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Ab Oktober gar keine Teststreifen mehr von der Krankenkasse?
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Gast
Rang: Gastam 05.12.2011 20:09:25
hallo katja,
-das- ist absolut richtig natürlich können auch nichtINSULINER reagieren auf werte,
aber ! wie du richtig schriebst, können sie das nur nach entsprechender guter schulung.
und wenn wie bekannt in diesen schulungen nur auf fett, und zucker geschimpft wird,
zur einsparung von 0,3be für 3 personen mit soßenbinder(stärke) auf guarkernmehl verwiesen wird, statt nützliches zu verbreiten, dann ist die selbsttestung nur ein -wert- der anschließend im buch steht.
das wirkliche problem ist die vermitlung von know how. -
Gast
Rang: Gastam 05.12.2011 21:46:17
Hey Katja, wenn du seit 1963 DM hast und 39 Jahre lang den DM mit CT und Urinkontrolle gemanagt hast, dann frage ich mich allen Ernstes, was diese Therapie bringen sollte (bis 2002), zumal es ja da schon lange BZ-Messgeräte, Teststreifen und ICT/CSII gab. Eine Art Selbstkasteiung?? Und ehe du mich wie #9 als Neider definierst - ich habe etwas früher als du DM bekommen, aber nur bis 1985 CT gefahren, dann auf Pumpe umgestiegen. Deshalb halte ich deine Aussage, dass CT heißt, daß man nur zweimal am Tag spritzt, für seltsam. Die meisten CTler, die ich kannte, spritzten 3-4 mal pro Tag. Selbstverständlich kann man auch bei CT oder oraler Therapie mit Messergebnissen reagieren - aber genau darum geht es: nämlich dass es nun für die "Tablettis" keine Teststreifen mehr gibt. Sollen die mit Urinzuckerkontrolle ihren DM führen? Was mir gerade noch einfällt: "Früher hatten wir auch einen Kaiser..." -
am 05.12.2011 22:44:57
Selbstkasteiung??? Nein. Aber was glaubst Du, was passiert, wenn man Spritzenangst hat und dann auf ICT umstellt? Zumal ich damals schon wußte, daß ich wegen meines geringen Insulinbedarfs mit zwei Basalspritzen NICHT hingekommen wäre. Außerdem war ich jahrzehntelang an sechs Mahlzeiten gewohnt ... Kurz überschlagen hätte das mindestens(!) neun Spritzen am Tag gemacht - mit Spritzenangst!!! Bei CT habe ich die Morgenspritze sofort nach dem Aufstehen und der Harnzuckermessung gemacht, die abendliche erst vor dem Schlafengehen, weil ich sie nicht weiter hinauszögern konnte. Da ich vorher natürlich zu Abend gegessen und auch noch genascht hatte, waren die abendlichen Werte entsprechend. Jetzt überleg Dir das Ganze unter ICT ... Ich bin mir sicher, daß entweder mein HbA1c (nahezu) zweistellig geworden oder ich mittelfristig verhungert wäre. Auch im zweiten Fall hätte sich mein HbA1c drastisch verschlechtert, weil mein Basalinsulin nur bis zum frühen Nachmittag gereicht hätte und ich auf der Arbeit unter gar keinen Umständen spritzen wollte.
Bis zu Beginn der Pubertät bin ich sogar mit nur einer einzigen Spritze ausgekommen! Da ich auch damals schon meinen Harnzucker maß, wäre meinen Eltern sehr schnell aufgefallen, wenn es nicht mehr gereicht hätte. Die vielen Mahlzeiten waren für mich nie ein Problem - ich kannte es nicht anders.
Übrigens: ich hätte auch 1985 schon eine Pumpe bekommen können. Ich habe damals aus zwei Gründen abgelehnt: ständig ein Gerät am Körper UND die BZ-Messungen ...
Das mit dem Neid bezog sich nur auf den HbA1c, den ich unter meiner "Steinzeittherapie" hatte.