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  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.08.2011 16:01:12
    Hallo,

    mein Mann (fast 50Jahre alt) hat Diabetes. Morgens nüchtern ist der Wert 250, nach dem Frühstück fast 400. Er war jetzt beim Arzt und dieser meint er soll die Werte über Ernährung in den Griff bekommen. Mein Mann hat aber kein Übergewicht und wir ernähren uns eh schon gesund.
    Meint Ihr auch, dass es ohne Insolin geht?

    Herzlichen Dank für Eure Hilfe!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.08.2011 16:15:42
    Hallo, schick deinen Mann schnellstmöglist zum Diabetologen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.08.2011 16:37:19
    auf jeden fall zu einem kompetenten diabetologen, nicht lange zögern.
    bis dahin versuchen kohlenhydrate (insgesamt) zu reduzieren, obs hilft müßt ihr sehen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.08.2011 17:06:34
    Moin Hallo,

    mit dem Insulin erschließt der Körper seinen Zellen die Möglichkeit, Gukose als Treibstoff zu nutzen. Wenn der Blutzucker über gesund ansteigt, fehlt körpereigenes Insulin. Dann kann man den Insulinbedarf verringern oder/und spritzen, was dann noch an Insulin fehlt.

    Einen großen Anteil am Insulinbedarf machen wir uns mit gesundem Essen. Das besteht zur Häfte seines Nährwertes aus Kohlenhydraten, also Brot und alles mi Mehl, Kartoffeln und Reis, und die sind stoffwechselmäßig reiner Zucker. Hier hat Dein Mann mal ne bewährte kleine Anleitung zum Rausfinden, wie weit sein eigenes Insulin noch reicht.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.08.2011 19:17:49
    Hallo nochmal,

    er ging heute ja zum Arzt, der zumindest eine diabetologische Ausbildung hat. Der Arzt will aber bei diesen Werten immer noch kein Insulin spritzen, sondern über Ernährung die Werte in den Griff bekommen. Mir scheinen die Werte meines Mannes aber zu hoch um ohne Insulin aus Spriten auszukommen. Gibt es das Grenzen ab denen man sagt, dass man unbedingt Insulin braucht?

    Danke aber für Eure Antworten!

    Birgit
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.08.2011 23:06:20
    Daß der Arzt eine diabetologische Ausbildung hat, sagt gar nichts. Ich finde sein Verhalten unverantwortlich. Geh in eine Schwerpunktpraxis oder in die Ambulanz einer Klinik. Und das möglichst schnell. Mit Ernährung kann man in diesem Fall vorerst nicht viel erreichen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.08.2011 14:07:17
    man kann bei übergewicht einiges mit ernährung erreichen,
    jedoch bei normalgewicht und gesunder ernährung ist behandlungsbedarf angesagt.

    meine höchsten nüchternwerte zu anfang waren 180 mg/dl und zwei std. nach dem essen 200 mg/dl.

    wurde sofort ernst genommen und behandelt. das ist 10 jahre her und ich habe immer
    noch das gleiche gewicht wie zu anfang.
    als ernährungsumstellung habe ich einzig die kohlenhydrate reduziert und mich noch mehr
    bewegt.

    noch tabletten, hba1c < 6,5

    gruss rudi2
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.08.2011 14:16:50
    Hallo Birgit,
    ich war bei Diagnosestellung auch 50 Jahre und übergewichtig. Mein behandelnder Hausarzt (viele Diabetiker bei ihm in Behandlung) meinte auch abnehmen, keine Süssigkeiten, kein Kuchen und auf keinen Fall Schokolade. Habs ziemlich lange versucht, bin beim telefonieren eingeschlafen, habe getrunken was der Vorrat hergab, hab abgenommen, meine Beine schmerzten. Ich habe nur gedacht die sollen dich alle in Ruhe lassen. Nachdem ich dann ca. 1 Woche regelmäßig meinen Blutzucker kontrolliert habe, Werte nuchtern über 300 und nach dem Laufen (sollte mir ja auch helfen) bei 500, hab ich es doch beim Diabetologen versucht.Der hat nach den üblichen Bluttests festgestellt, dass ich einen Typ 1 Diabetes habe. Durfte dann Insulin spritzen. Nach ein paar Monaten (wir es mir wieder besser ging) habe ich erst realisiert wir dreckig es mir gegangen ist.

