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Hilfe mein Gewicht

  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.01.2012 18:36:36
    schrieb:
    Wie kommst Du darauf, dass so eine Erfahrung Blödsinn sei, wenn (nicht nur) ich das so und ähnlich) messen kann?


    Weil du und die drei anderen, die du kennst, nicht der Nabel der Welt sind! Katja kennt vermutlich von sich und 3 anderen, dass es nicht so ist. Könnte es sein, dass es bei einem so und bei dem anderen anders ist? Zumindest wäre ich mit Verallgemeinerungen sehr, sehr vorsichtig! Und da bist du doch relativ fix, oder?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.01.2012 21:16:33
    na wenigstens haben wir ja dich, um ständig nichtssagendes zu verbreiten.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.01.2012 22:30:49
    #Gast 13: Jo, dein Posting dient dann sicher der allgemeinen Aufklärung - sprich Volksbelustigung! Wenn jemand eine Frage stellt, dient das Forum der Antwort und genau das habe ich getan (Gottseidank interessiert dein unqualifiziertes Dazwischengequake keinen!). Aber es macht richtig Spass auf jede Antwort (egal von wem) deine subjektiv gefärbte "Quasselei" zu vernehmen - da kommt richtig Freude auf! Was vermutest du zu sein? Vermutlich können wir froh sein, nicht zu wissen, wer du sein könntest...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.01.2012 02:30:14
    Danke für die Antworten und zankt euch nicht. Ist doch klar,dass es verschiedene Meinungen gibt,sonst wäre es zu einfach!
    Die KH weiter reduzieren,wie in einigen Beiträgen geschrieben,würde bedeuten
    möglichst ganz darauf zu verzichten,ich werde es versuchen.

    L.G. Klaus.


  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 10.01.2012 08:26:22
    Hallo Klaus,

    wieviel KH isst du denn jetzt ungefähr?

    Wenn du schon wenig KH isst und die noch weiter reduzieren sollst, dann stehst du vor der schwierigen Frage, was du überhaupt noch essen kannst. In dieser Situation kann ich dir wärmstens LCHF empfehlen. Das ist noch ein bisschen schärfer low carb als LOGI, dafür aber sowohl für die BZ-Führung als auch für das Abnehmen noch wirkungsvoller - sieh es dir einfach mal an.

    LG Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.01.2012 14:02:08
    Hallöchen :)

    Glückwunsch, deine Werte sind ja top!
    Bei mir wurde im Sommer 2011 Typ 1 diagnostiziert und seitdem habe ich über 15kg an Gewicht verloren. Trotz der Krankheit fühle ich mich so richtig wohl in meinem Körper, so schlank war ich nie. Bei mir lag es allerdings daran, dass ich Angst hatte vorm spritzen und daher Sachen gegessen habe für die ich nichts spritzen musste wie z.B. Salate am Abend und tagsüber nur Kleinigkeiten. Deswegen nur bedingt als "Diät" zu empfehlen.
    Hab mich allerdings immer noch nicht so recht an die Krankheit gewohnt und deswegen sind meine Werte auch noch miserabel. Ich schaff es einfach nicht so recht mich damit anzufreunden.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 11.01.2012 19:54:56
    Hallo,

    ich weiß nicht, ob man sich mit einem Diabetes wirklich anfreunden kann. Ich sehe ihn als ungebetenen, aber ständigen Begleiter, mit dem ich mich arrangieren muß. Natürlich hat er manchmal seinen eigenen Kopf und treibt mich fast zur Verzweiflung, aber dann läuft es auch wieder eine zeitlang wie geschmiert. Mein Mann sagt, ohne meinen Diabetes hätte er nie so viel über Stoffwechsel und Ernährung gelernt ;-)

    Die Angst vorm Spritzen kenne ich nur allzu gut: sie begleitet mich seit Jahrzehnten. Ich habe deshalb 39 Jahre lang nur zweimal am Tag gespritzt und deshalb nach Zeit- und Mengenplan essen müssen (CT). Danach bin ich zur Pumpentherapie gewechselt. Gespritzt habe ich immer nur mit Hilfsmitteln: erst mit einem Spritzautomaten für Glas-, später einem für Einmalspritzen, dann mit einem automatischen Pen (den ich aber fast nie benutzt habe). Haselmeier bietet sie heute noch an: http://www.diapen.com/index.php?id=11. Den Katheter der Pumpe setze ich ebenfalls mit einem Automaten. Damit habe ich das Problem des Einstichs gelöst, weil das automatisch geht :-)

    Zu mir: ich bin 50 und habe seit 49 Jahren Diabetes - aber keinerlei Folgeschäden.


