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Diabetesverdacht, ja oder nein?
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Gast
Rang: Gastam 08.12.2011 11:20:29
Gast schrieb:
Grundsätzlich möchte ich dir Recht geben. Ich finde den Stress, der entsteht, wenn man versucht irgendwelche vorgegebenen Werte zu erreichen, bei weitem schädllicher als kleinere Abweichungen vom Ideal. Daß "Jürgens Werte" von Jahr zu Jahr niedriger wurden und mittlerweile ein Niveau erreicht haben, das ziemlich traumtänzerisch, wenn nicht gar schädlich ist, weiß jeder, der ihn schon länger liest.
Danke für den meine Meinung unterstützenden Beitrag. Ich finde es nur schade, dass "Jürgens Werte" in Foren oft unkommentiert stehen bleiben, gerade weil er oft auf Fragen von Diabetes-Neulingen antwortet und sie so verunsichert werden. Diabetiker die schon länger dabei sind, wissen wie sie damit umgehen sollen, aber gerade Frischlinge, die noch nicht viel Ahnung haben und verunsichert sind, weil sie auch Angst vor Folgekrankheiten haben, werden durch solche Beiträge doch sehr stark verwirrt und beängstigt.
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am 08.12.2011 11:34:56
Hallo hjt_Jürgen,
ich betrachte einen BZ von unter 75 mg/dl als Hypo und reagiere entsprechend mit einer Hypo-BE! Der Grund dafür ist einfach: Meine Hypowahrnehmung ist nach 49 Diabetesjahren und einem langjährigen HbA1c im Normbereich nicht mehr die allerbeste, und wenn dann noch mein Insulinbedarf sinkt, will ich das Risiko einer schweren Hypo so gering wie möglich halten. Ob für einen Gesunden ein Nüchternwert von 66 noch normal ist, ist mir dabei herzlich egal - sein BZ sinkt i.d.R nicht weiter und vor allem kippt er nicht mit einer schweren Hypo um!!! Nach feuchtfröhlichen Abenden bringen es Gesunde sogar problemlos auf 50 - aber auch die kippen höchstens wegen der Promille um, nicht wegen des Blutzuckers.
Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben.
Viele Grüße
Katja -
Gast
Rang: Gastam 08.12.2011 11:39:23
Gast schrieb:
Ich finde es nur schade, dass "Jürgens Werte" in Foren oft unkommentiert stehen bleiben, gerade weil er oft auf Fragen von Diabetes-Neulingen antwortet und sie so verunsichert werden. Diabetiker die schon länger dabei sind, wissen wie sie damit umgehen sollen, aber gerade Frischlinge, die noch nicht viel Ahnung haben und verunsichert sind, weil sie auch Angst vor Folgekrankheiten haben, werden durch solche Beiträge doch sehr stark verwirrt und beängstigt.
Das ist richtig und mich stört das schon lange, zumal er ja nicht nur in diesem Froum schreibt. Er wird auch des öfteren von anderen Usern kritisiert (wie auch in diesem Strang), aber da predigt man tauben Ohren. Er ist überzeugt, daß er recht hat und alle anderen unrecht.
Viel kann man da nicht tun. Man kann nur darauf hinweisen, daß Jürgen kein Experte und seine Behauptungen mit Vorsicht zu genießen sind. Aber die Verunsicherung neu diagnostisierter Diabetiker bleibt natürlich. -
Gast
Rang: Gastam 08.12.2011 11:42:55
A.Nonyma schrieb:
gekürzt
Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben.
Viele Grüße
Katja
Das finde ich nicht, man sollte solche Dinge schon mal ansprechen. Schließlich gibt es User, die sich noch nicht mit Diabetes auskennen und Jürgens Behauptungen als bare Münze nehmen. -
Gast
Rang: Gastam 08.12.2011 11:46:11
Gast schrieb:
Das finde ich nicht, man sollte solche Dinge schon mal ansprechen. Schließlich gibt es User, die sich noch nicht mit Diabetes auskennen und Jürgens Behauptungen als bare Münze nehmen.
