Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Keinen Sex wegen Impotenz

  • anonym

    Rang: Gast
    am 15.06.2010 22:03:05
    mag sein, das der dm erst vor 3 Jahren festgestellt wurde. Ich schätze aber, das er schon viel länger dm mit sich rum trägt.
    Das heißt, es ist durchaus möglich, das ein Mensch schon 7 Jahre dm hat und es auch erst nach Jahren festgestellt wird.

    Das war bei meinem Mann auch der Fall.
    Habe das selbe Problem

    Und wir sind erst jetzt 39 und 43 Jahre. Es läuft auch schon mindestens 5 Jahre nichts im Bett. Absolut kein Gedanke an Sex bei ihm.

    Der Arzt sagt, wenn der Zucker gut eingestellt ist, also so um 5, kann das alles wieder kommen von anonym
  • Verfasserin

    Rang: Gast
    am 16.06.2010 00:12:13
    Mh, bei uns läuft eigentlich knapp 10 Jahre nichts im Bett. Den Zucker hat er bzw. haben wir nie auf 5 bekommen.
    Im Moment hat er sich selbst auf Diät gesetzt (hat halt einen super starken Willen)
    Außerdem geht er seid einer weile zum psychologischen Gespräch. Ich bemerke zumindetens, das er nicht jeden Tag seinen "Mittagsschlaf" macht. Er ist zwar jeden Tag erst gegen 15:30Uhr zu Hause, Zeit wäre da noch um bis zum Abendessen zu schlafen, er macht es zum Glück nicht.

    Wie schaffst du es, mit jemanden so lange zusammen zu sein? Wie geht es dir so dabei? Wie klappt es ohne Sex bei euch sonst so? von Verfasserin
  • Anonym

    Rang: Gast
    am 27.06.2010 00:00:59
    Ein Zuckerwert von 5 ?
    Ihr meint den HbA1c?
    Wow, fast nicht mehr lebensfähig.

    Man sollte sich kleine Ziele stecken, die auch erreichbar sind.
    Nur dann bleibt die Motivation.

    Aber warum ihr hier eure sexuellen Nicht-Erfahrungen schreibt verstehe ich nicht.
    Man kann nicht nur immer alles auf den Zucker schieben, ist auch ne Kopf-Sache.
    Denkt mal darüber nach.
  • Günther

    Rang: Gast
    am 03.07.2010 02:52:42
    Sexuelle Unlust kann viele Ursachen haben. Natürlich kann sie eine Folge der Impotenz sein, aber häufig steckt auch ein Testosteronmangel dahinter. Männer mit Diabetes haben oft auch einen sehr niedrigen Testosteronspiegel. Das kann neben den sexuellen Störungen (Unlust, Erektionsstörungen) auch zu einigen der folgenden Symptomen führen:
    - Antriebslosigkeit
    - depressive Verstimmungen
    - Gereiztheit
    - Abnahme der geistigen u. körperlichen Leistungsfähigkeit
    - Ansatz von Bauchfett
    - ...
    Es lohnt sich also, beim Auftreten von sexueller Lustlosigkeit und Erektionsstörungen den Testosteronwert bestimmen zu lassen. Ein Testosteronmangel kann gut behandelt werden und wirkt sich in der Regel positiv auf das Lebensgefühl aus.

    Günther
    Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
  • Günther

    Rang: Gast
    am 03.07.2010 02:58:24
    Sorry, mein letzter Satz ist missverständlich. Hier ist eine Korrektur:

    Ein Testosteronmangel kann gut behandelt werden. Die Behandlung wirkt sich in der Regel positiv auf das Lebensgefühl aus.

    Günther
  • Weiß nicht weiter

    Rang: Gast
    am 14.08.2010 00:59:58
    Hallo. Bin seit 13 Jahren verheiratet und mittlerweile bin ich 35 und er fast 39 Jahre alt.
    Wollten von Anfang an Kinder. Nach erfolglosen Versuchen und einfachen Therapien, die uns sehr zusammengeschweißt haben, haben wir das Thema Nachwuchs nach rund 3 Jahren vorübergehend abgehakt. Die Partnerschaft war bis dahin in jeder Hinsicht harmonisch.

