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  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.05.2011 17:06:13
    Hallo !
    Mein Mann muss sich seit zwei Wochen Insulin spritzen.
    Er glaubt er kann essen wie bisher (alles und meist ungesund) und
    durch das Spritzen ist dann alles wieder ok. Wenn der Zuckerwert
    hoch ist, dann spritzt er eben eine höhere Dosis.
    Wie kann ich ihn überzeugen, dass eine gesunde Ernährung und
    Bewegung wichtig ist ? Es kann doch nicht sein, das er alles essen und
    trinken kann und durch das Spritzen alles wieder normal ist, oder ?
    Bitte gebt mir einen Rat bzw. eine Info was passieren kann.
    Vielen Dank
    Liebe Grüße
    von ELKE
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.05.2011 17:55:18
    Hallo, ich würde mich sehr über einen Rat freuen !!!
    Bitte Bitte
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.05.2011 19:31:04
    vermutlich hat er in der schulung gehört : ein diabetiker kann alles essen, und überhört - in maßen -
    keine angst er wird vom arzt bald geweckt werden, wenn in 3 monaten ein paar kilos drauf sind.
    allerdings gehen die meinungen -was- denn gesundes essen ist sehr weit auseinander.
    das ist ein glaubens kein wissenskrieg,
    jetzt wird er dir sagen daß er und nicht du die schulung mitgemacht hat, die ernüchterung kommt bestimmt.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 04.05.2011
    am 04.05.2011 21:27:53
    ...ja, ja genau so ist das !
    Aber wieso Kilo drauf ? Kommt das durch das Insulin ?
    ELKE
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.05.2011 22:13:18
    Gast schrieb:

    Mein Mann muss sich seit zwei Wochen Insulin spritzen.


    Warum denn? Ist seit zwei Wochen der Diabetes festgestellt oder hat sich ein schon lange bestehender Diabetes im Lauf der Zeit so weit verschlechtert, dass Dein Mann nun insulinpflichtig geworden ist?

    schrieb:
    Wie kann ich ihn überzeugen, dass eine gesunde Ernährung und
    Bewegung wichtig ist ?



    Im ersten Fall (Typ 1) überzeugst Du ihn halt, oder nicht. Da ändert sich nicht allzuviel durch den Diabetes.

    Im zweiten Fall (Typ 2) hat er sicherlich schon lange die Anwendung der Basistherapie versäumt. Änderung des Lifestyles in Sachen Ernährung und Bewegung. Dann wirst Du es nun wohl auch nicht besser hinbekommen.

    Alledings droht mit Insulin dann schon sehr die bereits vorgehend erwähnte Eskalation des Fettvolumens.

    Gruß
    Joa
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.05.2011 23:27:31
    Gast schrieb:
    Gast schrieb:

    Mein Mann muss sich seit zwei Wochen Insulin spritzen.


    Warum denn? Ist seit zwei Wochen der Diabetes festgestellt oder hat sich ein schon lange bestehender Diabetes im Lauf der Zeit so weit verschlechtert, dass Dein Mann nun insulinpflichtig geworden ist?

    schrieb:
    Wie kann ich ihn überzeugen, dass eine gesunde Ernährung und
    Bewegung wichtig ist ?



    Im ersten Fall (Typ 1) überzeugst Du ihn halt, oder nicht. Da ändert sich nicht allzuviel durch den Diabetes.

    Im zweiten Fall (Typ 2) hat er sicherlich schon lange die Anwendung der Basistherapie versäumt. Änderung des Lifestyles in Sachen Ernährung und Bewegung. Dann wirst Du es nun wohl auch nicht besser hinbekommen.

    Alledings droht mit Insulin dann schon sehr die bereits vorgehend erwähnte Eskalation des Fettvolumens.

    Gruß
    Joa



    Oh Mann, schon wieder die Story vom angefressenen Typ2.
    Wann werdet ihr kapieren, daß das ein Ammenmärchen ist - das von alleswissenden Typ1ern verbreitet wird.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 04.05.2011 23:35:00
    Gast schrieb:
    Oh Mann, schon wieder die Story vom angefressenen Typ2


    hmmm... ich finde die Stelle einfach nicht wo das stehen soll.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 04.05.2011 23:45:15
    Hi !

