnahme und das Ergebnis dessen, was ich im Rahmen der vorausgegangenen 4-5 Stunden gespritzt, gegessen und gemacht habe. Und dieser Vorlauf hat zusammen mit seiner zeitlichen Verteilung einen großen Einfluss darauf, wie sich auswirken wird, was ich im Anschluss an diese Messung mache.
Nehmen wir als mein Beispiel 140mg/dl.
1 Stunde nach dem Spritzen & Essen ist das voll in meinem normalen Verlaufsrahmen,
2 Stunden nach dem Spritzen & Essen steht es aus meinem normalen Verlaufsrahmen schon so deutlich raus, dass ich eine körperliche Aktivität vor ziehen und ggf einschieben würde, und spätestens
3 Stunden nach dem Spritzen & Essen würde ich dafür zusätzlich spritzen.
Oder mein Beispiel 90mg/dl.
1 Stunde nach dem Spritzen & Essen würde ich etwa die selbe KH-Menge noch einmal essen,
2 Stunden nach dem Spritzen & Essen würde ich z.B. einen Apfel essen,
3 Stunden nach dem Spritzen & Essen würde ich's voll in meinem normalen Verlaufsrahmen und als Bestätigung für passend Spritzen & Essen registrieren :-)
Es gibt bisher noch kein Messgerät, das den Vorlauf darstellt, erst recht nicht zeitlich auf einen Blick erfassbar.
Bisdann, Jürgen
Zur Ernährung:
Wenn ich bei 80mg/dl einen Apfel esse und nach ner Stunde damit unter 140 bleibe, war der für mich gesund. Wenn ich den gleichen Apfel bei 140 esse und ne Stunde weiter demit knapp unter 200 bin, war der für mich krank. - Viele Betroffene verzichten lieber auf Medis und deren Nebenwirkungen und steuern ihren BZ möglichst gesund, indem sie entsprechend weniger KHs einfüllen.
Andere und vor allem konservative Fachärzte bestehen auf 12-15 BEs am Tag, mit denen die meisten Typ2 zwar zunehmen, aber das gilt dann fachoffiziell als eine der zwangsläufigen Auswirkungen der Krankheit.