    @ Jürgen:
    Gast schrieb:
    wenn mit der gleichen Scheibe Brot mein BZ morgens um 80-100mg/dl ansteigt und abends nur um 60-80, haben die KHs morgens eine stärker erhöhende Wirkung auf meinen BZ als abends.



    Prüf doch einfach mal nach, wie hoch Dein BZ steigt, wenn Du erst mittags frühstückst - natürlich ohne vorher etwas anderes gegessen zu haben! Ich bin mir sicher, daß Deine Scheibe Brot ihn um mehr als 80-100mg/dl steigen läßt.

    Viele Grüße

    Katja
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.01.2012 20:28:50
    hallo Katja,
    zum Thema "Scheibe Brot":
    Wieso bist du dir da so sicher ?
    Ich hab mal für Jürgen getestet. ;-)
    1te Scheibe Brot um 09:00 --- nach 2h + 20mg/dl --- nach 3h wieder auf Ausgangswert
    dazwischen nichts.
    2te Scheibe Brot um 17:00 --- nach 2h + 20mg/dl --- nach 3h wieder auf Ausgangswert

    Grüße
    Havier

    --- in der Not ess ich die Wurst auch ohne Brot ---
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 36
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    am 12.01.2012 00:34:10
    Hallo Havier,

    Dein Ergebnis widerspricht auf jeden Fall Rainers und Jürgens Aussage, daß Kohlenhydrate morgens stärker wirken als zu anderen Zeiten! Träfe deren Aussage zu, sollte Dein BZ morgens stärker ansteigen als abends. Genau das hatte ich bezweifelt.

    Meine Aussage ging insofern noch etwas weiter, als daß man einfach mal das Frühstück zur üblichen Zeit ausfallen läßt, um es mehrere Stunden später nachzuholen. Dann merkt man noch sehr viel deutlicher, wie minimal (sofern überhaupt vorhanden) der Einfluß der Tageszeit auf die BE-Faktoren ist.

    havier schrieb:
    Wieso bist du dir da so sicher ?


    Als ich frische Pumpenträgerin war, hat mich immer wieder böse überrascht, daß ein Frühstück um 8:00 einen ganz anderen pp. BZ zur Folge hatte als dasselbe Frühstück nach dem Ausschlafen um 14:00 Uhr. Monatelang suchte ich vergebens nach der Ursache. Nachdem ich sie gefunden und meine BZ-Faktoren auf eine neue Basis gestellt hatte, kann ich essen (ausfallen lassen), wann und wie ich will - mein BZ ist hinterher trotzdem im grünen Bereich! Außerdem kenne ich andere Diabetiker, die ihren Tagesablauf ebenso flexibel gestalten wie ich, das aber mit katastrophalen BZ-Werten bezahlen. Verwundert stellen sie fest, daß ihr BZ nach ein, zwei Tagen in der Diabetesklinik wie auf Schienen läuft - und nach der Entlassung ist das alte Chaos wieder da. Aber mein BE-Faktoren-Schema ist halt kein Stoff, der in Diabetesschulungen gelehrt wird. Statt dessen scheinen die Grundlagen der üblichen BE-Faktoren der strikten Geheimhaltung zu unterliegen :-(

    Viele Grüße

    Katja
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 12.01.2012 03:05:37
    hallo Katja,
    wie immer bei DM kann man nichts verallgemeinern. Vor einem Jahr, also am Anfang meiner Karriere lief das schon so dass ich Morgens bei den Werten heftig zulegte und schon bei einer Scheibe Brot einen Spitzenwert erhielt.

    Mittlerweile hat sich mein BZ-System aber anscheinend wieder in einen stabilen Zustand eingependelt und ich esse durchaus wieder 1-2 Scheiben (dunkles) Brot zwischendrin ohne dass ich über die 120 rausche. Und das bei verminderter I.E.-Dosis.

    Es ist gibt also nicht nur von Mensch zu Mensch Unterschiede sondern auch im eigenen BZ-Leben kann das mal so und mal so verlaufen. Allerdings galube ich schon dass mein striktes KH-armes Essen einen entscheidenden Anteil an den jetzt guten Werten hat.

    Das ganze System ist einfach zu komplex dass man es auf einen Nenner bringen könnte.

    Achso, ja, hier ging es ja um Gewicht. Ich bin eher der schlanke Typ. Hatte aber vor der Diagnose Stück für Stück zugenommen. Das steigerte sich noch ein paar Monate lang nachdem ich von DM wusste und dann begann die kg-Kurve rapide zu sinken und hat sich jetzt bei 84kg (192cm) eingependelt.
    Wahrscheinlich auch ein Erfolg der wenigen KHs denn mit Bewegung kann ich eher nicht protzen ;-)


    Grüße
    Havier