    Ich habe hier im Forum gelesen das die Fettaufnahme ( bei Insulingabe ) leicher im Körper von statten geht als bei den Nicht Diabetikern.
    Fett soll schneller aufgenommen werden.

    LG Anni
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.05.2011 02:14:22
    Hallo,
    AnnimauS11 schrieb:

    Ich habe hier im Forum gelesen das die Fettaufnahme ( bei Insulingabe ) leicher im Körper von statten geht als bei den Nicht Diabetikern.


    Grundsätzlich sind Fettzellen die weitaus besseren Insulinverwerter gegenüber z.B. der Muskelzellen, weil sie schlicht viel mehr Insulinrezeptoren besitzen.

    Hinzu kommt, dass beim Typ 2 Diabetiker weitere Faktoren die Insulinverwertung der Muskelzellen zusätzlich hemmen. :-(

    Das Ganze wird auch als ein Bestandteil der Insulinfalle[/quote] angesehen.

    Gruß
    Joa

  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.05.2011 02:15:56
    Murks...

    Schon wieder statt [/URL] ein [/quote] eingegeben. :-(((

    Gruß
    Joa
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    am 05.05.2011 07:40:45
    Moin havier,

    + die Abnahme von Beta-Zellen,
    + die Ausgabe von immer mehr intaktem Pro-Insulin statt Insulin und C-Peptid,
    + die Abnahme des Incretin-Effektes
    + und die Zunahme der Glukose-Ausgabe aus der Leber
    sind die 4 Grund-Defekte, die sich beständig verstärken und mit denen der Typ2 startet, und zwar lange vor jedem messbar auffälligen BZ-Verhalten. Die fortschreitende Defekt-Entwicklung verstärkt den Sekretions-Druck auf die defekten Beta-Zellen, und wenn davon nicht mehr genug da sind, um entsprechend ausreichend Insulin zu liefern, beginnt der BZ, immer höher und länger über den gesunden Rahmen hinaus anzusteigen.

    Mit Bewegung Futterauswahl kann die Defekt-Wirkung ein Stück weit ausgeglichen und die weitere Defekt-Entwicklung verlangsamt werden, woraus einfältige Gemüter zurück schließen, dass Beim Typ2 eigentlich alles in Ordnung sei und eben nur Bewegung und gesundes Essen fehle, also der richtige Lifestyle. Dass er eben angefressen & angesessen sei.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.05.2011 09:05:49
    Hallo Jürgen,
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin havier,

    + ...
    + ...
    + ...
    + ...
    ...
    sind die 4 Grund-Defekte ...



    Deswegen nimmt die Zahl von Typ 2 Manifestationen auch unter Kindern und Jugendlichen, die ihre Tage bewegungsreduziert und fast-food-futternd verbringen signifikant zu.

    Allerdings sagen neueste Forschungsergebnisse aus, dass die Anzahl der Typ 2er nachweisbar auf die Auswirkung radiokativer Isotope zurück zu führen sei.

    Angefangen mit dem Fallout nach Hiroshima und von den zahlreichen oberirdischen A-Bombenversuchen, fortgesetzt mit Harrisburg und Tschernobyl, wird nun eine nun eine riesige Typ 2 Welle tsunamiartig über Japan hinwegrollen.

    So einfach ist das...

    Gruß
    Joa
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    am 05.05.2011 09:31:20
    Moin Joa,

    schrieb:
    Auch so genannte langsame Kohlenhydrate mit viel Ballaststoffen wie bei Obst, Gemüse und Vollkorn locken relativ wenig Insulin an. Hier wird lange verdaut und die Energie kommt dadurch nur langsam in die Blutbahn.



    Jede Vergleichsreihe mit kontinuierlicher BZ-Messung bei Typ1 (wichtig, weil da kein eigenes Insulin das Ergebnis beeinflusst) zeigt, dass bei gleichem Glukose-Gehalt die Glukose aus langsamen KHs allenfalls um Minuten später aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Der nennenswert verzögerte Übergang ist ein nie mit Messwerten belegter Diät-Logik-Mythos.

