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Krebsrisiko für alle Langzeitinsuline?

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.07.2009 18:51:51
    1. Die IQWiG-Veröffentlichung schließt mit Zitat:
    "Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben keine Anhaltspunkte, dass Glargin oder ein anderes Insulin normale Zellen zu Krebszellen werden lässt. Es könnte jedoch sein, dass Glargin stärker als andere Insuline das Wachstum von bereits vorhandenen Krebszellen anregen kann."

    Das heißt doch konkret, dass entgegen allen effektheischenden Überschriften nicht wirklich irgendwas gefunden wurde, und damit reduziert sich die Übung auf Veröffentlichkeitung auf Blödzeitungsniveau :-(

    2. Unsere Daten sind längst in solchen Mengen und mit so vielen sehr persönlichen Einzelheiten in Umlauf, dass wir bei der kompletten Schau mit Sicherheit mehrheitlich erschrecken würden. Dem lässt sich auch nicht wirklich ein nennenswert wirksamer Riegel vor schieben.
    Wenn diese Daten denn zum Rausfinden von echten Therapienach- oder -vorteilen genutzt würden, fände ich das auch voll in Ordnung. von Jürgen
  • Sebastian P.F.M

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 03:17:24
    Eine verbindung zu Krebs besteht also. Medikamente werden oft zu früh in den Handel geworfen. Die Diabetiker sind wie andere Chronisch kranke Versuchsobjekte.
    Das Ziel kann nur sein sich so unnabhängig von Medikamenten zu machen wie möglich.
    Die Kosten werden steigen und wir können dann einen hohen Betrag für Medikamente bezahlen die uns sogar schaden können(!)denn eine Garantie für die unbedenklichkeit scheint auch niemand ausdrücklich geben zu wollen.

    Um so eher man anfängt gesund zu leben umso schneller macht man sich von Medikamenten unnabhängig. Bewegung und Ernährung sind hier die Schlüßelfaktoren!

    Bevor man sich der Pharmaindustie vollkommen hingibt sollte man alle natürlichen Wege gehen. Denn der unnatürliche Weg der synthetischen Medikamente ist der einfache aber auch wesentlich gefährlichere Weg.
    Über allem steht natürlich die richtige Einstellung des Blutzuckers und wenn dies momentan nicht anders möglich ist als mit den derzeitigen Medikamenten, dann sollte man weiter seine Medikamente/Insulin nehmen.

    Ich glaube viele Diabetiker denken, dass durch die Nutzung von Medikamenten/Insulin wieder alles von selber In Ordnung kommt. Das erscheint verlockend und einfach. Doch war es oft die Art und Weise der Lebensführung( das kann auch nur ein winzig kleiner Teil gewesens ein) die Diabetes hat entstehen lassen.
    Diese Ursachen müssen nach dem heutigen Stand des Wissens gefunden und entfernt werden., dann kann eine große Anzahl an Diabetiekrn ohne, Medikamente auskommen. Oder zumindestens auf weniger angewiesen sein.

    Bitte nicht vergessen: Egal was sie erzählen - Pharmafirmen sind auschließlich auf Profit aus und ohne uns Kranke wären sie pleite...,

    Liebe Grüße von Sebastian. von Sebastian P.F.M
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 15:41:53
    sorry ,
    nein es ist überhaupt nichts nachgewiesen viel mehr das gegenteil.
    und durch wiederholung von lügen werden diese nicht wahr.
    nein ohne insulin kommen diabetiker nicht aus.
    also ist das gesamte statement ohne inhalt.
    vielmehr wird völlig übersehen, daß fast 30000 amputationen, über 6000 erblindungen/jahr, dialyse, und viele andere folgen auch heute noch auftreten, bei "nichtbehandlung" werden es viel mehr , und das wird viel teurer. bist zur einführung des insulins sind komplett alle dmler innerhalb von max 2 jahren verstorben.
    von peter
  • °°°

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 19:57:36
    das finde ich wieder köstlich: 2 unterschiedliche personen reden von 2 unterschiedlichen dingen (t1/ t2) , aber es wird sich darauf bezogen: "Diese Ursachen müssen nach dem heutigen Stand des Wissens gefunden und entfernt werden., dann kann eine große Anzahl an Diabetiekrn ohne, Medikamente auskommen. Oder zumindestens auf weniger angewiesen sein." ---- "nein ohne insulin kommen diabetiker nicht aus. also ist das gesamte statement ohne inhalt." schon mal was von oad gehört?
    @sebastian: "Bitte nicht vergessen: Egal was sie erzählen - Pharmafirmen sind auschließlich auf Profit aus und ohne uns Kranke wären sie pleite..."
    was wollen uns diese worte sagen? ich glaube nichts! das gleiche wie " bäcker sind ausschliesslich auf profit aus und ohne uns hungrige wären sie pleite..." (in einem wirtschaftssystem ist profit das grundprinzip der produktion) von °°°
  • peter