Sehe ich auch so, wobei ich Katjas Beitrag ansonsten vollständig unterschreiben würde! -
am 08.12.2011 11:51:28
Die meisten Frischlinge kommen mit beginnendem Typ2. Und da ist
1.die Info wichtig, wie sich gesunder BZ bewegt, damit passend eingeschätzt werden kann, wenn der Dok meint, dass nüchtern 120 und nach dem Essen an die 200 halt ein bisschen Zucker seien.
2.die Info wichtig, wie man den eigenen BZ sehr weitgehend ohne Medis Richtung gesund steuern kann.
3.die Info wichtig, dass umso weniger Medis notwendig sind, je gesünder man seinen BZ steuert. Das funktioniert bei den meisten Typ2 Frischlingen nämlich noch sehr einfach und zuverlässig und völlig ohne Medis und völlig ohne Unterzuckerungsgefahr :-)
@shonar
Du hast recht, am Typ2 sind mehrere Faktoren beteiligt.
Du hast unrecht, wenn Du meinst, dass man sich ja immer noch besser um den Blutzucker kümmern könnte, wenn irgendwelche Folgen das Wohlbefinden beeinträchtigen. Dann lässt sich daran aber nur noch in sehr engen Grenzen zurück drehen und meistens mit deutlich mehr Aufwand und Mühe, als vorher für den einigermaßen gesunden BZ notwendig gewesen wäre. -
am 08.12.2011 12:13:34
hjt_Jürgen schrieb:
[weniger als 75 ist] Zu tolerieren ja, nicht als Grund zu sehen, sofort dagegen zu essen oder gar mächtig auf weit über 100 dagegen zu fressen. Aber noch einmal: Nie als anzustrebende Untergrenze für Diabetiker.
Und Du weißt das.
Darauf bezog sich mein Satz "Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben." Ich muß aber zugeben, daß er nicht besonders geschickt war. -
Gast
Rang: Gastam 08.12.2011 12:38:05
hjt_Jürgen schrieb:
Die meisten Frischlinge kommen mit beginnendem Typ2. Und da ist
1.die Info wichtig, wie sich gesunder BZ bewegt, damit passend eingeschätzt werden kann, wenn der Dok meint, dass nüchtern 120 und nach dem Essen an die 200 halt ein bisschen Zucker seien.
2.die Info wichtig, wie man den eigenen BZ sehr weitgehend ohne Medis Richtung gesund steuern kann.
3.die Info wichtig, dass umso weniger Medis notwendig sind, je gesünder man seinen BZ steuert. Das funktioniert bei den meisten Typ2 Frischlingen nämlich noch sehr einfach und zuverlässig und völlig ohne Medis und völlig ohne Unterzuckerungsgefahr :-)
zu1.: Dann gib aber bitte auch die KORREKTEN gesunden Werte an!
zu2.: Darum ging es in der Diskussion hier doch gar nicht!
zu3.: Hier lesen aber nicht nur beginnende 2er, sondern auch 1er, LADAs und Modys! -
Gast
Rang: Gastam 08.12.2011 13:15:01
hjt_Jürgen schrieb:
3.die Info wichtig, dass umso weniger Medis notwendig sind, je gesünder man seinen BZ steuert. Das funktioniert bei den meisten Typ2 Frischlingen nämlich noch sehr einfach und zuverlässig und völlig ohne Medis und völlig ohne Unterzuckerungsgefahr :-)
Diese Behauptung widerspricht auffallend deiner schon oft geäußerten Meinung, daß der Diabetes bei vielen Typ2ern erst dann bemerkt wird, wenn sie bereits Folgeschäden haben. Daß es so ist, kann man immer wieder in Foren lesen.
Da geht aber nichts mehr einfach und völlig ohne Medis.
Ich tendiere sowieso zu einer frühen Unterstützung durch Insulin. Wenn man erst mit Insulin anfängt, wenn die BSD in den letzten Zügen liegt, dann hat man große Probleme mit Insulinresistenz und anderen Phänomenen. Bei mir war das leider so, ich weiß wovon ich spreche.
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Gast
Rang: Gastam 08.12.2011 13:16:38
[quote=A.Nonyma;58176
Darauf bezog sich mein Satz "Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben." Ich muß aber zugeben, daß er nicht besonders geschickt war.[/quote]
Das hab ich wohl falsch verstanden. Sorry.