    Viele Grüße
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 24.08.2011 16:50:15
    Moin Birgit,

    Deinem Mann fehlt ganz offensichtlich Insulin. Allerdings über den Tag zu verschiedenen Zeiten verschieden viel, und danach muss er sich dann mit dem Spritzen möglichst genau richten. Die kleine Anleitung, für die ich den Link geschickt hatte, ist ein super Anfang dafür herauszufinden, wann mehr und wann weniger Insulin gebraucht wird und wann vielleicht sogar überhaupt keins.
    Den gesunden Blutzucker-Verlauf zeigt hier die blaue Kurve. Die Herausforderung für uns mit Diabetes: Unseren Blutzucker so steuern, dass er möglichst viele Stunden am Tag möglichst nahe an diese blaue Kurve kommt.

    Wichtig:
    Nicht der Arzt bekommt den Blutzucker-Verlauf Deines Mannes in den Griff, sondern Dein Mann.
    Nicht der Arzt spritzt, wenn gespritzt wird, sondern Dein Mann.
    Für das Vorgehen des Arztes gibt es die sogenannte Interventions-Eskalation. 7,5 ist der HBA1c-Wert dafür. Wenn der überschritten wird, muss er etwas verordnen. Wenn die 7,5 mit der Verordnung nach einem Quartal überschritten werden, muss er für's nächste Quartal mehr oder/und anderes verordnen. Wenn die 7,5 usw. usw. und schließlich Insulin.

    Bisdann, Jürgen

    @Übergewichtsschreiber:
    Birgit hatte in ihrem Eingangsbeitrag extra geschrieben, dass ihr Mann nicht übergewichtig ist.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.08.2011 17:20:07
    wobei im eingangspost der letzte hba1c fehlt, bei den geposteten werten aber garantiert jenseits 8% liegt. daher ist dringend handlungbedarf.
  • Gast

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    am 24.08.2011 17:53:56
    Hallo zusammen,

    erst einmal herzlichen Dank für Eure Antworten. Mein Mann (ich soll auch mitkommen) hat morgen einen Besprechungstermin bei seinem Arzt. Ich werde berichten was raus kommt. Soweit jetzt schon gekannt ist, hat er auch hohe Colesterinwerte und extrem hohe Triclyceride. Somit würde sein Ernährungsplan noch eingeschränkter werden, keine oder wenig Kohlenhydrate und auch kein oder kaum tierisches Fett. Da durch die Ultraschalluntersuchung auch schon eine Fettleber diagnostiziert wurde soll natürlich auch kein Alkohl mehr getrunken werden. Er trinkt nicht viel, aber am Abend ein Bier oder Wein genießt er schon. Wo bleibt da die Lebensqualität?
    Aber mal schauen was morgen rauskommt...

    Birgit

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    am 24.08.2011 17:56:02
    #10
    Drucker Frank müsste auch in diesem Forum längst auch ein Begriff sein. Der war auch nicht übergewichtig und hat seinen Eingangs-1c von 10,5 innerhalb eines Quartals von 10,5 auf unter 6,5 abgesenkt, allein durch Anpassen der Zusammensetzung seiner Essens-Portionen nach dem Standard-Rezept und die passende Verlegung seiner körperlichen Aktivitäten. Und schneller schafft das auch kein Dok.
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    am 24.08.2011 18:36:25
    ... und ich bin ein lebendes Beispiel dafür dass es sogar ohne Erhöhung bzw. Verlegung körperlicher Aktivitäten geht.

    Havier

    --- begeisterter Nichtsportler ;-) ---
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    am 25.08.2011 09:49:10
    Gast schrieb:
    Soweit jetzt schon gekannt ist, hat er auch hohe Colesterinwerte und extrem hohe Triclyceride. Somit würde sein Ernährungsplan noch eingeschränkter werden, keine oder wenig Kohlenhydrate und auch kein oder kaum tierisches Fett...
    Wo bleibt da die Lebensqualität?


    Hallo Birgit,

    hier ist eine Anleitung von Dr. Nicolai Worm zur Senkung extrem hoher Triglyceride:
    - KH runter bzw raus - vor allem Zucker und Weißmehl
    - Alkohol raus
    - Fett rein - egal welches
    - Nüsse rein
    - Langkettige Omega-3 (EPA+DHA) als Supplement nehmen - die haben den stärksten TG-senkenden Effekt

    "Alkohol erst mal raus" ist leider auch hier Bestandteil der Empfehlungen. Aber Fett soll nicht gemieden, sondern im Gegenteil gesteigert werden, auch die tierischen Fette wie Butter, Sahne, Schweinefleisch u.s.w. Für die DGE-Empfehlung "Fett raus" gibt es keine Evidenz. Wenn du darüber genaueres wissen willst, dann lies mal das Buch "Mehr Fett" von Gonder, Worm.