    Und mit funktionierendem Incretin-Effekt und gesunden Beta-Zellen ist auch völlig irrelevant, wie viel Glukose auf einmal aus dem Darm in den Kreislauf übergeben wird. Denn gesunde Betas halten für jede essbare Menge Glukose ausreichend Insulin gespeichert und geben das auf Abruf sofort aus.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.05.2011 10:14:14
    Interessanter Ansatz zur weiteren Diskussion, jedoch hier von der Frage ablenkend, ob es Elke gelingt den Gatten von gesunder Ernährung und mäßigem Insulingebrauch zu überzeugen. ;-)

    Gruß
    Joa
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    am 05.05.2011 10:44:37
    Moin Joa,

    es ist ja schon schwierig genug, Betroffenen selbst die notwendige Info dafür so über zu bringen, dass sie etwas damit anfangen können. Das einer nicht selbst betroffenen Person mit ein paar Zeilen so zu vermitteln, dass die das dann an einen Betroffenen weiter geben kann. Wobei durchaus erschwerend hinzu kommen kann, dass die beiden nicht einfach ein geschäftsmäßiges Verhältnis haben ;-(

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

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    am 05.05.2011 11:30:19
    Gast schrieb:
    Wenn der Zuckerwert
    hoch ist, dann spritzt er eben eine höhere Dosis.


    Wenn der Zuckerwert zu hoch, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Mach ihm das klar! Und frag ihn, ob er es unbedingt auf einen Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen, Erblindung, Amputationen und was da noch alles herauskommen kann, wenn ein Diabetiker dauerhaft so lax mit seinen Zuckerwerten umgeht, anlegt.

    Gruß, Robert
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    am 05.05.2011 11:46:37
    HI !

    Vill. hat er einfach nur Angst der Wahrheit ins Auge zu blicken, möchte so auf dies Art und Weise den ernst der Lage herunterspülen und damit sagen " ist doch alles halb so Schlimm .... "
    Männer sind da eher empfindlich was ihre Gesundheit betrifft.
    Haben oft Angst um ihren Stellenwert bei den Frauen ... hier bei seiner Frau ( Familie )
    Könnte nicht mehr als das " angesehene Oberhaupt " gesehen werden.
    Vill. sollte Elke da erst mal ansetzen oder einen seiner Freunde mit ins Boot holen um ihn klar zu machen das man hier keinen Stellenwert verliert aber so manch andere Dinge .
    Wie schon beschrieben -- Nieren , Augenlicht ect....!
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    am 05.05.2011 19:28:47
    @jürgen
    Eben. Ich wollte von Gast ja auch nur wissen wo in Joa´s Text er was von angefressen gelesen hat.
    Das mit dem Pro-Insulin wusste ich allerdings auch noch nicht.

    @Annimaus
    zum Thema "Elke":
    ich hab da wenig Hoffnung. Wenn er so reagiert wie beschrieben dann wird er sich kaum von mehr Wissen überzeugen lassen.
    Dass Elke sich informiert find ich Klasse. Eigentlich ideal in einer Partnerschaft aber wahrscheinlich auch selten.
    Eine Lösung weiss ich aber auch nicht.

    --- viel geschrieben für keine Lösung ---
    --- und wenn du nochmal sagst ich wäre empfindlich was meine Gesundheit angeht... Anni Anni !!! ;-) ---
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    am 05.05.2011 20:34:30
    Elke schrieb:
    Er glaubt er kann essen wie bisher (alles und meist ungesund)


