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Pumpentherapie sinnvoll oder nicht
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am 31.10.2011 09:56:08
Hallo an alle, ich bin neu hier im Forum und habe eine Frage. Ich bin seit 9 Jahren Diabetikerin, habe nach 2 Schwangerschaften (2005 und 2009) jeweils eine Insulinpause gehabt, da die Werte im Normalbereich lagen. Seit Ende Mai 2010 muss ich wieder Insulin spritzen (Actrapid und Protaphane). Leider habe ich in letzter Zeit starke Schwankungen meiner BZ Werte sowohl nach oben als auch nach unten. Wenn ich Pech habe, habe ich 5 - 6Mal pro Tag eine Hypo, bz. wenn ich das ausgleiche zum essen eine Hyperglykämie. Auch nachts schwankt das ziemlich. Muss jetzt in 2 Wochen wieder zum Diabetologen. Meine Frage an Euch: Ist bei solchen Schwankungen eine Pumpentherapie sinnvoll oder sollte ich da besser die Finger von lassen? Möchte auch meine KK nicht unnötig belasten. Danke für eine ehrliche Antwort!! -
am 31.10.2011 10:29:16
Hallo,
ich hab mich auch heute erst angemeldet und das gerade gelesen. Ich kenne es zu gut, wenn man ständig runtersackt und da empfehle ich schon mal nen Saft zu trinken. Bin gerade auf Kur und hier gibt es nette Flaschen die haben genau eine BE und enthalten 125 ml. Hier haben wir gelernt, das es drauf ankommt etwas schnelles zu sich zu nehmen und das ein Saft schneller ist als Traubenzucker da dieser flüssig ist und der Darm das schneller aufnimmt. Zur Pumpe: ich kann hier nur empfehlen mit der Diabteologin zu reden, es ist auch wichtig wenn man sich hierzu entscheidet das man mindestens 3 Monate Tagbebuch vorweisen kann um dies dann bei der Kasse einreichen zu können.
Ich bin selbst kein Pumpenträger aber habe mich dazu entschieden, da es sinnvoller ist, wie in meinem Fall als 3 mal täglich das Verzögerungsinsulin zu spritzen. Bei Unterzuckerungen hilft das denk ich nicht wirklich, aber es kann einem den Alltag erleichtern, da die Pumpe kontinuierlich das Insulin abgibt und man dies sehr fein einstellen kann.
Am besten den Termin machen und dann einfach mit der Ärztin besprechen. Für die Unterzuckerungen ist es vielleicht auch gut auf Kur zu gehen und ich kann die Klinik Bad Heilbrunn hier nur empfehlen. Da man hier eine genauere Überwachung hat.
Es gibt allerdings auch ein Gerät, dies zahlt die Kasse aber nicht und es ist nicht wirklich billig, aber hier kann man eher wahrnehmen wann Unterzuckerungen kommen.
Hier die Links für den Saft und das Gerät:
www.rabenhorst-shop.de
www.dexcom.com
Ich hoff ich konnt ein wenig helfen.
Liebe Grüße Melanie
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Gast
Rang: Gastam 31.10.2011 16:04:57
wenn man ständig hypos hat spritzt man zuviel insulin daher heißt es das insulin anpassen statt ständig gegen zu essen/trinken.
eine pumpe für jemanden der mit der ict nicht klar kommt ist doch völlig sinnlos, die macht doch auch nur was du drückst . also du gibst 5ie ab genau wie mit dem pen.
das finden der basalrate/der raten(bes bei weibl wesen) ist kein würfeln sondern glasklares austesten und analysieren. ähnlich dem anpassen der basalmenge bei ict.
die zweite forderung des mdk (außer drei monate tagebuch) ist das austesten anderer basalinsuline, sollte ja bek. sein daß nph-zb protaphane, nicht gleichmäßig und mengenabhängig wirken.
zur pumpe gehört ne masse know how, das auf ict aufbaut, und da fehlts. -
Gast
Rang: Gastam 01.11.2011 00:47:05
schrieb:
zur pumpe gehört ne masse know how, das auf ict aufbaut, und da fehlts.
dass zur pumpe eine menge knoff-hoff gehört - okay, aber dass csii auf ict aufbaut ist tünnef! ich selbst habe nach 30 jahren ct ohne ict als einer der ersten eine pumpe bekommen und es hat hervorragend funktioniert. lies mal nach, seit wann ict überhaupt gemacht wird. zur zeit der einführung der pumpe wurde in deutschland kaum ict gemacht! desweiteren kann mit csii sehr viel besser als mit ict auf die bedingungen des pers. lebens eingegangen werden und grundlage der insulintherapie war von anfang an die menschl. bsd und durch weiterentwicklung wird die therapie immer weiter angepasst und warum soll nicht einfach das "beste" für die gesundheit verwand werden? ist doch momentan einfach eine frage der finanzierbarkeit und nicht des know-hows. ich gehe mal davon aus, dass in x jahren (vllt.10-20) kein mensch mehr vordergründig von ict redet, weil die meisten eine pumpe (oder etwas anderes) haben. recht gebe ich dir allerdings, dass sinnvoll eine therapie (egal ob ct, ict, csii oder tabs) nur auf dem wissen und verständnis für/über die eigene krankheit aufgebaut werden kann. aber zu sagen, nur wer ict kann, kann auch csii ist wie, nur wer rechnen kann, kann auch lesen. ict und csii sind nicht miteinander zu vergleichen, genau so wenig wie jeder menschliche körper/organismus gleich ist und reagiert.