    Wenn er auf Fett nicht verzichten muss, dann kannst du ihn sehr schmackhaft bekochen. Wenn du Anleitung und Rezepte für eine diabetesgerechte KH-arme Ernährung haben willst, dann sieh mal bei LOGI oder bei LCHF nach. Du wirst sehen, dass so eine Ernährung die Lebensqualität und die Allgemeingesundheit enorm steigern kann - auch wenn sie erst einmal anders und ungewohnt erscheint.

    Ach ja, dass die Nichtalkoholische Fettleber durch zu viel Fett entstanden sein soll, kann auch angezweifelt werden. Ich weiß nicht ob du das Verfahren kennst mit dem die Franzosen bei Gänsen eine delikate Fettleber erzeugen: stopfen mit KH. Die Reduzierung der KH, die ja für die gesunde BZ-Führung sowieso sinnvoll ist, dürfte auch gegen NAFLD das bessere Rezept sein.

    LG Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.08.2011 15:18:40
    Hallo nochmal,

    mein Mann war jetzt bei der Besprechung seiner Blutergebnisse. Sein HbA1c Wert liegt bei 10,7 und der Nüchternwert bei 260. Er nimmt jetzt 2 x täglich 1000 Metformin und immerhin steigt der Nüchternwert in der Früh kontinuierlich auf heute 200.
    Er hat nächste Woche einen Termin im Diabeteszentrum im Schwabinger Krankenhaus. Dauer stationär 4 Tage.
    Meint Ihr er kommt ohne zusätzliches Insulin aus? Kann Metformin bei einem solch hohen Wert alleine genügen?
    Er hat auch extrem hohe Werte bei den Triclyceriden (über 1000) und das Gesamtkolesterin liegt auch über 400.
    Somit ist seine Erhnährung im Moment sehr einseitig und er ist recht verzweifelt.

    Danke für Eure Hilfe!

    Birgit
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 31.08.2011 11:58:24
    Hallo Birgit,

    das klingt so, als ob ihr große Angst vor dem Insulin habt. Das müsst ihr nicht, Insulin ist bei Diabetes das nebenwirkungsärmste Medikament, mit dem man noch dazu den BZ am besten gesund steuern kann.

    Das Beste wäre in der Tat, dass dein Mann zunächst erst einmal Insulin spritzt, damit der BZ wieder in gesunden Bereichen ankommt. Ob danach wieder eine Umstellung auf Tabletten oder sogar nur die diätische Behandlung (evtl. zusammen mit Metformin) möglich ist, das wird man sehen müssen. Ich vermute, dass er im Diabeteszentrum zuerst einmal mit Insulin behandelt wird - das wäre wenigstens sehr sinnvoll.

    Die Triglyceride sind mit 1000 mg/dl wirklich sehr hoch. Es ist klar, dass dadurch das GeaMTCholesterin ebenfalls hoch ausfällt, da ja schon ca. 200 mg/dl von den Triglyceriden (genauer vom VLDL, welches ca. TG/5 beträgt) kommen. Die Triglyceride und damit das gesamte Lipidprofil werden sich auch schon normalisieren, wenn der BZ gesund verläuft. Deshalb ist die gesunde BZ-Führungerst erst einmal die Hauptaufgabe für deinen Mann und das geht nun mal am besten mit Insulin.

    LG Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.08.2011 14:32:11
    Hallo Rainer,