    Ein Diabetiker kann generell erst mal alles essen (wie richtig geschrieben in Maßen), wenn er entsprechend "reagiert". Offenbar scheint es deinem Mann (und dir auch??) egal gewesen zu sein, was er zu sich nahm. Wenn ihr bisher nichts geändert habt, warum dann jetzt? Weil er nun DM hat? Guter Ansatz, aber eine riesige Überzeugungsarbeit (die ohne Wollen seinerseits nicht funktioniert). Es kommt auch darauf an, welchen Typ DM er hat und wie alt er ist! Einen 75-Jährigen würde ich nicht mehr überzeugen wollen, ein 25-Jähriger lernt noch (was gesund ist). Übrigens glaubt jeder, sich "richtig" zu ernähren - wenn dem nicht so wäre, würde er es ändern und wer bitte schön weiss, was 100% richtig ist. Vielleicht ausgewogen und gesund? Das allemal, aber auch "Ausrutscher" sind nicht die Gefahr. Übergewicht, zu hoher BZ, intolerante Blutwerte dagegen schon. Wenn ihm daran liegt, weiter gesund zu bleiben (vom DM mal abgesehen), dann würde ich ihm raten, sich einfach mal zu informieren...
    Bearbeitet von User am 05.05.2011 20:37:04. Grund: Nicht angegeben
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    am 05.05.2011 22:27:09
    Rudi schrieb:
    riesige Überzeugungsarbeit (die ohne Wollen seinerseits nicht funktioniert). ........ sich einfach mal zu informieren...




    Genau da liegt das Problem.
    Ich denke er weiß es schon aber er möchte die gesundheitliche " Schwäche " sich nicht eingestehen.
    Vill. wäre es gut ihm mal anhand von Bildmaterial die Spätfolgen aufzuzeigen.
    Mit betroffenen Menschen wenn ( welche bekannt ) zu konfrontieren und ein Gespräch zu führen.
    Elke könnte noch mit gutem Beispiel vorangehen und den Ernährungsplan zu Hause umgestalten.
    Wenn dann alle an einem Strang mitziehen.
    Offene Gespräche in der Familie helfen oft auch.
    Ihm klarmachen das alles an Nahrung noch zur verfügung steht....Nur in Maßen halt.
    Neue Rezepte einbringen wenn er probierfreudig ist.
    Und so auf den Kurs bringen.

    LG Anni

    Wie schon erwähnt --Männer haben oft Angst als Versager zu gelten wenn sie Gesunheitlich angeschlagen sind -- wieso ? ..Keine Ahnung !!

    Für die Männer hier im Forum ist das wohl Gott sei Dank - nicht passend und zutreffend.


    ---- Und schon gar nicht wie für so aufgeweckte Kerlchen wie dich! mein lieber havier !!---
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    am 05.05.2011 23:14:06
    hallo Anni,
    AnnimauS11 schrieb:
    Elke könnte noch mit gutem Beispiel vorangehen und den Ernährungsplan zu Hause umgestalten


    zum Bleistift
    Annimaus11 schrieb:
    ... Männer ...


    manche Männer. Das hört sich besser an. ;-)

    --- jetzt haste mich aufgeweckt ;-) ---
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    am 06.05.2011 00:10:25
    Joa schrieb:
    Allerdings sagen neueste Forschungsergebnisse aus, dass die Anzahl der Typ 2er nachweisbar auf die Auswirkung radiokativer Isotope zurück zu führen sei


    Hast du da zufällig eine Quelle ? Ich kenn nur die Untersuchung im Zusammenhang mit Tschernobyl.

    Joa schrieb:
    Japan... Diabetes-Tsunami... so einfach ist das


    das bezweifle ich jetzt aber.

    -- Ich bin ein dem radioaktiven Fallout der oberirdischen A-Bombenversuche ausgesetzter --

  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.05.2011 08:36:09
    Lieber H4,
    havier schrieb:
    Joa schrieb:
    Allerdings sagen neueste Forschungsergebnisse aus, dass die Anzahl der Typ 2er nachweisbar auf die Auswirkung radiokativer Isotope zurück zu führen sei



    Hast du da zufällig eine Quelle ? Ich kenn nur die Untersuchung im Zusammenhang mit Tschernobyl.



    lass Dich nicht von mir auf's Glatteis führen. ;-)

    Gruß
    Joa
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.05.2011 10:59:26
    Hallo Joa,

    --- okay, dann nehm ich nächstes mal halt Streusalz mit ;-) Grüße ---
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.05.2011 11:44:06
    Hi havier !

