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Boomer stellt sich vor

  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.07.2011 09:23:51
    Guten morgen Boomer,

    erstmal ist es sicher nicht "diese Krankheit" die dich ins "soziale Abseits" gedrängt hat denke ich.
    Und extrem gelebt haben.... glaub mir ich kenne das. Solange du die Schuld für deine Misere in deiner Kindheit und deinem vergangenen Leben suchst wird dir nichts helfen.
    Wenn du soviel überstanden hast wie du uns hier erzählst dann sollte gerade diese "Krankheit" Pillepalle für dich sein.

    Gruss Havier

    --- ich lebe heute und nicht gestern ---
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.07.2011 12:26:24
    hallo Boomer,
    Clown gibt´s bei mir nicht nur zum Frühstück! den gibt´s in allen Lebenslagen. Hilft u.a. auch bei Diabetes da kohlehydratfrei. ;-)

    [jetzt aber mal ungeclownd]

    Sorry, ich hab mich vielleicht etwas zu viel von deinem ereignisreichen Vorleben ablenken lassen, das mag sein. Du schreibst du hast alles so erfolgreich gemeistert, und gerade deshalb verstehe ich nicht ganz warum du dein Leben mit Diabetes als so chancenlos siehst.
    Aber du schreibst ja "gegen" und nicht "mit" Diabetes. Vielleicht liegt da der Hund im Hasen begraben (oder wie man das so sagt)

    Ich kann da jetzt nur als Typ2 sprechen und sehe das alles andere als chancenlos.

    Grüsse
    Bearbeitet von User am 21.07.2011 12:27:26. Grund: Nicht angegeben
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 19.07.2011
    am 21.07.2011 12:57:01
    Hallo Boomer,

    ich bin auch neu hier (und brandneuer Diabetiker) und kann dir bzgl der Erkrankung nichts Hilfreiches sagen.

    ABER

    Aus deinem Vorstellungsbericht höre ich Resignation und Selbstmitleid heraus.
    Du hast so viel in deinem Leben geschafft und lässt zu, dass dein Diabetes dich schafft?? Das ist nicht einleuchtend für mich.
    Du weigerst dich in eine Klinik zu gehen (weil dir der Tagesablauf nervig vorkommt) und wunderst dich, wenn sich dein Körper "selbständig" macht. Das kannst du nicht der Krankheit zuschreiben, sondern einzig und allein deiner Bequemlichkeit (oder Angst, oder was auch immer an Motivation dafür verantwortlich ist.)
    Du nimmst fehlende Gliedmaßen und soziale und finanzielle Einbußen dafür in Kauf, also ist die Motivation ziemlich stark. Vielleicht rentiert es sich, da mal hinzuschauen.

    du schreibst, du suchst Leute, denen es ähnlich ergeht.
    Was sollen diese Leute tun?
    Willst du mit ihnen zusammen über das Schicksal hadern oder suchst du Absolution?
    Wenn du was gegen "dein Schicksal" tun willst, dann tritt dir in den Hintern und setze dich mit deinem Diabetes vernünftig auseinander.

    Mut machende Grüße,
    Arvida
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.07.2011 16:08:38
    hallo Boomer,
    Resignation ist natürlich keine Schande,
    Boomer schrieb:
    Wenn es mir möglich wäre anders mit dieser Krankheit um zu gehen glaub mir ich würde es tun


    Du willst schon, kannst aber auf Grund der Dinge die du in deinem Leben erfahren hast nicht. Seh ich das richtig so?

    Boomer schrieb:
    ...wie andere die so einen ähnlichen Lebensstil entwickelt haben damit umgehen.


    Du meinst "Lebenslauf" oder?

    Mal ne andere Frage, wie sehen denn eigentlich deine BZ-Werte aus? Welche Medikamente bekommst du? Was isst du so?

    --- * ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.07.2011 16:10:29
    Hey Boomer, ehe es richtig losgeht - da ich dich nicht kenne und nur aus dem Geschriebenen schlussfolgern kann, könnte das eine oder andere etwas "hart" kommen, aber die Möglichkeit der Kommunikation besteht ja!
    schrieb:
    ca 21 Jahre Insulin pflichtiger Diabetiker (denke Typ2). Diese Krankheit hat mich total ins soziale Abseits gedrängt und körperlich sowie psychisch sehr mitgenommen.


    Das Erste was mir auffiel, du weisst nach 21 Jahren DM nicht, was du für einen Typ DM du hast? Und wie H4 schon schrieb, DM drängt absolut niemanden ins Abseits (das beweisen jeden Tag Millionen von Diabetikern)! Bestenfalls hat dich der Umgang mit der Krankheit ins "Abseits" gedrängt. Das der DM durch Spätschäden Einfluss auf Körper und Seele haben kann, ist bekannt. Ich lese aus deinen Schreiben eigentlich nur Resignation.
    schrieb:
    Wenn es mir möglich wäre anders mit dieser Krankheit um zu gehen, glaub mir, ich würde es tun und nach fast 21 Jahren, wobei die ersten 10 noch gut zu ertragen waren...


    Man kann immer etwas ändern (wenn man es will) und den DM "zu ertragen" ist der falsche Umgang mit dieser Erkrankung - seinen DM muss man(n) aktiv steuern. Und wenn ich lese, dass bei dir das "Heilen" von Wunden Jahre braucht, dann lässt das auf keine gute BZ-Führung schliessen.
    schrieb:
    Ich war noch nie in einer Diabetes-Klinik zum Einstellen, weil ich zu Hause in meinem Alltag ganz andere Tagesabläufe habe und mir die kurze Zeit in der Klinik nur nervig vorkommt ( nicht Rauchen usw.). Außerdem weiß ich gar nicht, wie ich das bezahlen sollte.