    wenn ich mein Mann wäre, dann würde ich sofort und ohne große Vorbehalte Insolin spritzen. Mein Mann hasst Spritzen und findet schon die dauernde Blutabnahme am Finger furchbar. Die ganze Familie leidet darunter, mir wirft er vor ich unterstütze ihn nicht genug.
    Er selber leidet aber andererseits sehr unter der nun sehr sehr eingeschränkten Kost. Morgens nur noch ein kleines Brötchen mit ganz dünn Butter, Mittags ganz wenig bis kaum Kohlenhydrate und Abend einen Salat aber natürlich mit ganz wenig Öl und kein Brot dazu.
    Ich fand das Essen am letzten Wochenende ziemlich schlecht und depremierend. Ein trockenes Fischfilet (keine Soße dazu), dazu Gemüse und Reis. Auf Dauer wirklich nicht mein Fall. Ich selber bin absolut nicht Übergewichtig und kann deshalb einer so trockenen und kalorieenarmen Kost echt nichts abgewinnen.
    So ganz verstehe ich auch seinen Hausarzt nicht. Das er möglichst wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen soll sehe ich noch ein, aber warum er fast gänzlich auf Fett verzichten soll verstehe ich nicht.
    Jedenfalls bin ich froh, dass er nächste Woche im Krankenhaus ist und dort auch hoffentlich Insulin verschrieben bekommt. Ich denke dann wäre die Situation zu Hause auch wieder entstannter.

    Ich danke Dir wieder mal für Deine kompetenten Antworten!!

    Liebe Grüße,

    Birgit
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.08.2011 16:56:56
    hallo Birgit,
    das Problem mit dem Essen verstehe ich nicht ganz. Ich zB. war vor DM ein Alles- und Imbisesser schlichtweg katastrophal. Viele KH viel Fett.
    Seit meiner Diagnose (Typ2) hab ich erstmal Kohlehydrate komplett reduziert ... und siehe da, ich glaubte es kaum, imein Speiseplan wurde um etliche Dinge bereichert. Ich esse jetzt weitaus vielfältiger und artenreicher als früher
    Ich muss dazu sagen, ich koche sehr gerne selber und hab vollkommen neue Gerichte entdeckt. So gesehen ist der DM ja glatt ein Glücksfall ;-)
    Sogar meine Partnerin ist begeistert.

    Bestimmte Lebensmittel sind natürlich noch auf Warteliste aber ich bin da flexibel. Dann wird die Torte halt durch 4 Paar Wiener ersetzt und die dünnere Scheibe Brot wird mit Käse und Wurst aufgestockt ;-)

    Ich empfinde das jetzt auch nicht als grossartige Umstellung. Man sollte mit Spass und Freude an die Sache rangehen und nicht mit iiihhh das mag ich nicht und das schmeckt mir nicht und das will ich nicht

    Den Appetit wollte ich dir jetzt aber nicht verderben ;-)
    Grüsse Havier

    --- Wenn das Fischfilet trocken ist, dann liegt es an der Zubereitung oder am Koch.---


  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.08.2011 17:32:09
    Hallo Havier,

    mein Mann hat ja zusätzlich noch sehr sehr hohe Tryclyceridwerte welche ihm (laut Arzt) verbieten fette Sachen zu essen. Laut Arzt höchsstens fettreduzierte Wurst und davon natürlich auch nur eine Scheibe.
    Was soll denn ein Diabetiker zum Beispiel frühstücken? Sowohl in Brot als auch in Müsli sind Kohlenhydrate enthalten. Also auf einem Apfel rumknabbern? Ich finde es nach wie vor nicht ganz einfach, vielleicht aber auch weil bei ihm eben die Tryclyceride dazu kommen.

    Vielleicht spielt sich alles auch noch ein...

    Gruß,

    Birgit
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 31.08.2011 17:50:38
    Moin Birgit,

    Dein Mann ist nicht übergewichtig, muss also nicht auf seine Kalorien achten, aber auf seinen Blutzucker. Nun sind halt alle Kohlenhydrate verstoffwechselt reiner Zucker. Aus der Glukose im Blut kann niemand mehr ablesen, ob die vor dem Essen ein einfacher Haushaltszucker, ein Apfel, eine Kartoffel oder eine Scheibe Vollkornbrot war. Und das selbe gilt für die Triglyzeride, vor allem auch deswegen, weil die Leber mit Diabetes meistens schon selbst so viel zu viel Glukose ausgibt, dass der Betroffene für seine Versorgung gar keine mehr zu essen brauchte. Ja, was die Leber an Glukose ausgibt, ist oft schon zu viel. Und dann isst der Hammel aber nach Anleitung von sonem Doktor noch zusätzlich KHs, und die werden dann auch alle erst zu Glukose verstoffwechselt, die auch alle nicht gebraucht wird. Und die meiste Glukose, die nicht gebraucht wird, wird dann halt in der Leber zu Triglyzeriden umgewandelt.