    Apropos Glatteis !

    Manchmal denke ich auch das mein Doc ( war heute da ) mich nicht ernst nimmt.
    Habe ihm erzählt das ich mich hier im Forum mit meiner Erkrankung beschäftige und das eventuell doch Basalinsulin meine Werte verbessern könnten.
    Er meinte ich soll mich nicht so Beeinflussen lassen von " Dummen " Foumsgequatsche.
    Verstehe was man will aber der hat sich für mich erledigt.
    Ich komme mir bei dem vor wie der Esel aufm Glatteis.

    Jetzt soll ich doch mal noch eine Tabl. Metformin mehr einnehmen.
    Hätte dann 3000 im ganzen.
    Bissel viel! Oder ?

    LG Anni
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    am 06.05.2011 12:10:52
    Hallo Anni,

    ja das ist ein bisschen viel. 3000 mg ist die maximal zulässige Höchstdosis pro Tag, aber es ist z.B. aus dieser Studie bekannt, dass eine Steigerung über 2000 mg nicht mehr viel bringt.

    Du kannst ja mal 2 Wochen lang die 3000 mg einnehmen und deine Werte genau protokollieren. Wenn sich kein Unterschied zu den 2000 mg ergibt, dann reduzierst du wieder und reibst deinem Doc deine protokollierten Werte, die Studie und das "Forumsgequatsche" unter die Nase.

    Schaden tun die 3000 mg bis auf die möglicherweise verstärkten Nebenwirkungen nicht, sie bringen nur nicht mehr.

    LG Rainer
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 06.05.2011 15:27:48
    Hallöchen Rainer !

    Gott sei Dank -- Nebenwirkungen habe ich gar keine mehr.
    Werde es mit 3000 mal testen, wie du schon schreibst und alles genau aufzeichnen.
    Mach ich ja seid Feb. sowieso schon.
    Weis auch nicht was mein Doc will.
    Meine Werte sind dank Medis und LOGI von NBZ 170 auf 120 und ansonsten habe ich 100-30 und vill. einmal in der Woche in Ausreißer von 170 -80.
    Wird schon noch besser denke ich.
    Habe ja auch immer noch genug Futter auszuteten - wie ich bzw mein BZ darauf reagiert.
    Vertrage von den Werten her zB. besser Heidelbeeren als Apfel und so weiter.
    Naj werde sehen.
    Bin Enttäuscht das mein Doc so wenig von Foren hällt und sich nicht bewußt ist das ich hier mehr gelewrnt habe als bei Ihm oder vill. bei einer Schulung.

    Bis denne Anni


  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 06.05.2011 18:45:18
    hallo Anni,
    AnnimauS11 schrieb:
    ...Er meinte ich soll mich nicht so Beeinflussen lassen von " Dummen " Foumsgequatsche


    Würd ich womöglich auch antworten wenn ich Arzt wäre. Vielleicht etwas diplomatischer.
    Ich würd ihm das nicht nachtragen. Kein Fachmann sieht es gerne wenn sein "Kunde" sich bei "Laien" informiert. Und schliesslich gibt es durchaus Foren denen ich nicht trauen würde.

    Grüße
    P.S. Met... kenn ich mich nicht aus.

    --- ich bin ein Novonormer ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.05.2011 21:07:19
    havier schrieb:

    P.S. Met... kenn ich mich nicht aus.

    --- ich bin ein Novonormer ---


    Wenn es keine Kontraindikationen gibt, sollte Metformin eigentlich auch zu Novonorm gut passen?
    Alleine schon die Erhöhung des GLP-1 durch Metformin ist sehr interessant.

    Gruß
    Joa
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.05.2011 22:42:27
    hallo Joa,
    interessante Idee.
    Bis jetzt komme ich mit 0,5mg (niedrigste Dosis) aus. Und das brauch ich in der Regel auch nur 1x zum Abendessen und auch nicht immer, da ich tagsüber kaum esse und wenn dann KH´s gegen Null.
    Trotzdem Danke für die Info.