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Verdacht Schwangerschaftsdiabetes, eine Frage bzgl Blutzuckerwert

  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.12.2011 15:27:19
    Gut, dann ist meine Glaubwürdigkeit ja wieder hergestellt ;-)

    Und für´s neue Jahr hab ich mir auch ne Menge vorgenommen.....

    Grüße an alle und einen guten Rutsch

    Havier

    --- ... ich mach´s im Neuen Jahr genauso wie im alten ;-) ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.12.2011 15:36:19
    Moin Erika,

    Euglukon war 1966 völlig neu, die erste wirklich BZ-senkende Tablette, und dass Ihr das damals gekriegt habt, spricht für einen für damalige Verhältnisse absolut fortschrittlichen Dok. Denn damals fanden neue Medis den Weg sehr viel langsamer als heute in den Gebrauch in Kliniken und schließlich in Arztpraxen.

    Diagnose-Schwelle für Diabetes war Zucker im Urin, also nüchtern etwa 200mg/dl, und ohne Zucker im Urin wurde kein Glukosetest im Labor im kranken Haus angeordent. Und in der normalen Insulin-Einstellung pflegte der BZ über den Tag zwischen etwa 100 und 400mg/dl zu schwanken. Bei Typ2 auch insgesamt noch ein Stück höher, weil Typ2 keine Keto kriegt und mit der höheren Einstellung mehr von den lästigen Hypos vermieden werden können.

    Deine Diagnose und Behandlung war ganz oben auf der Höhe der damaligen Zeit, und die war halt im Rückblick finsteres diabetologisches Mittelalter. Verbreiteter Licht gab es da drin erst mit den beiden großen Studien DCCT für Typ1 in USA und UKPDS für Typ2 in England. Die UKPDS wurde in der zweiten Hälfte der 70ger Jahre eingestielt. Also muss es damals schon einzelne Lichter/Ärzte gegeben haben, die ihre Typ2 auf HBA1c um 8 und darunter einstellten. Aber die große Menge der Fachärzte und Ärzte folgte erst mit Abschluss und Auswertung der UKPDS in der zweiten Hälfte der 90ger.

    Auf ein gutes 2012, Jürgen