    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte Dein Mann mit weniger KHs und mehr Eiern und Wurst sehr viel weniger Hunger und sehr viel weniger Triglyzeride :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.08.2011 21:58:50
    schrieb:
    Dann wird die Torte halt durch 4 Paar Wiener ersetzt und die dünnere Scheibe Brot wird mit Käse und Wurst aufgestockt

    das macht natürlich richtig sinn bei feierlichkeiten (geburtstag, hochzeit, jubiläen...) - alle essen torte, nur havier isst wiener und ein wurst-käse-brot. das ist ja wie zu dm-urzeiten.... ;-(
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 197
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 31.08.2011 23:59:11
    Hallo Birgit !

    Ich kenn das auch .
    Mein Mann hat auch DM im Anfangsstatium und will mit allem nichts wirklich zu tun haben.
    Messen am Finger, wie er sagt ist für ihm wie Mord an seiner Person und ich habe dann immer die Schuld wenns Weh tut.
    Muß oft das Lachen verkneifen damit er es nicht sieht sonst wird er noch sauerer als er schon vorm Messen ist.
    Und das als Fleischermeister.!!!
    So sind halt manche Männer - nicht alle und so mancher bekommt ja noch die Vernunftskurfe.
    Ich selbst habe in Feb 11 meinen DM T2 bestätigt bekommen und habe mich schnell
    Eingefuchst mit Hilfe diesem Forums hier.
    Nun zum Metformin 1000 kann ich nur sagen das es eine ganze Weile dauert bis das Medi richtig anschlägt .
    Durchfall wird er viell auch bekommen - das legt sich wieder.
    Geduld und einer konsequenten Ernährungsumstellung bekommst du den BZ deines
    Mannes dann schnell in den Griff.
    Dann senkt sich auch der NBZ rasch.
    Natürlich baue ich in meinen Ernährungsplan auch zu bestimmten festen Tagen sowas wie Belohnungsessen ein, dann ist mir für die eine Zeitphase bis zum nächsten Essen der BZ egal.
    Das sollte erst stattfinden wenn der BZ sich zum Normalwert eingependelt hat.
    Mach deinen Mann Hoffnung auf diese Belohnungszeiten.
    Zeiten die auch für ihn kommen werden.
    Manchmal muß man eben solche " Kleinkinder - Methoden " anwenden.
    Bei meinen Mann hats geholfen.
    BZ ist im Grünen bei ihm.

    LG Anni
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.09.2011 14:24:28
    Gast schrieb:
    alle essen torte, nur havier isst wiener...das ist ja wie zu dm-urzeiten


    Das liegt daran dass wir nur eine Tortengabel haben und bis die bei den Feierlichkeiten die Runde macht ...

    Havier

    --- und so kann ich auch immer meinen Senf dazu geben ;-) ---
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 05.09.2011 12:45:42
    Gast schrieb:
    Mein Mann hat ja zusätzlich noch sehr sehr hohe Tryclyceridwerte welche ihm (laut Arzt) verbieten fette Sachen zu essen. Laut Arzt höchsstens fettreduzierte Wurst und davon natürlich auch nur eine Scheibe.


    Hallo Birgit,

    dass du und dein Mann uns nicht so richtig glaubt, das kann ich verstehen.

    Dass du und dein Mann auch Dr. Worm und seinem Buch "Mehr Fett" nicht ganz traut und lieber auf den Arzt hört, ist auch noch zu verstehen.

    Aber der 2011er KH-Leitlinie der DGE werdet ihr glauben können. Die enthält in der Zusammenfassung (Teil 10) unter "Gesamtkohlenhydratzufuhr" nämlich:
    "Mit überzeugender Evidenz wird auch durch eine hohe Kohlenhydratzufuhr (unabhängig von der Qualität der Fettsäuren in der Nahrung) ein Anstieg der Triglyceridkonzentration begünstigt."
    Das bedeutet zur Senkung der Triglyceride nichts anderes, als "KH runtern und Fett rein - egal welches". Vielleicht könnt ihr das für euern Arzt ausdrucken und ihm an dieser Stelle die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse übermitteln, die sich mit überzeugender Evidenz anhand von Studien herausgestellt haben.

    Mit wenig KH und etwas mehr Fett lassen sich sehr schmackhafte und gesunde (s.o.) Mahlzeiten zubereiten. Lass deinen Mann nicht länger darben - das hält er nicht lange durch.

    LG Rainer