    Daran erkennt man deine Einstellung zum DM recht gut (alle anderen sind für'n Ar*** - nur ich weiss was richtig ist!). Zum Beispiel lernst du in einer DM-Klinik, wie du dein Leben mit DM gesund leben kannst, lernst Tricks und Kniffe und vor allem lernst du gleichermassen Betroffene kennen. Eigentlich dachte ich immer, die KK übernimmt die Kosten (keine Ahnung, warum das bei dir nicht so ist!) und Rauchen konnte ich in jeder DM-Klinik (nicht drinnen, aber draussen!). Also alles Ausflüchte. Ich sehe deine Probleme eher im psychischen Bereich (siehe Kindheit, Umgang mit Anderen...) - warst du schon mal deswegen bei einem "Fachmann"? Wenn nicht, würde ich es dir empfehlen. Im Übrigen hast du sicher keine Chance, etwas gegen deinen DM zu tun - [size=6]aber[/size] du kannst (bei richtiger Einstellung) gut mit ihm leben, ohne im sozialen oder anderen Abseits zu stehen...
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 7
    Mitglied seit: 19.07.2011
    am 21.07.2011 17:58:32
    Naja Boomer..

    ich vermute, du hast 10 Jahre lang trotz Diabetes mehr oder weniger normal weiter gegessen (Zitat: die ersten 10 Jahre waren gut zu ertragen) und dann kam die Rechnung in Form von extremen Durchblutungsstörungen und damit verbundenem steilem sozialen Abstieg.
    Tja.. und nu??
    Wie willst du weiter damit umgehen?
    Fuß is futsch, das kannst du nicht mehr ändern, aber es gibt da noch einen und Augen und sonstige empfindliche Körperteile und Organe. Was machst du damit? Wie lange willst du noch warten?

    Spring über deinen Schatten und tu was.
    Wichtig wäre in deinem Fall nicht nur der Diabetes-Facharzt, sondern auch der Fachmann für die Psyche, wie der letzte Gast richtig schrieb.

    Freundliche Grüße
    Arvida
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.07.2011 18:52:26
    Moin Boomer,

    warum so bissig? Durchblutungsstörung sagt normal jedenfalls nicht, dass da überhaupt kein Lebenssaft mehr durch geht und dass das Teil dann ab fällt, sondern z.B., dass die Versorgung nicht mehr ausreichend für die normale Wundheilung funktioniert, wie Du sie ja geschildert hast.

    Und Diabetes ist nun mal (noch?) nicht besieg- oder bezwingbar. Und da bleibt eigentlich logisch nur, dass man sich diesem Lebenspartner anpasst und die Funktion der defekten Blutzucker-Automatik selbst übernimmt. Wo ist das Problem? Was hat das mit dem Rauchen von welchem Stoff auch immer zu tun?

    Bin neugierig, Jürgen
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 60
    Beiträge: 7
    Mitglied seit: 19.07.2011
    am 21.07.2011 19:35:56
    Ich fände es ehrlich gesagt auch schöner, wenn die Gäste hier ihren Namen unter den Text schreiben würden, damit man wenigstens weiß, ob man immer mit dem gleichen Gast zu tun hat.

    @ Boomer
    Du warst gespannt auf unsere Reaktionen, schriebst du bei deinem ersten Beitrag.
    Und nun verbietest du die Mitsprache, weil du nicht das zu hören bekommst, was du hören willst?
    Ok, kein Problem!
    Nur... was bringt dir dann ein Austausch hier?

    Und übrigens:
    Wenn eine Wunde jahrelang braucht um zu heilen, dann hast du Durchblutungsstörungen!
    Wer sagt dir was anderes (wenn du nicht zum Arzt gehst)?

    Arvida
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.07.2011 20:19:26
    schrieb:
    Gast?
    Bist du so unhöflich - stellst Dich nicht mal vor
    Dann lege ich auch keinen Wert auf Deine Meinung
    Auf Pseudo Psychologen kann ich eh gut verzichten- Lass mich in Ruhe


    Wer in Foren schreibt kann nicht erwarten, dass man ihn in Ruhe lässt - Nichtschreben wäre da der bessere Weg. Und nur weil du meinen (Nick-)Namen nicht kennst, legst du auch keinen Wert auf eventl. Hilfe? Passt schon! Dass du auf Pseudopsychologen verzichten kannst ist klar - deshalb fragte ich ja auch nach "Fachkräften". Halte das alles für sehr "krank"! Aber jeder ist, wie er ist. Die einen wollen Hilfe und die anderen nehmen sie auch an (oder diskutieren wenigstens darüber). In meinen Augen bist du hier im falschen Forum - es gibt auch welche für "Gestörte"! Und speziell für dich (obwohl es absolut keinen Sinn macht):
    Viel Spass beim weiteren Leiden, Herrmann Olaf von Kritzenstein-Baldenhooven
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.07.2011 21:19:13
    da bin ich mal 2h in der Küche, komm zurück und was seh ich hier ? Nichts!

    Trotzdem Applaus fürs Publikum ... ;-)
    und Grüsse

    --- und ich dachte schon jetzt geht wieder die Post ab ---