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 21:27:59
    na pünktchen es gibt auch insulinpflichtige t2, aber es ging nur um insulinpflichtige , bei sawicki gíng es nur um t2 und krebs, wobei ja inzwischen bekannt ist daß zuerst das gegenteil rauskam bei dieser sogenannten studie, und erst nach entsprechender manipulation das ergebnis das gewollt war erzielt wurde.
    daher ging es überhaupt nicht um oad, oder andere sachen .
    nur um insulin, von peter
  • °°°

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 23:56:58
    okay, die mütze setze ich mir auf! (man sollte wahrlich alles lesen...). damit bestätigt sich jedoch dein p.f.m-anpfiff.
    "Mich wundert es, dass es niemanden stört, dass sie auf Krankheits- und Abrechnungsdaten von 17,9 Millionen Versicherten der AOK zurückgreifen konnten, Stichwort Datenschutz. Ich glaube kaum, dass die Betroffenen davon wussten." was denn für ein datenschutz? ich möchte bezweifeln, dass in diesem fall die persönlichen daten überhaupt eine rolle spielen könnten. man kann's auch übertreiben (stichwort datenschutz!) von °°°
  • peter

    Rang: Gast
    am 05.07.2009 11:32:42
    das dmp wurde ja ua auch eingeführt um endlich mal daten die exakt sind in die hand zu bekommen.
    was eigentlich sehr zu begrüßen ist, daß es mit dem dmp, wie es aufgebaut ist nicht recht klappt liegt an der typischen bürokratiedenke.(weshalb einfach wenns auch umständlich geht)ergebnis verwirrung.
    was an der sawicki beschäftigung grundsätzlich zu bemängeln ist,
    1. wenn es um krebsstudien geht, dann bitte butter bei de fisch, und nicht -die 65-70jährigen- rauspicken.
    entweder oder. notfalls hätte er gesagt alle t2 mit bmi 33-34, zwischen 69 und 70, die vegetarier sind, haben ein um 50% erhöhtes risiko.- sowas errechnen die,
    wenn von 1000, einer mit hi , und zwei mit lantus krebs hätten.
    2. wenn man ein sogenanntes ergebnis vorlegt, gehört immer auch eine - ist das überhaupt sinnvoll- dazu,
    denn aus welchen grund sollen nur lantusnutzer gefährdet sein, und lantus/apidra nutzer haben weniger als alle anderen. -da hat jemand vergessen das gehirn einzuschalten.
    3. der ständige spruch statt lz analog könne man ebensugut nph nutzen, auch schwachsinn, bei nph muß ich dreimal spritzen, und habe dreimal wirkgipfel die ich wegessen muß, bei levemir zb. habe zwei injektionen one wirkgipfel.
    daher gerade den t2 zusätzliches essen aufzwingen, und anschließend übers gewicht lamentieren,
    das ist sawicki der fernsehkasper. von peter
  • Kerstin

    Rang: Gast
    am 07.07.2009 03:20:22
    Ich spritze noch nicht so lange. 3x Humalog und nachts Humius Basal. Bin in der Klinik eingestellt worden.
    Da hieß es, dass das Humius Basal nicht so gut wirkt oder besser, so lange. Deshalb muss man es ziemlich spät spritzen. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn ich abends Lewemir bekommen hätte, aber wenn ich das jetzt so lese, denke ich es war doch besser, mir das Humius Basal zu verordnen.
    Lewemir wird wohl erst verordnet, wenn das Humius Basal nicht so gute Werte mehr bringt. Ich habe aber morgens auch immer so um 7,2 bis 8,1. Jetzt nehme ich noch eine halbe Tablette Metformin abends und die Werte haben sich etwas gebessert, doch über 7 liegen sie immer. Nachmittags kann es aber bei mir oft vor, dass ich unter 4 rutsche. Der Hba1 ist meist bei 7,1 bis 7,4.
    Lewemir ist wohl auch teurer.
    Ich spritze Humalog frühs 14 - mittags 8 und abends 12 und Humius Basal 16 Einheiten. ist das eigentlich viel oder?
    Unsere Nachbarin spritzt Langzeitinsulin
    frühs 16 - mittags 4 - abends 12 und zur Nacht das Landos 15 Einheiten. Man ist so unsicher mit der ganzen Problematik.

    von Kerstin
  • ss

    Rang: Gast
    am 07.07.2009 12:18:45
    Köstlich amüsiert

    ob der minuskulösen Stilblüten des
    Onmeda-Mod klaus alias peter und seines Kameraden von der 140° Zuckerfront über einen habilitierten, wissenschafrlich integeren Mediziner und die Berichterstattung mehrerer Medien.

    Übrigens, Insulin glargin steht seit der Jahrtausendwende in der Kritik zahlreicher und angesehener Fachkompetenzen und Medien, die keine Ratschläge hiesiger Dilettanten benötigen.
  • peter

    Rang: Gast
    am 07.07.2009 12:47:34
    ja der sawicki steht seit jahren in der kritik,
    auch titel sagen nichts über kompetenz aus.
    wie wärs herr reuter mal was sachliches von sich zu lassen, statt immer dummes zeug zu verbreiten.
    oder reicht das hirn nicht mehr?
    von peter