    Er kämpft seit seinem 25.Lebensjahr mit nicht erklärbaren Schwindelattacken, die irgendwann als Panikattacken diagnostiert wurden.
    Erst als ihm mit 31 die Haare büschelweise ausgingen, hat der Arzt reagiert und DM Typ II diagnostiziert. Die Schwindelattacken gehörten nach erfolgreicher Insulintherapie der Vergangenheit an. Allerdings stürzt er sich seit der Diagnose in seine Arbeit. Wenn nichts zu tun ist, ist er schlecht gelaunt.
    Anfangs hatten wir wenigstens noch alle 4 Wochen mal Sex. Aber seine Zärtlichkeiten haben sich auf ein Niveau zurückgeschraubt, wo ich mich langsam frage, wie lange ich dass noch aushalte. Schließlich bin ich auch nur eine Frau. Sexpausen von über 12 Monaten sind schon an der Tagesordnung. Ansprechen darf ich ihn auf das heikle Thema nicht mehr, seit er beim letzten Mal keine Erektion bekommen hat. Dabei war's ja so auch ganz schön und ich hab ihm auch klar gesagt, dass es kein Beinbruch ist, wenn's mal nicht so läuft.
    Die Zuckerwerte treiben mir die Tränen in die Augen, aber er nimmt das alles nicht ernst. In Verbindung mit Bluthochdruck sehe ich hier ein explosives Gemisch.

    Vom gemeinsamen Kinderwunsch will er jetzt gar nichts mehr wissen, was ich ziemlich egoistisch finde.

    Wer kann mir TIpps geben, wie ich ihn für's erste mal davon überzeugen kann auf seinen Lebensstil (Ernährung, Alkohol) zu achten und die Anordnungen des Arztes zu befolgen. Sein Langzeitwert ist unter aller Kanone.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter und möchte doch mit ihm alt werden.

    Vielleicht weiß von euch jemand Rat?
  • Rat

    Rang: Gast
    am 20.08.2010 11:46:49
    Pack ihm die Koffer und tschüss.
    ich verstehe nicht, warum man sich so lange in solchen Partnerschaften quält..

    Kämpfen gut und schön, aber manche werden leider erst wach, wenn der PArtner ausgezogen ist.

    Ich rate dir: sofortige räumliche Trennung.

    Und nicht am 3. Tag zurück. Vielleicht ist er- angesichts des Ernstes der Lage- DANN zu Veränderungen bereit. Oder es ist ihm wurscht, dann kannste auch froh sein, dass du ihn los bist.

    Viele Männer meinen, die Frauen trennen sich nicht, weil sie es z.B. finanziell nicht allein schaffen. von Rat
  • chr.

    Rang: Gast
    am 23.09.2010 01:01:27
    hallo das sat er auch immmer erst müste der diabetes wieder ok sein,aber er schiebt ständig die arzttermine immer weiter nach hinten,nur nicht sich der wahrheit stellen der arzt könnte ja was finden.Wenn ich ihn auf das thema zärtlichkeit anspreche hab ich den eindruck das er am liebsten gar nicht darüber reden will .Er sagt immer das ist eben so.Aber ich kann mich damit nicht anfinden.Warum meiden männer mit diabetes jegliche zärtliche berührung,er hat angst das es mehr werden würde,und will nicht als versager dastehn das ist sein problem.Aber den problemen aus den weg zu gehen ist doch auch keine lösung auf dauer ,wenn du eine grippe hast behandelst du sie doch auch .Ich kann dich gut verstehen ich weiss bald auch nicht mehr weiter .Bald sind alle kinder gross und dann.....!wären sie nich tda wäre ich vielleicht schon lange weg.Der diabetes verändert den menschen so sehr ich kenne meinen mann manchmal nicht wieder.Er war früher viel ruhiger jetzt ist er so aufbrausend geworden .Hoffe es wird noch alles gut lg von chr.
  • erhngtihge

    Rang: Gast
    am 24.09.2010 04:55:51
    «Warum meiden männer mit diabetes jegliche zärtliche berührung....Der diabetes verändert den menschen so sehr ...Hoffe es wird noch alles gut »

    wie kommst du denn darauf, daß männer mit diabetes zärtliche berührungen meiden? wir sind doch nicht aus seife! kann sein, daß es einige gibt, die derart reagieren, aber doch sicher nicht alle! (ausführungen über mein sex-leben spare ich mir) genau so fragwürdig halte ich die behauptung, daß der dm den menschen so sehr verändert - ich z.b. habe lange genug dm und mich außer körperlich nicht verändert, nun gut, vielleicht ist man etwas reifer geworden. und getreu dem motto "die hoffnung höret nimmer auf" kannst du zwar weiter hoffen, aber ohne druck wird sich dein mann kaum ändern - so sind männer leider nicht! lass ihn doch einfach mal die posts hier lesen und mach ihm deine meinung und wünsche klar - vllt. hilft das...
  • Anonym

    Rang: Gast
    am 24.09.2010 12:16:38
    Also ich bin seit 2004 Typ1, aber vor zärtlichen Berührungen kann sich meine Frau garnicht retten, warum auch?
    Ist noch alles serienmäßig, wie vorher, gut, ein paar Einstichpunkte am Bauch und am Schenkel, mehr auch nicht.
    Aber da verweilt sie auch nicht zuuu lange :)))
    Kann es sein, dass der Druck von der anderen Seite zu hoch ist? Die Erwartungshaltung? Die Aussprachen untereinander? von Anonym